wie z. B. des märkischen Lippehne, das der Gelehrte Oelrichs im »Jus
Lippenense« tiefsinnig gehaltvoll bearbeitete, über die Trinkerpoesie,
die von den »Carmina burana«,[317], jener feucht-fröhlichen Handschrift
des dreizehnten Jahrhunderts an die deutsche Literaturgeschichte bis
zur Gegenwart durchzieht, von schriftlichem Zutrinken[318], dann von
Trinkgefäßen aus den köstlichsten Stoffen und kunstvollster Arbeit,
wenn ich nicht fürchten müßte, die Geduld meiner Leser ohnehin schon
erschöpft zu haben.
Darum will ich kurz und unvermittelt meinen Rückblick auf die
Vergangenheit des deutschen Durstes schließen, der, Gott sei Dank oder
leider?, neben dieser inhaltreichen Vergangenheit auch eine ganz schöne
Gegenwart, vielleicht auch eine hoffnungsvolle Zukunft besitzt, denn:
Nur in einem gleicht's den Ahnen:
Ewig gleich und ungeschwächt
Erbt der Durst sich der Germanen
Von Geschlechte zu Geschlecht. --
(_R. Baumbach._)
Anmerkungen.
[1] Waltharilied, 2. Gesang, V. 180.
[2] Paulus Diaconus, I, Kap. 27.
[3] Scapos Kapermal, C. 42.
[4] Caesar, De bello gall., H 28. Plinius, Naturgesch., XI, 45.
[5] Tacitus, Germ., 22.
[6] Tacitus, Germ., K. 24.
[7] Prof. Dr. F. Kauffmann, Deutsche Mythologie, S. 63.
[8] Tacitus, Annalen, XI, C. 16.
[9] Tacitus, Germ., K. 22.
[10] Specht, Gastm. und Trinkgel. bei den Deutschen, S. 52 ff.
[11] Kauffmann, Deutsche Mythologie, S. 45 ff., S. 98.
[12] Plinius, Naturgesch., 22, 51--54.
[13] Schultz. Höfisches Leben zur Zeit der Minnesinger, S. 403.
[14] Bescheidenheit, 95⁵.
[15] Pantaleon, 1313.
[16] 198, Hagen, Gesamtabenteuer, III, 48.
[17] Herodot, Geschichten, 2. Buch, Kap. 77.
[18] Geschichts-Bibliothek, I, Kap. 20 u. 34.
[19] Strabo, Geographie, XVII, § 2.
[20] S. Seite 34.
[21] Victor Hehn, Kulturpflanzen und Haustiere in ihrem Übergang aus
Asien nach Griechenland und Italien, 6. Aufl., S. 143.
[22] a. a. O., XVIII, 2, 2.
[23] Hehn, a. a. O., S. 143.
[24] Bei Athenäus, I, p. 16.
[25] Naturgesch., 22. Buch, LXXXII.
[26] Kopenhagen, 1772, S. 57.
[27] Römische Geschichte, 29. Buch, 36.
[28] Bilder aus der deutschen Vergangenheit, I, 142 ff.
[29] Strabo, a. a. O., 4. Buch, 5, 5.
[30] Über den Landbau, 3, 376.
[31] Edda, von Hans von Wolzogen. S. 63 ff. (Leipzig, Reclam).
[32] Specht, a. a. O., S. 43 ff.
[33] Thillmann, Deutsche Finanzgeschichte, S. 89.
[34] Specht, a. a O., S. 43.
[35] »Der zwey und funffzigste Artickel« des Sachsenspiegels lautet:
»FLicht sich der Hopp über den Zaun, wer die Wurtzel in dem Hoffe hat,
der greiff über den Zaun, so er allernechst möge, und ziehe den Hoppen.
Was ihm folget, das ist sein. Was des aber an der anderen Seiten
bleibt, der ist seines Nachbarn. Seine Baumzweige sollen auch über den
Zaun nicht gehen noch hangen, seinen Nachbarn zu schaden.«
[36] Dr. E. M. Schranka, Ein Buch vom Bier, Frankfurt a. O. 1886, I,
209.
