von Georg A. Stroedel. 167 Seiten. Kinderglück, Kinderleid, von
behaglicher Kleinmalerei und Humor übersonnt, spinnen diese
Geschichte. (Besonders für Mädchen.)
6. Carl Ferdinands, Normannensturm. 11. Tausend. Mit Bildern von
Robert Engels. 201 Seiten. Eine selten wuchtige und spannende
Erzählung aus der Zeit der Nachfolger Karls des Großen.
7.* Wilhelm Kotzde, Der Tag von Rathenow. 11. Tausend. Mit Bildern von
Georg Barlösius. 213 Seiten. Eine kraftvolle, fesselnde Erzählung aus
der Zeit des Großen Kurfürsten, ein überaus lebensvolles Bild aus der
Geschichte Preußens.
8. Charlotte Niese, Was Michel Schneidewind als Junge erlebte. 11.
Tausend. Mit Bildern von Hans Schroedter. 201 Seiten. Aus der Zeit
der großen französischen Revolution. Eine gewaltige Handlung, von der
Dichterin mit Wärme und stillem Humor gemeistert.
9. Wilhelm Lobsien, Pidder Lyng. 8. Tausend. Mit Bildern von O. R.
Bossert. 222 Seiten. Der Freiheitskampf der Sylter Friesen gegen Dänen
und Festlandsritter bildet den Gegenstand dieser Geschichte.
10. Joseph Lauff, Der Tucher von Köln. 15. Tausend. Mit Bildern von
O. R. Bossert. 208 Seiten. Eine wuchtige Schilderung der Kämpfe der
Zünfte wider die Geschlechter, ein lebensvolles Bild der städtischen
Verfassung Kölns um 1500.
11. Wilhelm Kotzde, Stabstrompeter Kostmann. Nach seinen
Aufzeichnungen dargestellt. 11. Tausend. Mit Bildern von Arthur
Lehmann-Ajax. 185 Seiten. Was Stabstrompeter Kostmann bei den Blücher-
und Zietenhusaren erlebte, erzählt uns das Buch.
12.* Gustav Falke, Klaus Bärlappe. 8. Tausend. Mit Bildern von Otto
Gebhard. 163 Seiten. Eine heitere und dabei nachdenkliche Geschichte
aus dem Handwerkerleben der Gegenwart.
13. Eberhard König, Der Dombaumeister von Prag. Mit Bildern von
Professor Ernst Liebermann. 8. Tausend. 200 Seiten. Der Dombaumeister
Peter Parler von Gmünd steht im Mittelpunkt der Geschichte. Ein Lied
von der Hoheit deutschen Wesens.
14. Robert Walter, Götterdämmerung. 8. Tausend. Eine Geschichte vom
Untergang Wuotans. Mit Bildern von Franz Stassen. 192 Seiten. Der
Kampf der Sachsen unter Führung Wittekinds um Glauben und Freiheit.
15.* Trude Bruns, Die Doktorskinder. 8. Tausend. Mit Bildern von Arpad
Schmidhammer. 190 Seiten. Eine lustige Geschichte von dem Leben und
den Streichen zweier Arztkinder.
16.* Charlotte Niese, Aus schweren Tagen. 8. Tausend. Mit Bildern von
Hans Schroedter. Das ganze Elend, welches die Napoleonische Zeit über
unser Vaterland brachte, spricht daraus.
17.* Wilhelm Kotzde, Und deutsch sei die Erde! 9. Tausend. Mit Bildern
von Franz Stassen. 240 Seiten. Eine Geschichte aus der Zeit deutscher
Größe, als der Osten unseres Vaterlandes deutsch wurde.
18. Johannes Höffner, Die Treue von Pommern. Mit Bildern von Franz
Müller-Münster. 5. Tausend. 193 Seiten. Die Geschichte der Erziehung
des jungen Herzog Bogislav durch den Bauern Hans Lange von Lanzig.
