und in die Verdauungsorgane von Thieren. In diesem Sporenstadium
widerstehen sie den Verdauungssäften. Die Sporen keimen aus und unter
den veränderten Verhältnissen in der neuen Nährlösung vermehrt sich der
Pilz in hefeartiger Sprossung, wie solche schon bei Mukor, Brandpilzen,
Bacidiomyceten u. s. w. nachgewiesen ist. Diese Keime bohren sich nun
in die Darmepithelien ein, dringen tiefer, gelangen in die Blutbahn und
werden in die Muskulatur oder in das Bindegewebe transportirt, wo sie
sich festsetzen und weiter proliferiren. Das, was wir da finden, sind
die Schläuche in verschiedenen Stadien des Alters und der Entwicklung.
Der Grund für besondere Prädilektionssitze der Parasiten, kann nach
+Behla+ nur in den jeweiligen besonderen Cirkulationsverhältnissen
liegen. Der Parasit bildet bei seinem Aufenthalt im thierischen Körper
ein Dauerstadium nicht. Die Sicheln in den Cysten sind zum grossen
Theil abgestorben, nur einige hyaline Sicheln und Rundzellen besitzen
noch soviel Leben, dass sie, auf geeignete Nährböden versetzt, sich
vermehren können.
Irrig ist die Ansicht, meint +Behla+, dass der Parasit im Körper
Dauersporen bilden muss zur Erhaltung seiner Art. Sein Parasitismus
im Körper ist nur ein gelegentlicher. Er kann auch seinen Cyklus
ohne den Menschen in der freien Natur durchmachen, ebenso wie der
+Malariaparasit+ ohne den Menschen sein Leben fristet, denn er hat
lange Zeit in Gegenden existirt und seine Art erhalten, ehe der Mensch
dorthin gekommen ist.
„Sein Befund“, schliesst +Behla+ die zweite Mittheilung, „wirft ein
neues Licht auf die Anschauungen von den Protozoen und Sporozoen.
Pflanzenparasiten können auch gelegentlich den Thierkörper befallen.
Dass die dem Wasserleben angepassten Pilze, die Chytridiaceen und
Saprolegniaceen sowie die Peronosporaceen, wenn sie in flüssige
Nährmedien gelangen, cilienbesetzte Schwärmsporen bilden und dass
Mycelpilze unter Umständen hefeartige Sprossung zeigen, sind
bemerkenswerthe Thatsachen. Es wird angezeigt sein, in Zukunft
die Methode zu verfolgen, für einzelne Pilze die ursprünglichen
Nährpflanzen in der freien Natur auszukunden, um den Entwicklungscyklus
klarzulegen, die Pilze zur Sporenbildung zu zwingen und die
betreffenden Blätter oder Früchte als Futter zu verwenden. Es ist
anzunehmen, dass demnächst auch manche andere dunkle Krankheit, wie
die Koccidienkrankheit der Kaninchen, Aktinomykose u. s. w. durch
Füttern von pilzkranken Pflanzen, Blättern, Kartoffeln, Rüben u. s.