[37] Lippert, Deutsche Sittengeschichte II, S. 74.
[38] Georg Gaebel, Des Thomas Rantzow Chronik von Pommern in
hochdeutscher Mundart, S. 236.
[39] Iwein 818: »Wines ein becher vol Der gît, daz sî in geseit, Mêre
rede und manheit Dan vierzec und viere mit wazzer oder Biere.«
[40] 201, 5 ff.
[41] Lippert, a. a. O., II, 124.
[42] Corvin, Pfaffenspiegel, S. 826.
[43] Adolf Bartels, Der Bauer in der deutschen Vergangenheit, Leipzig
1900, S. 23.
[44] Hallwich, Töplitz, eine deutschböhmische Stadtgeschichte, S. 116.
[45] Schaltjahr, V, S. 200.
[46] Henne am Rhyn, Kulturgeschichte, I, 347.
[47] Lippert, a. a. O., III, S. 90 ff.
[48] »Diese Probe wurde _gewiß und wahrhaftig_ in der Stadt-Brauerei zu
Bernau, welches wegen seines vorzüglichen Bieres berühmt war, an jedem
Brautage ausgeführt«, beteuert Alexander Cosmar in seinen »Sagen und
Miscellen aus Berlins Vorzeit«, Berlin 1833, 2. Bd., S. 5.
[49] 1696, I. Teil, 5. Kap.
[50] Die geöffnet Raritäten und Naturalienkammer verfertigt von einem
Liebhaber kuriöser Sachen, Hamburg 1709.
[51] Rob. Rosenthal, Gambrinus und das Bier, 1900.
[52] J. G. Th. Grässe, Bierstudien, 2. Aufl., Dresden 1874.
[53] Cambray, Hauptstadt des franz. Arondissements Cambrai. Da es schon
als Cameracum eine der bedeutendsten Städte des römischen Galliens war,
ist natürlich die Annahme Cisners falsch.
[54] Isis und Osiris die ägyptischen Gottheiten.
[55] Schultz, D. Leben im XIV. und XV. Jahrh., S. 503.
[56] B. Emil König, Das Buch vom Schweidnitzer Keller zu Breslau,
Breslau o. J., S. 19 ff.
[57] Narrenbeschwörung 90, IV, 41.
[58] Haushaltungsbuch 17.
[59] 1877, Spalte 340.
[60] Koenig, a. a. O., S. 18.
[61] Pommeriana, herausgegeben von H. G. L. Kosegarten, II, 459.
[62] Aus Tangermünde.
[63] Aus Jena, der Jenasche Klatsch.
[64] Aus Königslutter im Braunschweigischen. Das Lieblingsbier des
Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I., das er bei seinen Tabakskollegien
trank.
[65] Aus Gardelegen. Siehe die Spitznamen des Bieres, S. 79.
[66] Buch vom Bier, I, S. 50 ff., Frankfurt a. O., 1885, 2 Bde.
[67] Dr. Herm. Brosien, Geschichte der Mark Brandenburg im Mittelalter,
S. 211 ff.
[68] Dr. J. G. Krünitz, Ökonomische Encyklopädie, Berlin 1775, 5. Teil,
S. 9.
[69] B. Emil König, a. a. O., S. 18.
[70] Schultz, Deutsches Leben etc., S. 504.
[71] Oskar Schwebel, Bierhumor in der Mark, Bärkalender 1890, 53 ff.
[72] Reclam, Leipzig, S. 93.
[73] Erfurt 1515.
[74] Abr. A. Sancta Clara, Etwas für Alle, Würzburg 1711.
[75] Arnim und Brentano. »Des Knaben Wunderhorn«, herausgegeben von
Friedr. Bremer, Leipzig, Reclam, S. 605.
[76] Schaltjahr, II, S. 46.
[77] Arnstadt und Leipzig, 1730.
[78] Schaltjahr, III. Bd., S. 82.
[79] Also Schweningerei vor zweieinhalbhundert Jahren.
[80] Schaltjahr, II. Bd., S. 133 ff.
[81] Schaltjahr, II, 260.
[82] Tacitus, Cap. 23.
