sich der Himmel heller, und graufahles Licht läßt alle Einzelheiten auf
See erkennen. Hintereinander stampfen die sechs tiefbeladenen Fahrzeuge in
der Dünung weiter, zu beiden Seiten querab stehen zwei Hilfskreuzer.
»Backbord Rohr klar! -- Los!« Kaum zwei Minuten später klingt die
Detonation an das U-Boot, das sofort nach dem Schusse eingefahren hat
und abgelaufen ist, heran. Kann doch die Blasenbahn nur zu leicht
dem nächststehenden Kreuzer den Standort verraten. Eine Weile bleibt
»U 145« getaucht, dann stößt vorsichtig, den Bruchteil einer Sekunde
nur, das Sehrohr über die Oberfläche. Die beiden Kreuzer jagen mit
äußerster Kraft durch die See, bald hier, bald dort, wo immer die
aufgeregte Phantasie der Leute ein Sehrohr zu bemerken vermeint, schlagen
die Granaten ein. Der angeschossene Dampfer liegt bereits bis zur Brücke
im Wasser, jeden Augenblick muß er wegsacken. Seine fünf Gefährten
haben gestoppt. Sie sind anscheinend ratlos und warten auf Befehl von den
Kreuzern.
Eben schätzt der Kommandant die Entfernung für den zweiten Schuß, als
an der abgekehrten Seite des vorletzten Dampfers sich eine riesige
Wassersäule hebt. Im gleichen Augenblick stieben die vier noch übrigen
Schiffe panikartig auseinander. Während zwei in Zickzackkursen nordwärts
flüchten, brechen die beiden anderen nach Steuerbord aus, wo »U 145«
liegt. Leider bleiben sie so weit ab, daß ein sicherer Schuß nicht
möglich ist. Trotzdem soll er versucht werden. Eine geraume Weile vergeht,
schon hat alles die Hoffnung aufgegeben, als nach drei Minuten, wie aus
weiter Ferne, schwaches Explosionsgeräusch herandringt.
Der Schlag von Schiffsschrauben ist nicht zu hören, also: höhergehen!
ausfahren! Der Konvoi sieht böse zerzaust aus. Noch immer rasen die beiden
Kreuzer ihre Zickzackkurse. Ein stark beschädigter Dampfer treibt noch, an
zwei weit auseinanderliegenden Stellen, wo die beiden Dampfer untergegangen
sind, schwimmen mehrere Boote. Die drei übriggebliebenen Erzdampfer kommen
soeben aus Sicht.
Noch überlegt der Kommandant, woher die Explosion auf dem zweiten
gesunkenen Schiff herrührt, als die beiden Kreuzer plötzlich auf eine
Stelle an Backbord zuschießen und ein rasendes Schnellfeuer dahin richten.
Dort muß ein U-Boot stehen, dessen Torpedo sich gleichfalls ein Opfer
aus dem Geleitzug herausholte. Eine günstigere Gelegenheit, einen dritten
Torpedo auf eines der englischen Kriegsfahrzeuge, die sich im Sperrgebiet
so selten zeigen, loszuwerden, findet sich sobald nicht wieder. Mit
äußerster Kraft prescht »U 145« heran. Auf fünfzehnhundert Meter
gleitet der Torpedo aus dem Rohr. Zwei Minuten verstreichen ... fünf ...
sieben ... keine Detonation ... nur Schraubengeräusch, das mehr und
mehr erstirbt, bis es schließlich gänzlich verklingt .... Durch
das ausgefahrene Sehrohr spiegelt sich das Bild der beiden englischen
Hilfskreuzer, die mit großer Fahrt ausrücken. Wenn auch der Schuß nicht
traf, die Blasenbahn verriet ihnen einen zweiten Gegner, das war zuviel.
»Ausblasen!« Turm, Vor- und Achterdeck tauchen hoch. Eben als das Turmluk
sich öffnet, taucht, eine Seemeile ab, ein Sehrohr auf. Deutlich hebt es
sich im hellen Licht der Morgensonne vom dunkelblauen Wasser ab ... Die
Lage ist kritisch ... Freund oder Feind? ... Dann ... eine Kuppel ...
der Turm ... die Nase des Vorschiffes ... Zehn Minuten später fahren
»U 145« und »U 103« nebeneinander in den anbrechenden Morgen
hinein ....