w., welche mit Konidien, Oosporen, Perithecien, Pyceiden von Phyko-
und Mykomyceten u. s. w. besetzt sind, Klärung finden wird. +Das
Studium der Pflanzen-, Thier- und Menschenkrankheiten muss nach
meiner Ansicht Hand in Hand gehen+, besonders in den Gebietsstrichen,
wo Seuchen stationär sind. Mit dieser kombinirten Forschungsmethode
liesse sich manches unerwartete Resultat erzielen. Probleme wollen
von verschiedenen Seiten angegriffen sein. Bekanntlich sind bei
verschiedenen Geschwülsten Sprosspilze gezüchtet worden. Die Stimmen
mehren sich. Noch so exakte Untersuchungs- und Färbemethoden an todtem
Material sind nur ein einseitiger Untersuchungsweg. Hoffnungsvoller
ist die Züchtungsmethode. Höchst wahrscheinlich sind die gefundenen
Sprosspilze nur Entwicklungsstadien von Mycelpilzen. Ihr Eindringen
in den Körper geschieht muthmasslich in einem anderen Stadium als
durch das Einverleiben der Sprosspilzkulturen in den Körper. Mir will
scheinen, als wenn es durch die angedeutete Forschungsmethode gelingen
müsste, der Natur auch ihr Geheimniss des Hervorbringens der bösartigen
Geschwülste abzuringen.“
Weitere Versuche werden zwar erst lehren müssen, ob die Anschauungen
+Behla+’s über die Entstehung der Sarkosporidien richtig sind, aber es
kann nicht geleugnet werden, dass die Aetiologie mancher Thier- und
Menschenkrankheiten schneller gefördert würde, wenn Pflanzen-, Thier-
und Menschenpathologen etwas mehr Fühlung zu einander nehmen möchten.
Für die Pathologie des Menschen und der Thiere glaube ich durch mein
Lehrbuch der vergleichenden Pathologie und Therapie des Menschen und
der Hausthiere (Leipzig 1898) die Wege dazu etwas geebnet zu haben. --
=2. Die Organismen der Tollwuth.=
In einer Arbeit „+Beitrag zur Kenntniss der Aetiologie der
Tollwuth+“[295] berichtet zunächst +Giovanni Memmo+ über seine weiteren
Versuche den Erreger der Tollwuth festzustellen.
Schon früher[296] war es ihm gelungen aus dem Gehirn eines an
experimenteller Rabies gestorbenen Kaninchens einen +Blastomyceten+ in
Reinkultur zu züchten, später auch aus dem Gehirn eines in Folge Bisses
eines tollen Hundes gestorbenen vierjährigen Kindes. Schliesslich
gelang es +Memmo+ auch den Blastomyceten noch aus weiteren 5 an fixem
Virus gestorbenen Kaninchen, sowie aus allen mit den ersten Kulturen
geimpften und nach 40–50 Tagen gestorbenen Thieres zu isoliren. +Der
Blastomycet fand sich im Liquor cerebrospinalis, im Humor aqueus, in
der Parotis und im Speichel.+
Im Liquor cerebrospinalis war die Form der Blastomyceten sehr scharf
und gleichmässig; die Zellen waren von einer dicken, lichtbrechenden,
doppelkonturirten Membran umgeben und manchmal in Knospung begriffen.
Die Kolonien auf Agar und Gelatine waren einander sehr ähnlich, die
oberflächlichen waren ausgebreiteter, wenig erhaben und weissgrau.
Auf saurem Nährboden war die Entwicklung üppiger. Am besten war
das Wachsthum bei einer Temperatur von 35° C. Für Thiere war der
Blastomycet pathogen. Intraabdominal geimpfte Meerschweinchen zeigten
nach 11–20 Tagen Parese der Hinterglieder, welche an Ausdehnung und
Intensität zunahm, und nach 24 Stunden erfolgte der Tod unter einigen
klonischen Krämpfen. Subdural infizirte Kaninchen erkrankten nicht
immer; bei den erkrankten zeigte sich am 6.-8. Tage Paresis des
Hintertheils, später auch Lähmung der Vordergliedmassen, und binnen
1–2 Tagen trat der Tod ein. Subdural oder auch subkutan geimpfte
Hunde magerten nach 30–60 Tagen ab und bei einigen wurde Beisssucht
beobachtet. Die Thiere verweigerten das Futter, erbrachen und zeigten
Schaum vor dem Maule; dann zeigte sich Parese der Gliedmassen, der
Unterkiefer hing herunter und der Tod erfolgte mit zunehmender Lähmung
nach 48 Stunden. Eine Uebertragung von den Hunden auf Kaninchen gelang
nicht. An verendeten Hunden fanden sich weder Organveränderungen,
noch in den Organen irgendwelche Mikroorganismen; +aus dem centralen
Nervensystem liessen sich aber die Blastomyceten öfters in Reinkultur
isoliren+.