[83] P. Weise, Beiträge zur Geschichte des römischen Weinbaues in
Gallien und an der Mosel (Progr. des Johanneums zu Hamburg 1901).
[84] »Keiner solle in Italien einen neuen Weinberg anlegen, und in
den Provinzen sollten sie ausgehauen und höchstens die Hälfte übrig
belassen werden«; doch gab er diesem Edikte keine weitere tatsächliche
Folge, Sueton, Domitian, Kap. 7.
[85] Caesar, Gall. Krieg, 4, 2.
[86] Vopiscus, Leben des Kaisers Probus, Kap. 18.
[87] Mosella, Vers 20--26 übersetzt von Viehoff.
[88] Henneberg'sche Chronik, S. 365.
[89] Bodmann, Rheingauische Altertümer, I, 396, II, 906.
[90] Schannat, Historia episcopatus Wormatiensis, Frankf. 1734, S. 309.
[91] Dr. Rud. Schultze, Geschichte des Weins und der Trinkgelage, S.
107 ff., Berlin 1867.
[92] Einhard, Leben Karls des Großen, Kap. 24.
[93] Schultze, a. a. O., S. 110 ff.
[94] Braun-Wiesbaden, Schloß Johannisberg, Westermanns Monatshefte, 26.
Bd., S. 292 ff. und Schultze, a. a. O., S. 111.
[95] Vehse, Die geistlichen Kurfürsten zu Mainz und Köln, S. 47.
[96] Corvin, Pfaffenspiegel, S. 323.
[97] Lippert, Deutsche Kulturgeschichte, II, 160 ff.
[98] Lippert, Deutsche Kulturgeschichte, II, 160 ff.
[99] Weisthum von Merzig, 1529, II, S. 59.
[100] Weisthümer, II, 10.
[101] Weisthümer, V, 264.
[102] I, 369.
[103] a. a. O., S. 121.
[104] Nach Schultze, a. a. O., S. 121.
[105] Straßburger Zunft und Polizeiordnungen, Nr. 148, S. 64.
[106] Schultz, D. Leben im XIV. und XV. Jahrh., S. 506.
[107] Narrenbeschw., XCII, 152.
[108] Über Grempen und Gremperinnen siehe mein »Geschlechtsleben in der
deutschen Vergangenheit«, Leipzig 1903, S. 189.
[109] Volz, Württemberg. Jahrbücher 1852, S. 116.
[110] K. v. Bergau; Bozen-Gries, Bozen 1901, S. 6.
[111] 3. Gesang, V. 17.
[112] Schultz, Höfisches Leben, S. 403.
[113] S. 86.
[114] Baader, Nürnb. Polizeiordnungen, 261.
[115] Schultz, Höfisches Leben, S. 409.
[116] W. von Bippen, Der Rathskeller zu Bremen. S. 37, Bremen o. J.
[117] Aus der Champagne, doch kein Schaumwein.
[118] Kanariensekt, ein Südwein, angeblich von den Kanarischen Inseln,
doch meist in Spanien zusammengeschmiert.
[119] Kloster, VI, S. 162 ff.
[120] Es ist recht komisch, wenn Dr. Max Oberbreyer in seiner bei
Reclam erschienenen, von Ludwig Fulda so gründlich abgefertigten
Übersetzung des Meier Helmbrecht, Seite 40 das Wort lîtgebinne, die
Fruchtweinreicherin, mit _Literspenderin_ verdeutscht.
[121] Schultz, Höfisches Leben, S. 403.
[122] Strophe 1856.
[123] Vers 611.
[124] St. Bonifacii epistolae, 116, S. 281.
[125] »Zehn Bücher Fränkischer Geschichte«, Kap. 110.
[126] Schultz, D. Leben im XIV. und XV. Jahrh., S. 508.
[127] Scheible, Schaltjahr, 3. Bd., 1847, S. 380.
[128] Straßburger Zunft- und Polizeiordnungen, Nr. 14.
[129] Petersen, Nationalneigung, S. 46 ff.
[130] Hans Rosenblüt, in Altdeutsche Blätter von M. Haupt und H.