* * * * *
Rings um England, Frankreich und Italien und oben auf der letzten
europäischen Zufahrtsstraße Rußlands dehnt sich das Sperrgebiet. Kein
Tag verstreicht, an dem nicht tausende von Tonnen auf den Grund der See
sinken. Deutlicher schon klopft die Not an die Tore der Gegner und härter
noch wird der Druck, den unsere U-Boote mit ihren Torpedos, Granaten und
Minen ausüben, enger der eherne Ring. Englands Kriegsflotte, in deren Bann
die ganze Welt Jahrzehnte lag, ist von der See verschwunden, das deutsche
U-Boot herrscht. Immer schärfer und wuchtiger fallen die Schläge ... in
weiter Ferne dämmert schon der Tag herauf, an dem die See frei ist.
Verlag August Scherl G. m. b. H. / Berlin
Kriegs-Abenteuer
Rund um die Erde zur Front.
_Dem Flüchtling nacherzählt. Von Otto Anthes._ Die fesselnde Geschichte
eines Deutschen, dem es nach zwei mißlungenen Fluchtversuchen endlich
glückte, unter schrecklichen Gefahren und Entbehrungen aus russischer
Gefangenschaft durch Sibirien in die Mongolei, nach Peking und von da über
Japan, Amerika, England und Norwegen in die Heimat zu entkommen. -- Mit
acht Bildern. -- Preis 2 Mark. -- Gebunden 3 Mark.
Dem Reiche der Knute entflohen.
_Dem Flüchtling nacherzählt._ Von _Alexander Geymann_. Voll frischer
Anschaulichkeit, mit keckem Humor berichtet der junge deutsche Kaufmann
über seine waghalsige Flucht aus dem Gefangenenlager Wijatka, seine
mühselige Wanderung nach Archangelsk und seine Fahrt als blinder Passagier
eines norwegischen Dampfers in die Freiheit. -- Preis 1 Mark. Gebunden
2 Mark.
Aus der Hölle empor.
_Erlebnisse eines aus russischer Kriegsgefangenschaft Ausgetauschten. Von
Hans Zuchhold._ Ein in seiner Schlichtheit ergreifender Bericht über die
unsäglichen Leiden, denen unsere verwundeten Kriegsgefangenen in Rußland
preisgegeben sind. -- Preis 1 Mark.
Seine Hoheit -- der Kohlentrimmer.
_Die Kriegsheimfahrt des Herzogs Heinrich Borwin zu Mecklenburg._ Von
_Johann zur Plassow_. Der Herzog wird in Amerika vom Ausbruch des Krieges
überrascht. Er kämpft sich mit stählerner Willenskraft durch alle
Schwierigkeiten und Gefahren hindurch und gelangt von New York aus in der
Maske eines Kohlentrimmers über Kirkwall und Kristiania glücklich in
die Heimat. -- Mit vier Aufnahmen. -- Preis 1 Mark. -- Vorzugs-Ausgabe:
Geheftet 3 Mark, gebunden 4 Mark.
Kriegsgefangen -- über England entflohen!
Von Leutnant der Reserve _Robert Neubau_. Der Verfasser, der in
französische Gefangenschaft geraten war, erzählt seine Schicksale in
Feindesland und die ihm mit geradezu indianerhafter List gelungene Flucht
über England und Schweden. -- Preis 1 Mark. Gebunden 2 Mark.
Fremdenlegionär Kirsch.
_Von Kamerun in den deutschen Schützengraben._ Von _Hans Paasche_. Der
farbenreichen Erzählung der abenteuerlichen Erlebnisse des tapferen jungen
Deutschen in Afrika und Frankreich sind authentische Photographien und
Dokumente beigegeben. Das stark fesselnde Buch ist wert, von jetzt an dem
heranwachsenden Geschlecht statt der Robinsonade in die Hand gegeben zu
werden. -- Preis 1 Mark. Gebunden 2 Mark.
Kriegsgefangen bei der Jungfrau von Orleans.
