»Woos?? Do müßt oder ee »Grüne Wies'« in Klärückerswal liegn! Eire
Mannsen fuhren mit'n Wogn donaus!«
De Frida war wie mit der Mütz derpocht! 's stellet sich oder raus, daß
gar kä Zweifel dra war, wie de Schubert-Marie gesaht hatt. Nu kam bei
der Frida de Wut. 's war racht gut, doß de Marie wieder fort mußt, wie
se ihre Pfannekuchen gassen hatt', un de Frida rannt, wos se när konnt,
geleich zor Schindler-Lina nüm. Die war erscht aa ganz starr, oder wie
der erschte Aerger virbei war, do kam se aa schie zu en Virschlog.
»Die Mannsen wischen mer aus!« saht se, »die solln uns net für dumm
kafen!«
Un 's dauret net lang, macheten sich de Weibsen naus in Garten. De
Paula, wos ne Bruno sei Gruße war, mußt aa miet, un der Schindler-Fritz
(ne Oskar sei grußer Gung) sollt aa geleich nochkomme, subald er de
bestellten Fransen ogeliefert hätt'.
De Weibsen hob'n nu net lang gefackelt. Die Paula hulet de Gerät aus
der »Grün Wies'«, dann sei se übern Zaun geklattert un hob'n agefange.
Ihr Arbetbaten war oder när e gruß Geschimpf uf de lügeten, faulen
Mannsen. Su leicht, wie sich die Weibsen dos gedacht hatten, ging dos
nu net, se wußten doch net racht, wie oder wenn.
Do kam zun Gelück der Gartner Vögler verbei, dar war ofn Stechgut
wagn Landfahrn gewasen. Dar hatt schie e paar Tog von seiner Gärtnerei
aus die Gartenarbet absolviert un nu machets'n 's größte Vergnügn, dan
Weibsen beizestiehe. 's dauret kene halbe Stund, do standen aus der
Gärtnerei drei Burschn mietn Spaten un der Schaufel in Garten drinne,
der Vögler, die drei Weibsen un der Fritz, dar derzwischen aa miet
komme war, griffen aa miet zu; un do worsch do kä Wuner, daß net lang
dauret, bis dar Großfleck aussog, als wenns e Garten warn sollt.
Die Weibsen dachten: »Die Manner mögns när bezohln! Hob'n se Gald, ofn
Sauschlachten ze fahrn, könne se aa dohierde berappen!«
Die Gartenburschen hob'n aa noch e fei paar Körb Land hargeschafft. Der
alte Vögler schwitzet esu, daß er emol sei Taschentüchel rausnahm un ne
Schwäß owischen wollt. Ar mocht nu epper ewing dermiet gewedelt hob'n,
-- kurz, 's dauret net lang, kam aus der »Grün Wies'« e Madel mit en
Kasten Bier. Die Weibsen wunerten sich erscht, oder das Bier kom ne
gerod gelagn. När saht de Lina, doß de Manner das Bier schie bezohlen
täten, wenn se käme.
Wies bal finster wur, hob'n se aufgehört, oder der Vögler-Gärtner muß
noch versprachen, an anern Virmittig dos alles auszuführen, was de
Weibsen noch gesaht hatten. Dann macheten se sich ehäm. --
Bein Galner-Albin in Barnstä warn de Wugn huch gange. Der Baßler-Max
war aa draußen, un 's hat e fei bissel Schund gabn, daß die Mannsen gar
net mehr an ihrn Garten denken taten.
Erscht wie se in der Nacht wieder ehäm fuhrn, do reget sichs Gewissen
bei se. Der Oskar saht zun Bruno: »Du, morgn müssen mer oder emol
richtig afange!« Aa der Bruno war darer Asicht, un wie de anern Mannsen
dervu hörten, warn se fix derbei, daß se aa miethalfen wollten. Ne
anern Nochmittig im zwäe wollten se sich alle zam in der Sonn traffen.