Hoffmann, Leipzig 1836, I, S. 401 ff.
[131] Schultze, a. a. O., S. 125.
[132] Schweinichen, a. a. O., S. 98.
[133] Schultz, Deutsches Leben im XIV. und XV. Jahrh., S. 427 ff.
[134] Wien im Lichte verschiedener Jahrhunderte, Leipzig o. J., S. 13.
[135] Corvin, Pfaffenspiegel, Rudolstadt o. J., S. 326.
[136] Schultz, Deutsches Leben im XIV. und XV. Jahrh., S. 126 ff.
[137] »Der gantz Haußrat bey dreyhundert Stücken, so ungefehrlich in
ein jedes Hauß gehöret.«
[138] L. G. Ricek-Geroldingen, Gelehrter Zecher goldnes Alphabet,
Leipzig o. J. Eine etwas zu genetivreiche, sonst aber ganz fleißige
Arbeit.
[139] König Heinrich IV., 1. Teil, 2. Akt, 4. Szene: »a cup of sack«.
[140] Hanns v. Zobeltitz, »Der Wein«, Bielefeld und Leipzig 1901, S. 97.
[141] Ökonomische Encyklopädie, 5. Teil, S. 371, Berlin 1775.
[142] Schultz, D. Leben im XIV. und XV. Jahrh., S. 509.
[143] Hüllmann, Städtewesen, IV, S. 53.
[144] Narrenbeschwörung, LXVII, S. 38 ff.
[145] Kloster, I, S. 57.
[146] Schaltjahr, II, S. 232.
[147] Tacitus Germ., C. 21. Caesar d. b. Gall., N. 23.
[148] Von dem hellischen leuwen, 1517, fol. 68 a.
[149] Cap. ada. 88 c 14, p. 556.
[150] Prof. Dr. Ed. Heyck, Der Ursprung der Gasthäuser in Deutschland,
Daheim 1901, Nr. 42.
[151] Heil. Elisabeth, Vers 4909.
[152] Schultz, D. Leben im XIV. und XV. Jahrh., S. 60.
[153] Schultz, D. Leben im XIV. und XV. Jahrh., S. 61 ff.
[154] Im Nürnberger Germanischen Museum, herausgegeben als 156.
Publikation des Litterarischen Vereins in Stuttgart.
[155] Der ein und neuntzigste Artickel: HErberget auch ein Mann Leut,
und schlägt ihr einer den andern todt ohne sein Schuld, binnen seinen
Gewehren oder draussen, oder welch Ungericht ihr einer an den andern
thut, der Wirth sol es ohne Schade bleiben, und auch die Gebauern alle,
ob sie den Fried-Brecher nicht auffhalten mögen, und sie das gewehren
auf den Heiligen, als man sie darumb schuldiget. Also gethane Ding
und geschichte sol man aber zu dem Voigt ding rügen und ansagen. Der
Richter mag niemand ansprechen mit Vormunden, noch ohne Vormunden,
sondern den Kläger zu Kampffwarts, höher, dann zu seiner Unschuld,
ob er sie thun thar, jeglicher nach seinem rechten. Er mag auch kein
Gebot, noch Herrfart, noch Bethe, noch Dienste, noch kein Recht auf das
Land-Volck setzen, es verwillige dann das Land-Volck in gemein darein.
(Sachsenspiegel, III. Buch.)
[156] Kleinpaul, Mittelalter, II, 429.
[157] Scheible, Kloster, VI, 310 ff.
[158] Lippert, D. K., III, S. 90 ff.
[159] Murner, Narrenbeschwörung, 92, 147.
[160] Schultz, Deutsches Leben im XIV. und XV. Jahrh., S. 59.
[161] Nach »Von unehrlichen Leuten« von Dr. Otto Beneke, Berlin 1889.
[162] Straßburger Ordnungen und Mandate von 1518 bis 1678 auf der
Univers.-Bibliothek zu Halle von Max Perlbach (Festschrift des
thüring.-sächs. Geschichtsvereines), Halle 1902, S. 49.
[163] Hans Boesch, a. a. O.