_Von Sepp Spannmacher._ Eines Bayern köstliche Satire auf die
vielgerühmte französische Kultur, die er als Kriegsgefangener im
Zeltlager von Orleans und auf den Dörfern der Loiret von Grund auf kennen
gelernt hat. -- Preis 1 Mark.
In Friedens- und Kriegszeiten in Kamerun.
Von _Grete Kühnhold_, Schwester des deutschen Frauenvereins vom Roten
Kreuz für die Kolonien. Die Schwester hat den ganzen Krieg in Kamerun
miterlebt. Sie gibt einen anschaulichen Bericht über Leben und Leiden
der Deutschen, über die Stimmung der Eingeborenen und den Verlauf
der kriegerischen Ereignisse. Die Schrift ist ein wertvolles Zeit- und
Kulturdokument. -- Preis 50 Pfg.
Zuchthäuslerin Nr. 5553.
_Kriegserlebnisse einer deutschen Frau in Frankreich._ Von _Ly
van Brackel_. Die Verfasserin wurde trotz mangelnder Beweise als
»Meisterspionin Wilhelms =II.=« zu einer Zuchthausstrafe verurteilt. Sie
hat die Roheit französischer »Kultur«, die sich in sinnlosen Quälereien
deutscher Verwundeter und -- deutscher Diakonissinnen gefällt, auch
am eigenen Leibe erfahren müssen. -- Mit sieben Abbildungen. -- Preis
1 Mark.
Verlag August Scherl G. m. b. H. / Berlin
Bücher von den Fronten
Mit der Armee v. Falkenhayn gegen die Rumänen.
_Von Karl Rosner._ Die heißen Kämpfe um Siebenbürgen, die schneidige
Bezwingung der Grenzpässe, das unaufhaltsame Vorwärtsdrängen unserer
herrlichen Truppen in der Walachei bis zum Sereth -- ein Vorwurf, wie
geschaffen für Rosners Erzählerkunst. -- Preis 1 Mark.
Panzer-Automobile gegen die Walachen.
_Von Leutnant der Reserve Wilhelm Siemer._ Zum erstenmal hören wir von
den Leistungen unserer neuen Aufklärungs- und Kampfwaffe, von der hohen
Bedeutung ihrer Aufgabe. -- Preis 1 Mark.
Vor dem Drahtverhau.
_Bilder aus dem Grabenkriege im Westen. Von Karl Rosner._ Der
Meistererzähler gibt die überwältigenden Eindrücke wieder, die er
an unserer Westfront gewonnen hat. Voll strenger Wahrheitsliebe und
dichterisch tief empfunden. In die wildbewegten Kampfszenen hat er
Stimmungsbilder von wunderbarem Reiz eingefügt. -- Preis 1 Mark.
Der graue Ritter.
_Bilder vom Kriege in Frankreich und Flandern. Von Karl Rosner._ Als
Kriegsberichterstatter führt uns Rosner an die Aisne und vor Ypern; er
schildert die große Herbstschlacht in der Champagne, das Leben unserer
tapferen Feldgrauen in Unterständen und Erdhöhlen, in Etappen und
Quartieren; er gibt uns Kunde von dem unbeugsamen Siegeswillen unserer
grauen Ritter. -- Preis 1 Mark.
Sachsen im Felde (Ostfront).
_Von Georg Freiherrn v. Ompteda_, Rittmeister. Der bekannte
Romanschriftsteller stellt seine Landsleute in allen Kriegslagen dar. Die
Skizzen erwecken unsere Freude an dem Lebenshumor der sächsischen Truppen
und an der Erzählerkunst des Dichter-Rittmeisters. -- Preis 1 Mark.
Bei unseren Blaujacken und Feldgrauen.
_Flandrische Erlebnisse. Von Wilhelm Hegeler._ Die Erfahrungen, die
der Verfasser als Pfleger unserer verwundeten Blaujacken und Feldgrauen
gesammelt hat. Ergreifende und erhebende Szenen, von sonnigem Humor
bestrahlte Bilder deutschen Heldenmutes. -- Preis 1 Mark.
Gallipoli.