Ne Oskar sei Lina begrüßet ihrn Maa racht freindlich. »Hobt Ihr wieder
esu lang geschufft? Uebernahmt eich fei net, Ihr seid doch die grubn
Arbeten gar net esu gewuhnt!« »Na«, saht der Oskar, »derfür werd oder
aa dos Gartl esu fein, du kast dersch gar net denken. Wart när noch
bis zon Suntig, ehr de dirsch aguckst. Du werscht emol sahe, 's gieht
nischt über en richting Plan!« Derbei tat er oder schie bal eischlofen.
Aa de Salig-Frida hat noch ene Unerreding miet ihrn Maa. »Ihr seid
wuhl noch emol eigekehrt noch eirer Arbet?« saht se, »na, ihr machts
racht, wenn mer esu arbeten muß, do will mer aa sei Erholing hob'n!«
Der Bruno war über sei gute Fraa orndlich geriehrt und nahm sich
hämlich vir, ne feinsten Rosenstock zu kafen, dan der Vögler in Garten
hätt'.
An anern Tag im zwäe war in der »Sonn« e tüchtiges Labn. Epper sechs
Manner soßen dorten mit Schaufeln un Spaten. Der alte Martin konnt sich
net soot wunern, wie ne der Baßler-Max sogn tat, ar hätt's Bellevü
gekaft, un se wollten dan Nochmittig ne alten Kegelschub wagreißen.
's machet e richtiges Aufsahe, wie die Karle nonner noch de Gartle
zugn.
Der Oskar machet ewing vornewag. Wie er oder na an dan Garten kam,
bliebn bal 's Maul aufstiehe. An der Tür dra hing e Schild, wu drauf
stand: »Herzlich willkommen!« Un dann hing an en Pfahl in Garten
drinne: »Proletarier aller Länder vereinigt euch!« Un wie sog dar
Garten aus! E Sandweg war gemacht, do standn hübn und drübn lauter
Rosenbaamle. Links und rachts war e Reih Beet, esu egal, daß mer soog,
daß dos e Gartner gemacht hob'n muß. Aa der Bruno krieget bal de
Maulsperr, wie er dos ganze Ding sog. Die anern Manner hob'n gerodnaus
gebläkt.
»Nu«, saht der Max, »dos hobt ihr oder fein gemacht! Mir solln wuhl
geleich mit Eizug feiern?!« Un nu hoot er e schiene Red gehalten
un zuletzt ließ er die bäden Gartenbesitzer huch labn. Die anern
schwenketen de Hüt un de Taschentichle un schriern wos se konnten.
In der »Grün Wies'« verstanden se dos oder wieder falsch, dä se kame
wieder mit Bier agelangt, un weil esu viel gewinkt wurn war, brachten
se geleich zwä Kasten. 's half nu alles nischt, der Bruno un der Oskar
mußten se aa uf sich nahme. Se gucketen sich erscht e Fünkel im, dann
gucketen se sich eaner aa, un dann sahten se när ewing klälaut: »Unere
Weiber!« Weil nu oder in dan Garten noch nischt zon Sitzen dowar, wurn
fix aus der »Grün Wies'« Stühl gehult un 's war e Labn wie in Sommer.
Un weils nu bequamer war, ginge se zuletzt noch ins Feldschlössel un
taten weiter feiern. När dos ene Schild schaffeten se wag, dä der Oskar
saht: »War dos sieht, denkt, weß Gott, mir sei rut!«
Ime fünfe kam nu aa de Weibsen mit racht huhtueten Gesichtern. Su
gescheit warn die bäden Mannsen nu doch, daß se nischt weter sahten,
när dan en Trumpf spieleten se aus: »War dos Zeig bestellt hoot, ma's
aa bezohln!« Do kame se oder bei ihrn Weibern an de richting! De Lina
saht: »Mir warn schie zu dan Gald komme!« Und de Frida menet: »Do
kriegt ihr abn emol verzehn Tog nischt wie Ardepeln un Fett, do sei mer
of de Kosten!«
In weitern Verlaaf von dan Ohmd warn de Manner oder doch noch esu weit,
doß se fruh warn, doß der Garten in Ordning war. Natirlich verstand
sichs von salber, daß, dan Mannern ihrn Reden enoch, net alles esu
war, wie sie's hätten hobn wolln; oder dos wollten se in anern Gahr
aussitzen. Se hobn nu noch hie- und hargeredt, wos alles noch neimüßt,
und zeletzt gings in der größten Harmonie ehäm. När der Fritz und de
Paula macheten ewing derhinnerhar. --
E manichs sieht in Afang schener aus, wies dernoch werd. Esu is aa,
wenn zwä Leit en Garten mietenaner hobn. In der erscht ging alles
schie. 's ging net alles esu auf, wie se sich eigebild hatten. De
Weibsen sahten dos läg an dünge. De Manner hatten oder die Asicht, de
Weibsen hätten's versahe bein Harrichten. Oder dos mocht alles sei. Der
erschte Verdruß kam von de Rosenstöckle. Der Oskar passet of jede Ros'
auf. Un's war ne aa, als ob se racht obnahme täten beine.