[164] Prof. Dr. Georg v. Below, Das ältere deutsche Städtewesen und
Bürgertum, Leipzig u. Bielefeld 1898, S. 59.
[165] Kloster, VI, 669.
[166] »Ladarum« steht im Kloster, VI, 669.
[167] Hans Boesch, Alte Trinkstubenordnungen, Daheim 1901.
[168] Krynitz, 9. Bd., S. 611.
[169] Wilda, Das Gildenwesen im Mittelalter, Halle 1831, S. 6 ff.
[170] Specht, a. a. O., S. 33.
[171] Kriegk, Deutsches Bürgerthum im Mittelalter, N. F., S. 193,
Frankfurt a. M. 1871.
[172] Kriegk, a. a. O., S. 195. Recht interessantes Material zu diesem
vorliegenden Kapitel entnahm ich auch Alwin Schultz' »Alltagsleben
einer deutschen Frau zu Anfang des 18. Jahrhunderts«, Leipzig 1890.
[173] Kriegk, a. a. O., 226.
[174] Petersen, Nationalneigung, a. a. O., S. 131 ff.
[175] Eimer = 96 Liter oder 60 Quart.
[176] Schultz, D. Leben im XIV. und XV. Jahrh., S. 458.
[177] Denkwürdigkeiten von Hans von Schweinichen, herausgegeben von H.
Osterley, Breslau 1878, S. 165.
[178] Kriegk, a. a. O., S. 243.
[179] Zeitschrift für deutsche Kulturgeschichte, Neue Folge, 3. Band,
S. 209.
[180] Zeitschrift für deutsche Kulturgeschichte, S. 223.
[181] Straßburg 1578.
[182] Scheible, Kloster, VI, 418 ff.
[183] Kaufmannschatz, S. 101 a.
[184] Schultz, Deutsches Leben im XIV. und XV. Jahrh., S. 266.
[185] Specht, a. a. O., S. 34.
[186] 1534, S. 133 b.
[187] Vulpius, Curiositäten, 5 Bd., S. 550.
[188] Zeitschrift für deutsche Kulturgeschichte, Berlin 1891, I, S. 105.
[189] In der Hauptsache entnommen der wiederholt angeführten
»Geschichte des Weines und der Trinkgelage« von Dr. Rudolf Schultze, S.
142 ff.
[190] Estors bürgerliche Rechtsgelehrsamkeit der Teutschen, 1757, I, S.
292, 293.
[191] Petersen, Nationalneigung, S. 42.
[192] Confect, das mit dem in den mittelalterlichen Apotheken so viel
gebrauchtem Bisam parfumiert war.
[193] Hieronymus Bock's, Teutscher Speißkammer usw., Straßburg 1550,
19. Kapitel.
[194] Kap. 48.
[195] Germania, Kap. 4.
[196] Tacitus, Germ., Kap. 14.
[197] Appian, Bell. Civ., II, 64.
[198] Specht, a. a. O., S. 37.
[199] Specht, a. a. O., S. 37.
[200] Specht nach Grein, Dichtungen der Angelsachsen, Göttingen, 1859.
I, S. 157, Vers 63.
[201] Wasserschleben, Die Bußordnungen der abendländischen Kirche,
Halle 1851, S. 254.
[202] Specht, S. 51.
[203] Mitgeteilt von Eschenburg in seinen »Denkmälern«, Bremen 1799, S.
417.
[204] Anzeiger für Kunde deutscher Vorzeit, 1877, Spalte 340.
[205] Schultz, Deutsches Leben etc., S. 502.
[206] Deutsche Nationallitteratur, Stuttgart 1882--1899, Band 26.
[207] Agricola, Sprüchwörter Nr. 355 (Kloster, I, 311).
[208] Anzeiger für Kunde deutscher Vorzeit, 1874, Spalte 103.
[209] Siehe mein »Geschlechtsleben in der deutschen Vergangenheit«, S.
248.
[210] Kloster, I, 315.
[211] Luther als Erzieher, Berlin 1903, S. 198 ff.