_Der Kampf um den Orient._ Von einem hohen Offizier aus dem Stabe des
Marschalls Liman von Sanders. Ein vollständiges Bild vom schweren Ringen
um die Dardanellen. -- Mit einer Karte. -- Preis 1 Mark.
Mit den Türken an der Front.
_E. Serman_, der Kriegsberichterstatter des »Berliner Lokal-Anzeigers«,
schildert seine abenteuerlichen Erlebnisse auf den türkischen
Kriegsschauplätzen. Der ägyptische Feldzug. Im Kaukasus. Um die
Dardanellen. -- Preis 1 Mark.
Der Siegeszug durch Serbien.
_Von Wilhelm Hegeler._ Die erste zusammenhängende Darstellung des
serbischen Feldzuges vom Falle Belgrads bis zur weltgeschichtlichen
Zusammenkunft des Deutschen Kaisers mit dem Zaren der Bulgaren. Aus eigenem
Erleben. -- Preis 1 Mark.
Kameraden vom Isonzo.
Von _Otto König_. Der Autor erzählt in schlichter, fesselnder Art vom
eisernen Feststehen der österreichischen Front gegen den treubrüchigen
Bundesgenossen, von den trefflichen Führern und Truppen, der herzlichen
Kameradschaft und dem stillen Heldentum unserer Treuverbündeten. -- Preis
1 Mark.
Als Adjutant durch Frankreich und Belgien.
Der bekannte Schriftsteller _Otto von Gottberg_ erzählt als Mitkämpfer
in packender Darstellung seine Erlebnisse und Abenteuer in Feindesland. --
Preis 1 Mark.
Das deutsche Herz.
_Feldpostbriefe unserer Helden._ Der Krieg, von unseren Kriegern selbst
erzählt! Das ist der Reiz dieser Sammlung aus Ost und West, von See und
Uebersee. Herausgegeben von _Dr. Otto Krack_. -- Kartoniert 2 Mark.
Verlag August Scherl G. m. b. H. / Berlin
Deutsche Taten zur See
Kapitänleutnant v. Möllers letzte Fahrt.
Von _K. E. Selow-Serman_. Die letzte Heldentat des Kommandanten von
S. M. S. »Tsingtau«: seine kühne Flucht im Segelboot über den
Indischen Ozean und sein tragischer Tod im arabischen Wüstensand. Ein
unvergängliches Denkmal für die Braven, die ihre heilige Vaterlandsliebe
mit dem Tode besiegelt haben. -- Preis 1 M. Gebunden 2 M.
Crompton. »U 41« -- der zweite »Baralong«-Fall.
Von _Oberleutnant z. S. Crompton_. Unser gerechter Zorn über die
heimtückische Vernichtung dieses U-Boots unter Mißbrauch der neutralen
amerikanischen Flagge wird aufs neue entflammt, wenn wir von dem einzig
überlebenden Offizier Näheres über das Verbrechen erfahren und von
ihm hören, wie England die letzten Zeugen seiner Schandtat zu beseitigen
versuchte. -- Mit acht Bildern. -- Preis 1 Mark.
Oberheizer Zenne.
_Der letzte Mann der »Wiesbaden«. Nach Mitteilungen des Oberheizers Zenne
von Kapitänleutnant Freiherrn von Spiegel._ Der einzig Überlebende des
Kleinen Kreuzers »Wiesbaden« berichtet durch die Feder des Verfassers
seine Erlebnisse während der Seeschlacht am Skagerrak bis zum Untergang
des Schiffes und seine Errettung nach vierzigstündigem Treiben auf den
tosenden Wogen. Eine Heldenerzählung von deutschem Todesmut. -- Mit vier
Abbildungen. -- Preis 1 Mark. Gebunden 2 Mark.
Emden-Ayesha.
_Zwei Bücher von Kapitänleutnant Hellmuth v. Mücke._ Selbsterlebtes von
den sagenhaften Fahrten des ruhmreichen Schiffes, die abenteuerliche
Fahrt des Verfassers auf See und der gefahrvolle Zug von Hodeida durch die
arabische Wüste. -- Als Geschenkwerk in einem geschmackvoll gebundenen
Bande vereinigt. -- Preis 3 Mark. Jeder Band einzeln: geheftet 1 Mark,
gebunden 2 Mark.