Wie er oder emol ganz genau wagkrieget, daß de Salig-Paula ene Knosp'
agesteckt hatt', die an Virmittig bestimmt noch an en Strauch gewasen
war, dar of seiner Seit stand, da machet er emol e Bemerking von
Rosen-Mausen. In setten Sachen war der Bruno kä Guter, ar ging nimmer
mietn Oskar naus in Garten.
's Schlimmste sollt oder noch komme.
Ne Oskar sei Fraa war ne Katzen esu gut, un se hatt e Katzenviech, dos
ihr viel Fräd machet. Weil nu de Katz alles hobn mußt, wur se e mol
miet in Garten genomme. Nu weß mer net, gefuhls dar Katz überhaupt in
dan Garten, oder hatt se Mäus' gespürt, korz, se gewöhnet sich aa, ellä
in Garten ze giehe, wenn irsch passet. Nu fand emol ne Bruno sei Fraa
ewos in ihrn Spinat, wos tudsicher net neigehört, wu mer oder genau
wußt, daß e Katz drinne gewasen war. De Folgn warn, daß der Bruno emol
ne Oskar areden tat, er tät net leiden, daß sei Fraa de Katz wieder
mietbrächt. Der Oskar saht, 's gäb noch mehr Katzen of der Walt wie
seine, ar sollt erscht emol beweisen, daß dos sei Katz gewasen wär.
Der Bruno saht wieder, ar tät net warten, bis die Katz e Visittenkart
dernabn hielegn tät; wenn er se wieder emol spüret, tät er se
derschmeißen. Der Oskar ließ sich dos aa net ruhig gefalln: »Wogt der
dos, du sollst mich erscht emol kenne larne!« Der Bruno freget'n noch
emol: »Kimmt die Katz wieder in Garten?« Der Oskar oder saht drauf:
»Die gehört bei mir zor Familie! Die breng ich miet, wie mersch paßt!«
»Gut«, saht der Bruno, »do war ich mer anersch halfen!«
An nächsten Tog bracht sei Laafgung e Matz Bratter un Pfosten, und der
Bruno bauet an seiner Seit von Gartenhäusel e Ding naa, wos en Stall
net ganz uahnlich war. Un richtig.
An Nochmittig machet er sich nei in der »Wies« zum Ehrlich-Beck un
kafet sich en Stamm Hühner. Wos nu kimmt, dos ka mer sich leicht
denken. Die Hühner wußten net, wie weit ihr Garten ging un scharrten
hüben un drüben, wie'sn passet.
Do kam nu der Zank un der Streit zu ken End. Der Oskar lief zuletzt zun
Baumester Fischer un tat sich beschwern. Dar market, wie de Sach stand,
weil er oder ken von sein Mietern eibüßen wollt, wos doch sicher gewurn
wär, schicket er e paar Zimmerleit un die hobn mittn dorchn Garten en
Zaun gemacht, daß när Ruh wur.
In Gartenhäusl wur e huche Bretterwand eigezugn, daß nischt mehr rüber
un nischt mehr nüber konnt. Mer hätt doch nu denken müssen, dodermit
wär der Zank aus der Walt geschafft! Oder nä, 's kam äs aus'n aner.