Denselben Organismus konnte +Memmo+ auch im weiteren Verlaufe seiner
Untersuchungen[297] immer mit den nämlichen kulturellen Eigenschaften
und dem gleichen pathogenen Vermögen aus anderen an fixem Virus
gestorbenen Kaninchen und aus 4 der Tollwuth verfallenen Hunden
isoliren.
Kulturen mit soliden Nährböden bleiben steril; am besten erweisen sich
+flüssige Nährböden+ aus Bouillon mit Weinsteinsäure und Glykose, wo
die Acidität nur ein ganz wenig stärker ist, als diejenige, welche
die Gehirnsubstanz im normalen Zustande besitzt. Einen höheren Grad
von Acidität vertragen die Blastomyceten nicht. Die Entwicklung der
Mikroorganismen beginnt erst nach einigen Tagen. Auf die geschilderte
Art hat +Memmo+ eine Entwicklung der Blastomyceten in reiner Kultur aus
der +cephalorhachitischen Flüssigkeit+, der Gehirnsubstanz und aus dem
Humor aqueus erhalten. Ebenso waren die Organismen aus dem +Stroma der
Parotis+, +aus dem Speichel+, +aber niemals aus anderen Organen und
aus dem Herzblut zu isoliren+. Es scheint ferner, dass der Organismus,
welcher an ausschliesslich parasitäre Lebensweise gewöhnt ist und sich
an ein besonderes Gewebe angepasst hat, sich schwer dazu bewegen lässt,
saprophytisch auf unseren Nährböden zu leben.
Bei +Impfungen der Hunde+ zeigte sich im Mittel 30–60 Tage nach
derselben Abmagerung, bei einzelnen etwas Beisssucht, Verweigerung der
Nahrung, Erbrechen, Schaumabsonderung, dann Parese der hinteren oder
vorderen Gliedmassen. Unter zunehmender Parese, wobei der Unterkiefer
lediglich seinem eigenen Gewichte nachgiebt, tritt nach ungefähr 48
Stunden der Tod ein.
Die Krankheit kann dann von Hund zu Hund übertragen werden, indem man
zu den folgenden subkutanen Injektionen jedesmal eine Emulsion der
Gehirnsubstanz der gestorbenen Thiere verwendet.
+Memmo+ hält den von ihm gefundenen +Blastomyceten für den Erreger
der Tollwuth+. Demgegenüber berichtet +Grigorjew+[298] in neuester
Zeit über Thatsachen, welche ihn zu der Annahme einer Betheiligung von
=Protozoen an der Aetiologie der Tollwuth= veranlassen. Aus diesem
Grunde ist auch über obige Arbeiten von +Memmo+ hier Mittheilung
gemacht worden.
+Grigorjew+ führte in die +vordere Augenkammer+ eine Emulsion der
Substanz der Medulla oblongata toller Thiere ein. Um eine Verwechselung
der betreffenden Parasiten mit den weissen Blutkörperchen und den
Produkten der Zersetzung des Nervengewebes möglichst zu vermeiden,
wurden an einer Zahl anderer Thiere Kontrollimpfungen mit einer
Emulsion der Gehirnsubstanz gesunder Thiere vorgenommen. Die
Untersuchung erfolgte entweder im frischen Zustande oder unter
geringer Hinzufügung von schwachen wässerigen Anilinlösungen auf einem
+Ranvier+’schen Heiztische bei 37,5° C.