Kriegstagebuch »U 202«.
_Kommandant Kapitänleutnant Freiherr von Spiegel._ Wahrheitsgetreue,
glänzende Schilderung unserer geheimnisvollen Unterseebootswaffe in ihrer
gefahrvollen Tätigkeit vor dem Feinde. -- Preis 1 Mark. Gebunden 2 Mark.
U-Boote im Eismeer.
Von * * *. Vom Kreuzerkrieg unserer U-Boote im hohen Norden mit seinen
übermenschlichen Anstrengungen und herrlichen Erfolgen. -- Preis 1 Mark.
Gebunden 2 Mark.
U-Boot gegen U-Boot.
_Von Oberleutnant z. S. Heino von Heimburg._ Lebendige, humorvolle
Berichte eines jungen U-Boot-Kommandanten über seine vielfältigen
Abenteuer mit unserer schärfsten Waffe im Mittelmeer und in den
türkischen Gewässern. -- Preis 1 Mark. Gebunden 2 Mark.
U-Boot-Abenteuer im Sperrgebiet.
Von _K. E. Selow-Serman_. Prächtige Schilderungen vom listenreichen,
verwegenen Vorgehen unserer U-Boot-Führer und den seltsamen Formen der
U-Boot-Angst bei unseren Feinden. -- Preis 1 Mark.
Blockade-Brecher.
Von _K. E. Selow-Serman_. Das Geheimnis der Munitions-Versorgung unserer
tapferen Kämpfer in Ostafrika. Das Unternehmen des deutschen Dampfers
»Marie« unter der umsichtigen und kühnen Leitung des Kapitäns
Sörensen. -- Mit 2 Karten. -- Preis 1 Mark. Gebunden 2 Mark.
Kreuzerjagd im Ozean.
_Kriegstagebuchblätter S. M. Hilfskreuzer »Kaiser Wilhelm der Große«._
Von _Kapitänleutnant Aye_. Die Ausfahrt, das ruhmreiche Wirken und der
ehrenvolle Untergang unseres größten und schönsten Hilfskreuzers. An der
westafrikanischen Küste, im spanischen Hoheitsgewässer, beim Kohlen vom
englischen Kreuzer »Highflyer« völkerrechtswidrig überfallen, läßt
der Kommandant nach Verschießen der Munition den Dampfer versenken. Die
Besatzung erreicht in Booten spanisches Gebiet und wird in Las Palmas
interniert. Das Buch stammt vom Ersten Offizier, der, im Kohlenbunker
eines italienischen Dampfers versteckt, den Weg in die deutsche Heimat
zurückfand. -- Preis 1 Mark.
Die Kreuzerfahrten des »Prinz Eitel-Friedrich«.
Von _Kapitänleutnant Otto Brauer_. Bei Kriegsbeginn verwandelt sich der
schmucke Lloyddampfer in Tsingtau in einen Hilfskreuzer, der monatelang im
Stillen und im Atlantischen Ozean die feindliche Schiffahrt beunruhigt,
bis ihn die Abnutzung seiner Maschinen zum Aufsuchen eines amerikanischen
Hafens zwingt. Das Buch erzählt nicht nur von Kriegsarbeit; es gibt auch
reizvolle Stimmungsbilder vom Bordleben und von den einsamen Inseln der
Südsee, die dem Kreuzer als Schlupfwinkel dienten. -- Preis 1 Mark.
Breslau-Midilli.
_Ein Jahr unter türkischer Flagge. Selbsterlebtes nach Tagebuchblättern
von W. Wath._ Das Buch behandelt die Schicksale unseres Kleinen Kreuzers
»Breslau«, der bei Kriegsbeginn in türkischen Besitz überging. -- Mit
vier Abbildungen. -- Preis 1 Mark.
»V 188«.
_Meine Torpedoboot-Kriegsfahrten._ Der Verfasser Kapitänleutnant
_Callisen_, Kommandant eines Torpedobootes, schildert seine gefährlichen
Erlebnisse auf den wechselvollen Fahrten in Nord- und Ostsee. -- Mit 16
photographischen Aufnahmen. -- Preis 1 Mark. Gebunden 3 Mark.