Ne Oskar sei nächstes war, daß er sich Taubn aschaffet. Esu huch war
nu der Zaun net, daß die Taubn net drüber konnten. Un der Bruno speiet
Gift und Gall, wenn er emol ene of sein Grund un Buden sog. Ar konnt
oder a kener beikomme, er mochts adrehe, wie er wollt.
Do fuhl er uf en Auswag, dan ne när der Teifl konnt eigabn hobn. Ar
wußt ganz genau, of welcher Stell drübn an Zaun ne Oskar sei Fraa immer
soß und nähe tat un wu aa der Oskar garn sei Pfeifel rachet. Gerod dort
hie bauet er, of seiner Seit natirlich, e Gestell un dann machet er
sich noch Tannebarg un kafet sich von Hartmann zwä Bienestöck un setzet
se dorten drauf.
An en Ohmd drauf wor nu gerod Besuch bei der Lina un se soßen
gemietlich uf ihrn Bankel. Of emol saht de Lina: »Ich möcht bluß im
alles in der Walt wissen, wu die vieln Biene heit harkomme!« Aa ne
Oskar war dos schie aufgefalln, er tat aber tichtig Raach aus seiner
Pfeif blosn, daß se waggiehe sollten. Wie er sich oder emol e neie
Pfeif stoppen wollt, flug gerod esu e Luderschviech of seiner Nas und
stoch, was Zeig hielt.
Der Oskar bläket gerod naus. Un weil er sich geleich e
Niedertrachtigkeit von sein frühern Freind vermuten tat, stieg er ofs
Bankel un gucket nüber. Ar hat genung gesahe!!
Sei nächster Wag war zon Apfekat. Wie dar sich alles agehört hatt,
menet er, 's wär doch vielleicht an besten, wenn se sich mitenaner
vertrogn täten, 's käm bei dar Verklogerei immer net derhaufen raus. Ar
wollt oder an Salig-Bruno en Brief schreibn.
Der Bruno krieget dan Brief un war in Stand, racht grob zu warn. Oder
seine Weibsen fleschten derart derhem rim, daß er seine Bienestöck an
der anern Eck stellet; dan en Triumph hat er oder doch, daß der Oskar
ene Nos' drasitzen hat, wie e Apfelsin fir acht Pfeng.
In en setten Streit war der ganze Sommer vergange. Der ganze Garten
hatt dan Mannsen bis itze weiter nischt wie Arger un Gald gekost.
De Weiber dorften natirlich net mehr zuenaner un derhem gabs egal
schlachte Zeit. Der Fritz un de Paula wurn zwar net gefregt, wos
se über dar ganzen Sach denken taten; oder war Agn hatt, ze sahe,
dar market, daß aa net alles richtig war. De Paula lief egal mit
vergrinzten ruten Agn rim, wie e weißer Kuhhos', un der Fritz machet
e manichsmol e Gesicht, als hätt er e Malzplatzel mietn huhlen Zah
zerbissen.
Se hatten sich in ganzen Winter när e enzigs Mol gesahe, dos war in
erschten Vergnügn von »Liederkranz«. Do hatt der Fritz emol mit der
Paula getanzt. Die Folg dervu war, daß der Bruno mit sein Leiten of kä
Vergnügn mehr ging, un daß der Oskar sein Gung e paar Schalln aabieten
tat. -- --
Der Winter war verbei un de Leit finge wieder aa, in ihrn Gartle ze
arben. Im derer Zeit ging mit dan gunge Leiten e Verändering vir. Se
macheten, wu se när konnten, gegn de Alten Rebelliu. De Paula tat dervu
reden, daß se in Dienst giehe wollt, un der Fritz saht zu sen Voter,
daß er für sich afange wollt. Wos de Weiber warn, die schiene egal of
der Seit von ihrn Kinern ze stiehn.
Dan Mannern ihre Laune wur natirlich dodorch net besser. In Garten naus
kam keener, 's kam en richtig vir, als wenn sich jeder graue tät.