Es wurden Untersuchungen der genannten Art bei 5 Hunden und 10
Kaninchen ausgeführt. Häufiger bei Hunden als bei Kaninchen fanden
sich protoplasmatische Körperchen von verschiedener Grösse und Form,
welche durch ihr eigenartiges Aussehen unter allen anderen Bildungen
auffielen. Die betr. Körperchen hatten unregelmässige, gezackte
Konturen, bestanden aus einer blassen, gallertartigen Masse, die in
den zum Centrum gelegenen Theilen netzartig oder schwammig und in
den peripheren Theilen homogen erschienen. Ihre Grösse betrug 2–4
µ. In einigen dieser Körperchen war ein dem Kern gleiches Gebilde
eingeschlossen, das schwach das Licht brach und eine Grösse von 0,5–1
µ hatte. Diese Körper führten sehr langsame amöboide Bewegungen aus,
indem sie Pseudopodien aussandten, dabei einen beständigen Wechsel
der Körperform aufweisend. Die amöboiden Körper färbten sich nur
sehr schwach bei Anwendung konzentrirter wässeriger Anilinlösungen.
+Kulturversuche+ mit diesen Protozoen auf entsprechenden Nährböden
blieben erfolglos. +Grigorjew+ glaubt jedoch, dass es sich um Koccidien
handeln dürfte.
Einstweilen scheinen jedoch die Versuche von +Memmo+ zu verwerthbareren
Ergebnissen geführt zu haben, als diejenigen von +Grigorjew+.
Litteratur.
Allgemeine Litteratur über Protozoen.
+L. Pfeiffer+, Die Protozoen als Krankheitserreger. 2. Aufl. Jena 1891.
+v. Wasielewski+, Sporozoenkunde. Jena 1896.
+M. Braun+, Die thierischen Parasiten des Menschen. 2. Aufl. Würzburg
1895.
+R. Leuckart+, Die Parasiten des Menschen und die von ihnen
herrührenden Krankheiten. 2. Aufl. 1879 u. ff.
+L. G. Neumann+, Traité des maladies parasitaires non microbiennes des
animaux domestiques. 2^e éd. Paris 1892.
+A. Railliet+, Traité de zoologie médicale et agricole. Paris 1895.
+R. Moniez+, Les parasites de l’homme. Paris 1888.
+A. Kruse+, Systematik der Protozoen. (+Flügge+, Die Mikroorganismen.
Bd. II. Leipzig 1896.)
+L. Pfeiffer+, Untersuchungen über den Krebs. Die Zellerkrankungen und
die Geschwulstbildungen durch Sporozoen. Jena 1893.
+Schneidemühl+, Lehrbuch der vergleichenden Pathologie und Therapie
des Menschen und der Hausthiere. Leipzig 1898. S. 257–268.
Geschichtliches.
1836. +Wagner+, Fragmente zur Physiologie der Zeugung. 1836.
1837. +Donné+, Recherches microsp. sur la nature du mucus.
Paris 1837.
1854. +Wedl+, Grundlage der path. Histologie. 1854.
„ +Davaine+, Compt. rend. Soc. biolog. 1854.
1857. +Malmsten+, Virchow’s Archiv. 1857.
1859. +Hassel+, The Lancet. 1859.
„ +Junker+, Deutsche Zeitschrift für praktische Medizin. 1859.
„ +Lambl+, Prager Viertelj. für praktische Heilkunde. 1859.
1870. +Pasteur+, Études sur la maladie des vers à, soie. Paris
1870.
1884. +Balbiani+, Leçons sur les sporozoaires. Paris 1884.
Technik der Untersuchung.
1891. +Pfeiffer+, Protozoen als Krankheitserreger. 2. Aufl. Jena
1891.
1893. +Ogata+, Ueber die Reinkulturen gewisser Protozoen.(Centralblatt
für Bakt. 1893. Bd. XIV.)
1894. +Miller+, Ueber aseptische Protozoenkulturen. Centralbl. für
Bakteriol. 1894. Nr. 7. Bd. XVI.
„ +Fiocca+, Beiträge zur Amöbenforschung. (Centralbl. für Bakt.
1894.)
1895. +Hauser+, Protozoen als Krankheitserreger. Leipzig.
1896. +Celli und Fiocca+, Centralblatt für Bakteriologie. 1896.
