In dichten Massen drängten sie heran, die eben noch zum Sturm antraten
wider die Herzkammern ihres eigenen Schaffens und Lebens. Zur großen,
freien Sühnetat eilen sie herzu, zerschlagen die Werkzeuge des
Hasses, zerschlagen den Haß, die Verbitterung, den Neid -- schwören
ab dem Bruderzwist, dem Klassenzwist. Geloben sich dem Genius ihres
Volkes, der selbstverleugnenden Arbeit fürs Ganze, der Eintracht, der
Versöhnung, der Wiedergeburt.
* * * * *
Spürst du, wie ein leises Beben den rostfarbenen Gigantenleib der
eisernen Riesin durchrinnt?! Die Hammerschläge dröhnen und treiben die
letzten Keile heraus. Nichts hemmt nun mehr den Drang der Gewaltigen,
der sie zum Strome treibt, in das sturmgepeitschte Wogengetriebe, das
ohne Hasten und ohne Rasten dem nahen, dem freien Meer entgegen sich
wälzt.
Und jetzt -- jetzt ist es getan -- in erhabener Ruhe setzt die lastende
Masse sich in Bewegung. An ihrem Heck flattert die Seeflagge des
Deutschen Reiches ...
Die Bremsketten rasseln, die Gleitbahn ächzt, der Boden wankt unterm
schweren Wandel der Riesin --