Der Bruno mußt oder doch emol noch sein Bienern sahe. An Ustersonnabend
machet er sich naus. E paar Krokusseln warn schie raus, aa e
Veilchenstock hatt schie e paar Blüten. Ne Bruno warsch, als wenn er
dan alten Bratterzaun hätt' wagreißen solln; ar dacht an die schiene
Zeit in viring Gahr, wu se hatten ne Garten baue wolln. Ar war seit dan
Streit net mehr racht fruh gewurn. Wenn der Oskar geleich dogewasen
wär, war weß, ab's net geleich wieder zor Enigket komme wär.
Ar war abn emol nei in seiner Laub gange, do kam e Madel draußen ne Wag
har, un wie er genauer hiesog, warsch seine Paula. »Nanu«, dacht er,
»was hoot dä die itze hierde ze suchn?« Un er gab ken Laut von sich un
tat aufpassen. 's tat net lang dauern, kam de Paula an Zaun naa. Un --
sollt mersch dä fir meglich halten! -- do kam von Feldschlössel runer
e gungs Berschel, -- mei Schindler-Fritz! Ne Bruno tat nu natirlich
interessiern, wos warn sollt.
Oder die gunge Leit liefen an Zaun hie, gucketen sich erscht e fei
paarmol im, öbs aa niemand sahe tat, un dann knallets of emol, als wenn
äs en rachten Schmatz kriegt. Wies noch e paarmol esu geknallt hatt, do
trat of emol mei Bruno aus der Laub raus.
Die gunge Leit warn esu derschrucken, daß de Paula geleich aa ze heiln
fing un der Fritz vir lauter Angst net wußt, wos er sogn sollt. 's kam
ne oder vir, als wenn der Bruno gar net racht wild drüber wär, un
desderwagn nahm er sich e Harz un hoot ne Bruno gesaht, wos an darer
Stall hiepasset.
Der Bruno wußt aa net racht, wos er sogn sollt. Ar war ne Fritz meitog
net gram gewasen; vielleicht dacht er aa, dos wär e Gelangheit, doß
alles wieder in Ordning käm. Ar wullt abn afange ze reden, do sog
er, weß der Hole, von weiten ne Oskar komme. Fix saht er zu dan gunge
Leiten: »Marsch fix nei in meiner Gartenlaub, Fritz, dei Vater kimmt!«
Ne Fritz war, als regnets in Dezember, esu kalt lief'sn ne Buckel
nuner. Ar sah oder ei, daß dos an besten wär un zug sei Paula hiner
sich haar nei in der Laube.
's dauret när e paar Aagnblick, war der Oskar ra.
Der Bruno tat, als säh ern gar net un zuppet an en Sträuchel rim.
Der Oskar tat aa, als wär er ellä of der Walt un begucket sich racht
agelangtlich e Knosp' vu en Rhabarber, die schie e Fünkel zu sahe war.
s'logn, weß Gott, aa schwer of der Seel.
Ar gucket sich emol verstuhln im un tat ne Bruno dorch ener Bratterluck
ewing beobachten. Ar wor recht grau gewurn, der Bruno! An Geschäft
konnts net liegn, dos ging, daß bal net zu schaffen war, dos wußt der
Oskar. Ob er epper sich esu über die Feindschaft gegramt hatt? »Ich
möcht emol »Guten Tog!« nüberschreie« dacht er. Do höret er of emol,
wie der Bruno ewing husten tat un an Zaun raa kam. Un -- warsch dä
wärklich wahr -- der Bruno taten areden.
»Du«, saht er, »nischt für ungut, vu dir hoot sich e Tauber verflugn!
Drinne stackt er in men Gartenhaus.« Der Oskar saht: »Dos ka net sei,
ich haa schie lang kene Taubn mehr!« Der Bruno machet oder weter: »Guck
dirn när emol aa, ich gelaab, er is sicher von dir!« Der Oskar benutzet
gar ze garn de Gelagnhät, emol nüber zu komme, un kam. -- --
Der Tauber, dan er do sog, dar war aus sein Schlog, dos mußt'r zugabn.