„ +Schardringer+, Reinkultur von Protozoen auf festem Nährboden.
Centralbl. für Bakt. 1896. Bd. XIX.
„ +Beijerink+, Kulturversuche mit Amöben auf festem Substrate.
(Centralblatt für Bakteriologie 1896.)
„ +Giorini+, Kultur der Amöben auf festem Substrate. (Centralbl.
für Bakt. 1896.) Bd. XX.
„ +Casagrandi+ und +Barbagallo+, Kultur von Amöben. (Cent. f. Bakt.
1896. S. 579.)
„ +Frosch+, Frage der Reinzüchtung der Amöben. Ebenda S. 926.
1897. +Schardringer+, Centralblatt für Bakt. und Parasit. 1897. Bd.
XXIV.
I. Klasse Amöben.
a) Allgemeine Litteratur über Amöben[299].
1763. +M. F. Ledermüller+, Mikroskopische Augen- und
Gemüthsergötzungen. Nürnberg.
1835. +Dujardin+, Observations sur les Rhizopodes. Comptes rendus
1835. -- Histoire naturelle des zoophytes. Paris. 1841. --
Articl. Rhizopodes in Diction. univers. d’histoire natur. Paris.
Vol. XI. 1848.
1838. +Ehrenberg+, Die Infusionsthierchen als vollkommene Organismen.
1838. Leipzig. -- Ueber noch jetzt zahlreich lebende Thierarten
der Kreidebildung und den Organismus der Polythalamien. Abhandl.
der Akademie zu Berlin 1839. -- Uebersicht der seit 1847
fortgesetzten Untersuchungen über d. von der Atmosphäre
unsichtbar getragene Leben. Abh. d. Berl. Akad. aus dem Jahre
1871. Berlin. 1872.
1844. +d’Orbigny+, Articl. Foraminifères in Dict. univ. d’hist. natur.
T. V. 1884. S. 662.
1852. +M. Perty+, Zur Kenntniss der kleinsten Lebensformen in der
Schweiz. Bern. 1852.
1854. +Max Sigm. Schultze+, Ueber den Organismus der Polythalamien
nebst Bemerkungen über die Rhizopoden im Allgemeinen. Leipzig.
1856. +Lieberkühn+, Zeitschr. f. wissensch. Zoologie. 1856. Bd. VIII.
-- Acad. belgique Mémoires des savants étrangers. Tome XXVI. Fol.
XI.
„ +L. Auerbach+, Ueber die Einzelligkeit der Amöben. Zeitschr. f.
wissensch. Zool. Bd. VII. 1856. p. 391. -- Amoeba bilimbosa
ibid. S. 274.
1858. +W. C. Williamson+, On the recent Foraminifera of Great-Britain.
London. 1858.
1858–1861. +Claparède+ und +Lachmann+, Études sur les Infusoires et les
Rhizopodes. 2 vol. Genève.
1859. +Parker+ and +Jones+, On the nomenclature of the Foraminifera.
Ann. mag. nat. hist. 1859 u. ff. Part. I-XV.
1861. +Reuss+, Entwurf einer systematischen Zusammenstellung der
Foraminifera. Wien 1861. Sitzungsber. d. k. k. Akad. d.
Wissensch. zu Wien.
1862. +Carpenter+, Introduction to the Study of the Foraminifera. Roy.
Society. London.
1864. +H. B. Brady+, On the rizopodal-fauna of the Shetlands. Transact.
Linnean. soc. T. XXIV. 1864 -- of the Hebrids. Report. Brit.
Assoc. Nottingham Meeting 1866. -- The foraminifera of tidal
rivers. Ann. mag. nat. hist. 3. ser. T. VI. 1870. -- Notes on
some Reticularian Rhizopoda of the „Challenger“ expedition. I. On
new or little known arenaceous types. Qu. journ. of microsc. sc.
No. 5. Bd. XIX. II Addit. to the knowledge of porcellanous and
hyal. typ.