[212] Neuerlich herausgegeben von Professor Haggenmacher in Zürich,
siehe Dr. W. Bode, Kurze Geschichte der Trinksitten usw., München 1896,
S. 11.
[213] Jesaia V, Vers 11--13 steht hier wörtlich abgeschrieben.
[214] Jesaia V, 14.
[215] Gedenkbuch des Ritters Ludwig des Ältern von Eyb, herausgegeben
von Dr. Chr. Meyer, Ansbach 1890, S. VII ff.
[216] Germania, Kap. 21.
[217] De bello Gallico, Bd. VI, Kap. 23.
[218] Edda, Skirniför, Schirners Werbung.
[219] Mitgeteilt von Dr. Hermann Uhde-Bernays im Anzeiger des
Germanischen Nationalmuseums 1901, Heft IV, S. 172 ff.
[220] Parzival, übersetzt von Karl Panier, Leipzig, o. J., I, V,
855/56, S. 114, V. 97--99.
[221] Scheffel, Ekkehard, 86. Auflage, Stuttgart 1886, S. 453, Anm. 84.
[222] Grimm, Rechtsaltertümer. S. 190.
[223] Freytag, Bilder aus der deutschen Vergangenheit, I, 166/67.
[224] Petersen, Geschichte der deutschen Nationalneigung zum Trunk, S.
15.
[225] Sattlers, Geschichte der Herzöge von Württemberg, Tüb. 1769--83,
I, Beilage 77.
[226] Erneut von Karl Panier, Leipzig, S. 68.
[227] Dr. Felix Weber, Gastronomische Bilder, Leipzig 1882, S. 137.
[228] P. Textoris, Traktätlein von Natur, auch Brauch und Mißbrauch
des Weins. Hiebevorn durch Simonem Schambergern in Hochteusch gebracht
usw., Frankfort 1617, S. 287.
[229] Petersen, a. a. S. 22 ff.
[230] Scheible, Schaltjahr, II, S. 231.
[231] Kapitul 2, anni 812.
[232] Kapitul ad. a. 803.
[233] Est, est, est, 2. Gebinde, Quedlinburg u. Leipzig 1842, S. 35.
[234] Hermann Schrader, Das Trinken in mehr als 500 Gleichnissen und
Redensarten, Berlin 1890, S. 10.
[235] Hanns v. Zobeltitz, Der Wein, S. 89.
[236] Scherr, Kulturgeschichte, S. 297 ff.
[237] Herausgegeben von Arnold, Stuttgart 1857.
[238] Westermanns Monatshefte, Bd. 20, S. 661.
[239] Denkwürdigkeiten von Hans v. Schweinichen, herausgegeben von
Hermann Oesterley, Breslau 1878.
[240] Denkw., S. 15.
[241] Geschlechtsleben, S. 227.
[242] Denkw., S. 22.
[243] S. 32.
[244] S. 33.
[245] S. 32.
[246] S. 38.
[247] Bilder aus der deutschen Vergangenheit, 2. Bd., II. Abt., S. 280
(24. Aufl., Leipzig 1900).
[248] Denkw., S. 46.
[249] S. 75.
[250] S. 163.
[251] S. 167.
[252] Etwa 3½ Liter.
[253] S. 92.
[254] Joh. Jac. Fugger zu Kirchberg, Spiegel der Ehren des Erzhauses
Österreich von 1212--1519. Fortgesetzt von S. v. Birken. Nürnberg 1668.
[255] 3. Teil, S. 23--27.
[256] a. a. O., S. 97 ff.
[257] 1. Band, 1846, S. 64.
[258] Weber, a. a. O., S. 146.
[259] Schultze, a. a. O., S. 178.
[260] Kraemer-Fuchs, Die Karikatur der europ. Völker, Berlin, o. J., I.
Bd., S. 36.
[261] Weber, a. a. O., S. 148.
[262] Usinger, Ein deutscher Bischof, Westermanns Monatsschrift, Bd.
20, 1866, S. 155.
[263] Vehse, Die geistlichen Kurfürsten, S. 46.
[264] Weber, a. a. O., S. 148. Schultze a. a. O., S. 179.
[265] Weber, a. a. O., S. 138.