Ar war oder gar net wild drüber, nä, er zögret ken Aagnblick un drücket
sein alten Freind de Hand, uhne ewos ze sogn. Der Bruno war esu weech,
daßn geleich e paar Wassertröpple aus de Aagn liefen un er mußt sei
Taschentichl rausnahme. Do nahm ne oder der Oskar unern Arm un zugn
fort: »Komm zu unern Weibern derhäm!« Un der Fritz saht noch: »Erscht
will ich oder zon Goldschmied Merkel, e paar Ringele kaafen!« Und nu
gings in Stormschritt fort.
Do kam gerod der Gung aus der »Grün Wies'« un bracht en Kasten Bier,
weil er hatt dos Tischl gesahe, wie der Bruno heilen tat. Wie er oder
sog, daß die gerod zesamme fortmacheten, schrier er ne noch aus volln
Harzen noch: »Racht fruhe Feiertoog!«
[Illustration]
Anhang.
[Illustration]
Anzeigen empfehlenswerter Gaststätten, Sommerfrischen Ausflugsorte,
Geschäftshäuser
Altenberg
[Illustration]
[Illustration]
Annaberg
[Illustration]
Aue i. Erzgeb.
[Illustration]
[Illustration]
[Illustration]
[Illustration]
[Illustration]
[Illustration]
[Illustration]
[Illustration]
[Illustration]
Augustusburg
[Illustration]
[Illustration]
Bahrmühle
[Illustration]
Bärenburg
[Illustration]
[Illustration]
Bärenfels
[Illustration]
Bärringen
[Illustration]
Bockau
[Illustration]
Borstendorf
[Illustration]
Braunsdorf
[Illustration]
Burkhardtsdorf
[Illustration]
Carlsfeld
[Illustration]
Chemnitz
[Illustration]
[Illustration]
[Illustration]
[Illustration]
[Illustration]
[Illustration]
[Illustration]
[Illustration]
[Illustration]
[Illustration]
[Illustration]
[Illustration]
[Illustration]
[Illustration]
[Illustration]
[Illustration]
[Illustration]
Deutschneudorf
[Illustration]
Bad Einsiedel
[Illustration]
Einsiedel bei Chemnitz
[Illustration]
[Illustration]
[Illustration]
Erdmannsdorf
[Illustration]
[Illustration]
Frankenberg
[Illustration]
[Illustration]
Fichtelberg
[Illustration]
Heiersdorf
[Illustration]
Hohenstein-Ernstthal
[Illustration]
[Illustration]
Johanngeorgenstadt
[Illustration]
[Illustration]
Jöhstadt
[Illustration]
Kipsdorf
[Illustration]
[Illustration]
Klaffenbach
[Illustration]
Klingenberg-Colmnitz
[Illustration]
Bad Lausick
[Illustration]
Lengefeld
[Illustration]
Niederwiesa
[Illustration]
[Illustration]
Oberwiesenthal
[Illustration]
[Illustration]
Oederan
[Illustration]
Olbernhau
[Illustration]
[Illustration]
[Illustration]
[Illustration]
Popershau
[Illustration]
Pockau
[Illustration]
[Illustration]
Schmiedeberg
[Illustration]
Schneeberg
[Illustration]
Schwarzenberg
[Illustration]
[Illustration]
Tellerhäuser
[Illustration]
Taura
[Illustration]
Thalheim
[Illustration]
Warmbad
[Illustration]
Warmbad-Wolkenstein
[Illustration]
[Illustration]
[Illustration]
Wiesa
[Illustration]
Zöblitz
[Illustration]
Zschopau
[Illustration]
Namenverzeichnis.
Die Zahlen bedeuten die Seitenzahlen.