1867. +Waldenberg+, Arch. f. path. Anat. Bd. 40. S. 438.
1868. +G. Haeckel+, Das Protistenreich. Monographie der Moneren. Jena.
Zeitschr. f. Med. u. Naturk. Bd. IV. 1868. -- Ueber den
Sarkodekörper der Rhizopoden. Zeitschr. f. wissensch. Zool. Bd.
XV. 1865. -- Zur Morphologie der Infusorien. 1873 etc.
1872. +Jahresberichte+ der Kommission der wissenschaftlichen
Untersuchung der deutschen Meere in Kiel für das Jahr 1872–1873.
II. u. III. Jahrg. 1875. +F. E. Schultze+, Rhizopoden der Nord-
und Ostsee.
1874. +F. E. Schulze+, Rhizopodenstudien. Arch. f. mikrosk. Anat. I. u.
II. Bd. X. 1874. III. u. IV. Bd. XI. 1875. Bd. XIII. 1877 etc.
„ +R. Hertwig+ und +Lesser+, Ueber Rhizopoden und denselben
nahestehende Organismen. Arch. f. mikr. Anat. 1874. Bd. X.
Supplement. Süsswasserformen -- +R. Hertwig+, Bemerkungen zur
Organisation und systematischen Stellung der Foraminifera. Jena.
Zeitschr. f. Med. u. Naturwissensch. Bd. X. 1876.
„ +J. Leidy+, Proceedings of the Acad. of natur. scienc. of
Philadelphia 1874. u. 1877 etc.
„ +Frommentel+, Études sur les microzoaires. Paris.
1876. +Maggi+, Atti dell’ Instituto Lombardo. 1876.
„ +L. Cienkowsky+, Ueber einige Rhizopoden und verwandte
Organismen. Arch. f. mikrosk. Anat. Bd. XII. 1876.
„ +Archer+, Résumé of recent contributions to the knowledge of
freshwater Rhizopoda. -- Qu. journ. microsc. XVI. u. XVII.
1876–1877.
1877. +B. Eyferth+, Die mikroskopischen Süsswasserbewohner.
Braunschweig.
1878. +von Mereschkowsky+, Amoeba jelaginia. Arch. f. mikr. Anat. 1875.
Bd. XI. S. 592. -- Studien über die Protozoen des nördlichen
Russlands. Arch. f. mikr. Anat. XVI. p. 204. 1878.
„ +Aim. Schneider+, Sur les rhizopodes terrestres. Rev. scientif.
1878.
1879. +Leuckart+, Die Parasiten des Menschen. Leipzig. 1879 u. ff.
1880. +A. Gruber+, Der Theilungsvorgang bei Euglypha alveolata, die
Theilung der monothalamen Rhizopoden. Untersuchungen über einige
Protozoen, über Kerntheilungsvorgänge bei einigen Protozoen.
Zeitschr. f. wissensch. Zool. Bd. XXXV-XXXVIII. -- Studien über
Amöben. Zeitschr. f. wissensch. Zool. Bd. 41. 1885.
1882. +Lanessan+, Traité de zoologique. I. Protozoaires.
„ +Zürn+, Die Schmarotzer auf und in dem Körper unserer Hausthiere.
II. Aufl. Weimar. 1882–1887.
1883. +G. Klebs+, Ueber die Organisation einiger Flagellatengruppen und
ihre Beziehungen zu Algen und Infusorien. 1883.
1884. +A. Brass+, Die thierischen Parasiten des Menschen. Kassel.
„ +Balbiani+, Études sur la reproduction des Protozoaires. Journ.
de la phys. Tom. III. Leçons sur les sporozoaires. Paris.
1887. +F. Blochmann+, Zur Kenntniss der Fortpflanzung von Euglypha
alveolata. Morph. Jahrbuch. XIII. 1887.
„ +W. Schewiakoff+, Ueber die karyokinet. Kerntheilung bei Euglypha
alveolata Morph. Jahrb. 1887. Bd. XIII.