Im Torpedoboot gegen England.
_Kriegserlebnisse_ von _Fritz Graf_. Durchbruch durch feindliche Kreuzer
-- Rückkehr von New York -- In französischer Gefangenschaft -- Flucht
und Ankunft in Kiel -- Torpedoboot im Vorpostendienst -- Beschießung der
Ostküste Englands -- Eine Fahrt durch Minenfelder -- Fliegerangriff auf
Cuxhaven -- Die Kreuzerschlacht am 24. Januar -- Preis 1 Mark.
Unser Seeheld Weddigen.
Eine lebendige Schilderung der kurzen Heldenlaufbahn des unvergeßlichen
Führers von »U 9« und »U 29« nebst Gedichten auf den Seehelden,
einem faksimilierten Schreiben von der Hand Otto Weddigens sowie mehreren
Bildnissen und Abbildungen. Von Dr. _Otto Weddigen_. -- Preis 1 Mark.
Gebunden 2 Mark.
Die Aushungerung Englands.
_Eine volkswirtschaftliche Untersuchung. Von Dr. Gustav Seibt_, Geh.
Regierungsrat. -- Die Broschüre stellt auf Grund der englischen
Handels-Statistiken die Niederzwingung Englands durch den U-Boot-Krieg in
sichere Aussicht. Preis 50 Pfg.
Verlag August Scherl G. m. b. H. / Berlin
Deutsche Helden der Luft
Immelmann †. Meine Kampfflüge.
Selbsterlebt und selbsterzählt von Oberleutnant _Max Immelmann_. Das mit
28 Originalaufnahmen und Skizzen versehene Buch enthält die gesammelten
Briefe, die unser volkstümlichster Kampfflieger während des Weltkrieges
an seine Mutter geschrieben hat. Alles, was Immelmann während
seiner Ausbildung und im Felde erlebt hat, seine ersten Flüge, seine
abenteuerlichen Fahrten und aufregenden Luftkämpfe, hat er in seltener
Klarheit und packender Anschaulichkeit geschildert. -- Preis 1 Mark.
Gebunden 2 Mark.
Doppeldecker »C 666«.
_Als Flieger im Westen._ Von _Oberleutnant Heydemarck_. Der Verfasser gibt
aus seinem unmittelbaren, täglichen Erleben uns in der Heimat und den
feldgrauen Kameraden ein Bild von der aufopfernden Tätigkeit unserer
Ausklärungsflieger. -- Preis 1 M. Gebunden 2 M.
»Z 181«. Im Zeppelin gegen Bukarest.
_Von dem Ersten Offizier eines »Z«-Luftschiffes._ Einer unserer jungen
Zeppelin-Offiziere hat als erster die Erlaubnis erhalten, seine Erlebnisse
bei einem erfolgreichen Luftangriff gegen Bukarest zu erzählen. Er gibt
keine Phantasieschilderungen, er schreibt als Fachmann mit der Lebendigkeit
und Anschaulichkeit eines Schriftstellers von Beruf. -- Preis 1 Mark.
Gebunden 2 Mark.
Als Kampfflieger am Suezkanal.
_Von Leutnant Hans Henkelburg._ Frische, humorgewürzte Schilderung der
Erlebnisse einer Jagdstaffel in Palästina und in der Wüste. -- Mit 16
Abbildungen. -- Preis 1 Mark. Gebunden 2 Mark.
[ Hinweise zur Transkription
Das Originalbuch ist in Frakturschrift gedruckt.
Darstellung abweichender Schriftarten: _gesperrt_, =Antiqua=
(einzelstehende Antiqua-Buchstaben wie beispielsweise in »U 217« wurden
nicht gekennzeichnet).
Der Text des Originalbuches wurde grundsätzlich beibehalten, mit folgenden
Ausnahmen,
Seite 67:
"pro-protestieren" geändert in "protestieren"
(gegen die Versenkung Ihres Schiffes protestieren)
Seite 91:
".." geändert in "..."
(unter der Back schlägt herunter ... ein Feuerstrahl)
Seite 93:
".." geändert in "..."
(schießt »U 187« an die Oberfläche ... die Luks schlagen auf) ]