Abertham 258
Abtwald 215 220
Adelsberg 60 193 208 209 210
Adlerstein 139
Albernau 254
Alberoda 233
Alte Harth 198 199
Altenberg 119 123 124
Altendorf 8
Altenhain 70 71
Altzella 98 102
Altzschillen 47 54
Amerika 40 48 49
Ammelsdorf 124 125
Amtmannskluft 41
Annaberg 148 151 174 176 180
Annaplatz 111 113
Antonsthal 238 239 240
Arnokreuz 211 212
Assigbachtal 151 152
Aue 233 235 237 240 241 242 243 244 246 254 255 256
Auerbach 215
Auerhammer 240 241 244
Auersberg 237 247 248 249 250 251 253 257 258
Auerswalde 26 27
Augustusburg 154 155 157 159 160 161
Bärenburg 110 116
Bärenfels 110 113 116
Bärenstein 174 178 179 180 183
Bärringen 258
Barbarakapelle 114
Besenschenke 217 220
Berbisdorf 198 199
Berbersdorf 94
Berthelsdorf 40 41
Beutha 235 236 237 256
Beutenberg 55 56 57 58
Bieberstein 101
Bielhaus 247
Bienenmühle 219
Blauenthal 249 250 251 257
Blechhammer 180
Bockau 240 241 242 243
Bockautal 247
Bodemerkanzel 164
Böhrigen 94
Borlas 111 113
Borna 26 28
Börnichen 97 137
Brandau 146
Braunsdorf 67
Bräunsdorf 95
Brauselochtal 36
Breitenbach 192 258
Brettmühle 192 226
Bruchberg 129 132 133 146
Buchholz 180
Burkersdorf 39
Burgstädt 33 34 35 36 39 42
Burgstein 193 212 213
Burkhardtsdorf 193 207 208 217 218 220
Burkhardtsgrün 254
Butterfässer 178
Cantors Ruhe 159
Carlsfeld siehe Karlsfeld
Chemnitztal 35 42 46 221
Christophhammer 170 259 260
Chursdorf 48
Claußnitz 124 126 127
Colditz 77
Cossen 38 40 41 47
Cranzahl 178 179 180 188
Crottendorf 189
Crumbach 92 93
Dippoldiswalde 113 114 115 124
Dippoldiswalder Heide 113 114
Dittersdorf und Höhe 168 193 201 202 203 204 205 206 207 212 213
214 215
Dittmannsdorf 205 208 209
Dorfschellenberg 157 159
Dreckschenke 192 258
Dreibrüderhöhe 143 144
Dreiwerden 78 80 90 91
Dudelskirche 229
Dürre Henne 233
Ebersdorf 29 64 65
Edle Krone 106 107 108 110 111 113
Egidien, St. 18
Ehrenberg 87 90
Ehrenfriedersdorf 214 215 216 217 218 219 220
Ehrenzipfel 191
Eibenberg 198 199
Eibenstock 237 246 247 252 254
Eichhörnchen 221 222
Eichwald 119 120
Einsiedel bei Chemnitz 193 194 195 196 197 198 200 201 202 203 204
205 206 207 208 211 212
Einsiedel, Bad 129 131
Einsiedlerstein 113 114
Einsiedler Talsperre 197 198 202
Eisenburg 234 256
Elterlein 227 229 230
Eppendorf 97
Erdmannsdorf 154 157 159 210 211
Erfenschlag 196 197 200
Erla 240
Erlabrunn 238 239 253
Euba 59 60
Falkenau 157 160
Falkenbach 218
Fichtelberg 182 183 189 190 191 192 193 258 259
Filzteich 254 255
Finkenmühle 71
Fischzuchttal 204 205 206 208
Fleyh 129 130
Flöha 70 90 91 129 154
Flöhatal 96 135
Floßgraben 178 179 233 235 240 241 242 243 244 246 254 255 256
Floßmühle 135 136
Floßplatz 138 143 144
Förstel 229 230 231
Försterhäuser 193
Frankenberg 70 78 90 91 92
Franzenshöhe 218
Frauenstein 124 125 126 127
Freiberg 98
Friedebach 127
Frohnauer Hammer 175
Fürstenbrunn 224 227 229 231 232
Furth 26 30
Gabrielahütten 129 134 145 146 148
Gahlenz 97