19. Wilhelm Lobsien, Jodute! 5. Tausend. Mit Bildern von Professor
O. R. Bossert. 190 Seiten. Eine lebhafte Schilderung der städtischen
Verhältnisse Lübecks um 1400, des Stadtsoldaten- und Raubrittertums
jener Zeit.
20.* Kurt Geucke, Der Steiger vom David-Richtschacht. Mit Bildern von
W. Weingärtner. 5. Tausend. 208 Seiten.
21.* Kurt Geucke, Die Diamantinsel. 5. Tausend. Mit Bildern von W.
Weingärtner. Die beiden Bände enthalten die Lebensgeschichte eines
Bergmanns, der sich aus eigener Kraft zum Großkaufmann durcharbeitet.
Packende Schilderungen des Bergwerks- und Hüttenbetriebs, der
Hamburger Hafen- und Handelswelt, der Meereserlebnisse des Helden und
der paradiesischen Inselwelt der Südsee.
22. Wilhelm Lobsien, Unter Schwedens Reichsbanner. Mit Bildern von
Franz Stassen. 5. Tausend. Die Geschichte von Gustav Wasa, der ja ein
Liebling der deutschen Jugend ist.
23. Robert Walter, Münchhausens Wiederkehr. Mit Bildern von
Emil Heinsdorff. 5. Tausend. Die phantastische Geschichte des
wiedergekehrten Münchhausen, voll der fesselndsten Erlebnisse.
Wie jedes rechte, gute Buch, das die Jugend liebt, auch von den
Erwachsenen gern gelesen wird, so sind die »Mainzer Volks- und
Jugendbücher« berufen, ~alt und jung~ in gleicher Weise Freude zu
machen, sie nennen sich also nicht umsonst auch ~Volksbücher~. Ein
bestimmtes Alter läßt sich daher für die Bücher nicht angeben, doch
dürften sie bei Knaben und Mädchen vom ~zwölften Jahr~ an schon
gutes Verständnis finden, aber ebenso gerne von der reiferen Jugend
gelesen werden. Die mit * bezeichneten Bücher werden auch besonders die
Mädchen fesseln.
Preis eines jeden Buches, mit Bildern stattlich gebunden, nur 3 M.
Einige Urteile:
»Ich kann mir für einen Jungen keine köstlichere Lektüre vorstellen
als diese kulturhistorischen abenteuerreichen Geschichten, deren
jede von einem kräftigen dichterischen Gedanken eine höhere Weihe
empfängt. Wuchtige Naturschilderungen, eine spannende Handlung, eine
Fülle prächtig geschauter, oft sehr fein psychologisch durchgeführter
Gestalten heben diese Sammlung, zu der sehr gute Erzähler beisteuerten,
weit über den Durchschnitt alltäglicher Jugendlektüre.«
Gabriele Reuter im »Tag«, Berlin.
»Die Bücher aus dem Verlage von Jos. Scholz, Mainz, mögen bei Kleinen
und Großen anklopfen, sie sind immer wert, daß ihnen aufgemacht wird.
Dem Kinde vermitteln sie eine wahre Anschauung der Dinge, die es
umgeben. Dem Heranwachsenden weiten sie Kopf und Herz für Heimat und
heimische Geschichte. In den Volks- und Jugendbüchern aber fügen sie
noch jenen Idealismus hinzu, den wir mit Bangen in unserem Vaterlande
schwinden sehen, und der doch recht eigentlich deutsches Erbe ist.«
Agnes Harder in der Zeitschrift »Deutscher Frauenbund«.
»... Jedesmal, wenn man eines dieser neuen Volksbücher in die Hand
nimmt, ist es wie Freiluft, die uns aus ihnen entgegenweht, voller
Kraft und Sonnenlicht. Wir wünschen der wackeren Bücherei, für die
unsere ersten Dichter und Schriftsteller sich verpflichtet haben,
stetig wachsenden Erfolg ...«
Else Grüttel im »Hamburger Fremdenblatt«.