1888. +Neumann-Toulouse+, Traité des maladies parasitaires
non-microbiennes chez les animaux domestiques. Paris. 2^e éd.
1892.
1889. +H. G. Bronns+ Klassen und Ordnungen des Thierreichs in Wort und
Bild. I. Bd. Protozoen neu bearbeitet von +O. Bütschli+. I. Abth.
Sarkodina und Sporozoa. Leipzig u. Heidelberg. C. F. Winters
Verlagsbuchh. 1889.
„ +R. Blanchard+, Traité de zoologique médicale. 2. Bd. 1889–1890.
Tome I und Maladies parasitaires, parasites animaux, parasites
végétanx à l’exclusion des Bactéries. Traité de Pathol. génér. T.
II. p. 649–932. Paris. 1895.
1890. +Baumgarten+, Die pathologische Mycologie. Bd. II. 1890; --
ferner Jahresberichte über die Fortschritte in der Lehre von den
pathogenen Mikroorganismen. 1885 u. ff.
1891. +L. Pfeiffer+, Die Protozoen als Krankheitserreger. II. Aufl.
1891. Jena.
„ +C. Claus+, Lehrbuch der Zoologie. 5. Aufl. Marburg 1891.
1892. +Verworn+, Die Bewegung der lebendigen Substanz. Eine
vergleichende physiologische Unters. bei
Kontraktionserscheinungen. Jena.
„ +R. Hertwig+, Lehrbuch der Zoologie. 1892. Jena.
„ +R. Pfeiffer+, Beiträge zur Protozoenforschung. Die
Koccidienkrankheit der Kaninchen. Berlin.
1893. +O. Hertwig+, Die Zelle und die Gewebe. Jena.
1894. +A. Labbé+, Recherches zoologiques et biologiques sur les
parasites endoglobulaires du sang des Vertébrés. Arch. de zool.
expérim. III. Série. T. II. p. 55–258.
„ +F. Klemperer+ und +E. Lewy+, Grundriss der klinischen
Bakteriologie. Berlin 1894.
1895. +M. Braun+, Die thierischen Parasiten des Menschen. 1895. II.
Aufl. Würzburg.
„ +Schneidemühl+, Lehrbuch der vergleichenden Pathologie und
Therapie des Menschen und der Hausthiere. 1895 u. ff. Leipzig.
1896. +Dantec+ et +Bérard+, Les sporozoaires et particulièrement les
coccidies pathogènes. Paris.
„ +von Wasielewski+, Sporozoenkunde. Jena.
„ +O. Lubarsch+ und +R. Ostertag+, Ergebnisse der allgemeinen
Aetiologie der Menschen- und Thierkrankheiten. 1896. Wiesbaden.
1897. +Behla+, Die Amöben. Berlin. 1897.
b) Spezielle Litteratur über parasitäre Amöben.
1849. +G. Gros+, Fragments d’helminthologie et de physiol. microscop.
Bullet. de la soc. Imp. de Natural de Moscou. 1849. I. 2. p. 555.
1860. +W. Lambl+, Beobachtungen und Studien aus dem Gebiete der
patholog. Anatomie und Histologie. Aus dem Franz
Josef-Kinderhospital in Prag. 1860. S. 362.
1862. +Sternberg+, Zeitschrift für neuere Medizin. 1862. No. 20–24.
Herausgegeben von Walter in Kiew (russ.).
1869. +Rasch+, Anatomische und klinische Untersuchungen über
Dysenterie. Virchow’s Arch. Bd. 45. 1869. S. 204.
1870. +Lewis+, Sixt. ann. rep. san. Commiss. with the Govern. of
India, Calcutta 1870.
1870–71. +Balsamo-Crivelli+ und +Maggi+, Ueber Kultur von Autoamoeba
albuminis. Rend. del R. Instituto Lombardo. Serie II. Vol. III u.
IV.