Galgenberg 150 179
Gebirge 143
Gehringswalde 138 144
Geiersberg 193 198 199 200 211 212
Gelenau 217 220
Gelenauer Steig 207 212
Georgenfeld 123
Geyer 214 218 219 220
Glauchau 49 53
Glänzelmühle 49 52
Gleesberg 244
Glösa 30
Goldbach 226
Goldborn 55 58
Goldener Hahn 197
Göhren 47 54 129 131
Göppersdorf 33
Göritzhain 42 46
Gottesgab 183 185 192 193 258 259
Graupen 121
Greifenbachtal 218
Greifensteine 214 215 217 218 220
Grillenburg 106 108
Großer Stein 226
Großrückerswalde 135
Grüna 8 11 12 16
3. Grundmühle 151 152
Grüner Graben 142 145
Grünfeld 49 51
Grünhain 227 232
Grünhainichen 135 136
Grünthal 132 146
Gunnersdorf 68 70
Guter Brunnen 226 227
Hainichen 92 93 94 95
Hainsberg 111 113 124
Halsbrücke 98 99 100
Hammerbergweg 212 214
Harfenfichte 216
Harraseiche 68 69
Harrasfelsen 68 69 70 90 91
Hartenstein 19 235 237
Hartha 106
Harthau 211 223 224
Hartmannsdorf 125
Haßberg 169 170 171
Hassenstein 151 152 153
Hauenstein-Warta 170 173
Heidelberg 17 131
Heidersdorf 128
Heiliges Holz 226
Heinersdorf 26 28
Heinzebank 137 138
Helbersdorf 223
Helsdorf 38
Henneberg 242 247 248
Hennersdorf 154 157 162 205
Herders Ruhe 98 99
Hermersdorf 50
Hermsdorf, Zschopautal 89 90 91
Herrenteich 202
Herrgottstuhl 169 170 173
Herrnhaide 33
Hetzdorf 96 97 157 160
Hilbersdorf 31 64
Hilmersdorf 138
Himmelsberg 172
Himmelsleiter 168
Hinter-Zinnwald 123
Hirtstein 135 148 149
Höckericht-Teich 6
Höhenwege 260
Hofberg 170 174 187 188
Hohenfichte 96 157 160
Hohenkirchen 40 41
Hohenstein-Ernstthal 14 15 16 17 18 19
Hohe Warte 233
Hölle 152
Höllmühle 36 39 48
Hopfgarten 167
Hüttmesgrün 170 173
Hüttstadt 141
Irbersdorf 93
Isenburg 234 256
Jagdschenke 7
Jägerhaus am Ochsenkopf 238 239 240 243 246
Jahnsbach 215 218
Jerisau 53
Joachimsthaler Straße 189 190
Johannahöhe 111 113
Johannaturm 113 115
Johanngeorgenstadt 192 237 238 239 247 249 250 258
Johnsdorf 138
Jöhstadt 148 150
Jungfernsprung 82
Junghengst 192
Kalkofen 117 119 212 213
Kallich 129 134 145 146
Kalter Muff 217 218
Kammweg 257
Käthchenstein 175
Karlsfeld 252
Karolinenhöhe 97
Katzenstein 141 142 145
Keilberg 169 170 174 182 183 186 187 188 192 193 259
Keilberg bei Schneeberg 256
Kemtau 203 204 214
Kemtauer Felsen 193 207 215
Kertzsch 53
Kinder-Walderholungsheim 29 30 31
Kipsdorf 110 113 116 119 124
Klaffenbach 211
Kleinhan 146 147
Kleinolbersdorf 209
Kleinrückerswalde 178
Kleinthal 170 172
Klingenberg-Colmnitz 108 110 127
Klosterbuch 73
Kohlung 31
Konduppeltal 148 150
Königswalde 148 150 179
Köstlwald 171
Konradswiese 238 241 242 243 246
Körnerhöhe 203
Körnermühle 124 125
Kranichsee (Großer) 250 251 252
Kranichsee (Kleiner) 247
Kratzmühle 94
Kretscham-Rothensehma 183 188 189
Kriebethal 88
Kriebstein 87 88 89 90
Krima-Neudorf 151 152
Krondorf-Sauerbrunn 170 173
Krumbach 82 90 91
Krummhermersdorf 98
Kuhschnappel 18
Küchwald 20--29
Kühnheide 145
Kunnersdorf 160 161
Kunnerstein 154 156 157 160 161 162