[266] R. Müldener, »Bierpolizei«, in der Allgemeinen deutschen
Kriminalzeitung, Jahrg. 1885.
[267] Parzival, I, V. 1030 u. a. a. a. O. m.
[268] Nibelungenlied, XXVII, 1713.
[269] S. 153.
[270] Jaeger, Geschichte von Heilbronn, Heilbr. 1828, IV, 260.
[271] Volz, Württemb. Jahrbuch, 1852.
[272] Zappert im Archiv für Kunde österr. Geschichtsquellen, Bd. 21,
führt aus dem Jahre 1441 ein derartiges Vermächtnis an.
[273] Zeitschrift für deutsche Kulturgeschichte, n. F., 3. Bd., S. 191.
[274] Aeneas Sylvius bei Petersen, a. a. O., S. 80.
[275] Scheible, Kloster, I, S. 91.
[276] Scherr, Geschichte der Deutschen Frauenwelt, 5. Aufl., Leipzig
1898, II. Bd., S. 49.
[277] Schweinichen, a. a. O., S. 22.
[278] Scheible, Schaltjahr, III, S. 158.
[279] Tägliche Rundschau, 1888, Nr. 211.
[280] Thomas Platters Leben, herausgegeben von Heinrich Düntzer,
Stuttgart o. O. (Kollektion Speemann).
[281] a. a. O., S. 43.
[282] Dr. Ludwig Geiger, Renaissance und Humanismus in Italien und
Deutschland, Berlin 1882, S. 412.
[283] Geiger, a. a. O., S. 412.
[284] Geschichtliche Nachweisungen über die Sitten und das Betragen der
Tübinger Studenten während des 16. Jahrhunderts.
[285] J. F. W. Zachariä, »Der Renommist«.
[286] Tholuck, Das akademische Leben im 17. Jahrh., 2 Bde., Halle
1853/54, und Rob. und Rich. Keil, Geschichte des Jenaischen
Studentenlebens, Leipzig 1858.
[287] Joh. Huber, Bilder aus dem deutschen Studentenleben, Westermanns
Monatsschr., Bd. XVII, 1865, S. 474.
[288] Philanders von Sittewald wunderliche und wahrhafte Gesichte.
Sprachlich erneuert von Karl Müller, Leipzig o. J., I. Bd., S. 226 ff.
[289] Pennalen sind die Füchse der mittelalterlichen Universitäten, die
erst durch »Deposition« zu Studenten gemacht wurden.
[290] Diese Annahme Moscheroschs ist irrig. Schoristen stammt
wahrscheinlich von Schorum, was wohl Schmaus bedeutet. Siehe C. Beyer,
Studentenleben im 17. Jahrhundert, Schwerin 1899, S. 59.
[291] Fuchs.
[292] Ölgötze.
[293] Scherr, Kulturgeschichte, S. 362.
[294] II. Band, S. 380 ff.
[295] Wessely, Deutschlands Lehrjahre, Stuttgart o. J., II. Bd., S. 173.
[296] C. Beyer, a. a. O., S. 45 ff.
[297] G. Bauch, Die Anfänge der Universität, Frankfurt a. O. usw.,
1506--40, Berlin 1900, S. 14.
[298] Anzeiger für Kunde deutscher Vorzeit 1882, Sp. 333.
[299] Bauch, Anfänge, a. a. O., S. 14.
[300] Huber, Bilder, a. a. O., S. 474.
[301] Huber, a. a. O., S. 471.
[302] Der Gelehrte in der deutschen Vergangenheit, Leipzig 1900, S.
119. Karl Biedermann, Deutschland im 18. Jahrhundert, 4 Bde., Leipzig
1854--80, II. Bd., S. 19.
[303] Schranka, a. a. O., II. Bd., S. 291.
[304] Reicke, a. a. O., S. 119.
[305] Reicke, a. a. O., S. 73 ff.
[306] C. Beyer, a. a. O., S. 99.
[307] Das Wittenberger Stadtbier, S. 82.
[308] Fr. Nick, Die Hof- und Volksnarren usw., Stuttgart 1861, I. Bd.,
S. 292.
[309] 3. Auflage. Leipzig 1884.