1870. +Cunningham+, Seventh. ann. rep. of the. san. Comm. Govern. of
India, Calcutta 1870. -- On the development of certain
microscopic Organism occuring in the intestinal canal. Quart.
journ. microsc. sc. XXI. 1881. p. 234.
1875. +F. Loesch+, Massenhafte Entwickelung von Amöben im Dickdarm.
Virchow’s Archiv. Bd. XLV. 1875. S. 196.
1879. +B. Grassi+, Dei protozoi parassiti e specialmente di quelli che
sono nell’ uomo (Sunto preventivo). Gazetta medica italian.
1879. p. 45. -- Intorno ad alcuni protisti endoparassiti et
appartenenti alle classi dei flagellati, lobosi, sporozoi e
ciliati. Atti della società, Italiana di scienze naturali. Vol.
XXIV. Milano 1882. -- Significato patologico dei protozoi
parassiti dell’ uomo. Atti della Real. Accad. dei Lincei
Rendiconti. IV. 1888. p. 83 etc.
„ +Normand+, Note sur deux cas de colite parasitaire. Arch. méd.
Nav. XXXII. 1879. p. 211.
1882. +Perroncito+, Parassiti dell’ uomo e degli animali utili. Milano.
1883. +E. Baelz+, Ueber einige neue Parasiten des Menschen. Berl. klin.
Wochenschrift. 1883. S. 237.
1884. +Petrone+, Nota sull’ infezione dissenterica. Lo sperimentale.
1884. Maggio p. 509.
1885. +Kartulis+, Ueber Riesenamöben bei chronischer Darmentzündung der
Aegypter. Virchow’s Arch. XCIX. 1885. S. 145. -- Zur Aetiologie
der Dysenterie in Aegypten. Virchow’s Arch. CV. 1886. S. 521. --
Zur Aetiologie der Leberabscesse. Centralbl. für B. und P. II.
1887. No. 25. S. 745. -- Ueber tropische Leberabscesse und ihr
Verhältniss zur Dysenterie. Virchow’s Arch. CXVIII. 1889. S. 97.
-- Einiges über die Pathogenese der Dysenterieamöben. Centralbl.
für B. und P. IX. 1891. No. 11. S. 365. -- Ueber weitere
Verbreitungsgebiete der Dysenterieamöben. Centralbl. für B. und
P. VII. 1890. S. 54. -- Ueber pathogene Protozoen beim Menschen.
Zeitschr. für Hygiene und Infektionskrankh. XIII. 1893. S. 2. --
Amöben im Eiter eines Submaxillarabscesses und im nekrotischen
Gewebe. Ibid. S. 9. -- Dysenterie. V. Bd. III. Abth. in der
speziellen Pathol. u. Therap., herausg. von +Nothnagel+. Wien
1896.
1887. +R. Koch+ und +G. Gaffky+, Arbeiten aus dem Kaiserl.
Gesundheitsamt. III. Berlin 1887. Bericht über die Thätigkeit der
zur Erforschung der Cholera im Jahre 1883 nach Egypten und Indien
entsendeten Kommission.
„ +O. Hlava+, Ueber die Dysenterie. Zeitschr. für böhmische Aerzte
in Prag. 1887. Ref. im Centralbl. f. B. und P. 1887. No. 18. S.
537.
„ +Ribbert+, Ueber einen bei Kaninchen gefundenen pathogenen
Spaltpilz. Deutsche med. Wochenschr. 1887. No. 8.
„ +H. M. Biggs+, History of an epidemie of dysentery at the
Alonchouse, Blackwells Island, New-York. New-York. med. Journal.
1887. p. 13.
1888. +Chantemesse+ et +Widal+, Sur le microbe de la dysentérie
épidémique. Bullet. de l’Acad. de médecine. T. XXX. 1888. p. 522.
1889. +Jürgens+, Verhandlungen des Vereins für innere Medizin. 1889.
Deutsch. med. Wochenschr. 1892. No. 20. S. 454.