[310] Eduard Vehse, Illustrierte Gesch. des preußischen Hofes usw.,
Stuttgart o. J., I. Bd., S. 226 ff.
[311] Nick, a. a. O., S. 206.
[312] Wessely, a. a. O., Seite 186.
[313] Franz Heinemann, Der Richter und die Rechtspflege in der
deutschen Vergangenheit, Leipzig o. J., S. 64.
[314] Dr. ph. Moritz Geyer, Altdeutsche Tischzuchten, Altenburg 1882.
[315] C. Beyer, a. a. O., S. 81.
[316] Beyer, S. 84 ff.
[317] Herausgegeben von J. A. Schmeller, 2. Aufl., Breslau 1883.
[318] G. Steinhausen, Geschichte des deutschen Briefes, Berlin 1899, I.
Bd., a. m. O.
Das Geschlechtsleben in der deutschen Vergangenheit
von =Max Bauer=. 2. Auflage, brosch. Mk. =4.--=, geb. Mk. =5.50=.
Das _Berliner Tageblatt_ brachte wenige Tage nach Erscheinen des Buches
folgende Besprechung: »Mit sachlichem Ernst und strengem Zurückstellen
aller Einzelheiten, die nur einen pikanten Reiz haben könnten, führt
der Autor in ein Kapitel der Kulturgeschichte, das -- selten behandelt
-- doch von einschneidender Wichtigkeit für die Beurteilung des
Volkslebens ist. Mit Recht wendet er sich gegen die Lobredner der
»guten alten Zeit«, welche die Schäden im Verkehr der Geschlechter
als ein Zeichen der Gegenwart hinstellen. Wir erfahren aus dem Werke
Bauers, wie umgekehrt die Anschauungen über Geschlechtssittlichkeit
in vergangenen Jahrhunderten bei weitem gröber und in ihrer Naivität
für unser heutiges Gefühl verletzend sind. Der Verfasser bringt aus
alten urkundlichen und litterarischen Quellen eine Fülle von Stoff und
läßt in anschaulichen Bildern den Geist jener Zeiten, soweit er sich
im Verkehr der Geschlechter äußert, an uns vorüberziehen. Er beginnt
mit dem frühen Mittelalter, mit der moralischen Devastierung des alten
Germanentums, und spiegelt das Leben in Stadt und Land und in den
Klöstern wieder. Interessant ist das Kapitel ›Die Kleidung‹, nicht
minder seine Ausführungen über das ›Schönheitsideal‹. Das Buch wird auf
den Kulturhistoriker wie auf den Ästhetiker gleiche Anziehungskraft
ausüben.«
»Der kleine handliche Band bietet einen kurzen Abriß seines Themas,
wie ihn jeder kennen muß, der sich mit den schwierigen Fragen der
Prostitution und der öffentlichen Sittlichkeit auch nur in passiver
Anteilnahme beschäftigen will.«
»_Die Frau_« (Helene Lange).
»... Ein recht nützliches Werk, aus dem man sich schnell orientieren
kann. Daß es flott und unterhaltend geschrieben ist, ist ein weiterer
nicht zu unterschätzender Vorzug. Wo es Not tat, hat Bauer auch einmal
ein kräftiges Wörtlein gesprochen und sich überhaupt nicht geniert, die
Dinge bei ihrem Namen zu nennen.«
_Berliner Morgenpost._
»Das Buch wird nicht nur auf den Kulturhistoriker und Ästhetiker,
sondern auch auf den ernsten Laien, auf den gebildeten Mann und die
weise, denkende Frau die gleiche Anziehungskraft ausüben.«
_Rhein.-Westf. Zeitung._
»Wenn die Menschen reif zur Liebe werden«
Der Schluß eines langen »_Zur Frauen- und Ehefrage_« betitelten
Aufsatzes von Dr. _Eduard Platzhoff-Lejeune_ in der letzten Nummer
der wissenschaftl. Beilage der _Münchner Allgemeinen Zeitung_ lautet
folgendermaßen:
Nach Carpenter lassen sich folgende »als erste und dringendste
Besserungsversuche« bezeichnen: