Der Kaffee wird von allen unreinen Bohnen befreit, lauwarm gewaschen, auf
einem Sieb abgetropft und auf einem Tuch getrocknet. In den Kaffeebrenner
geschuettet, brennt man ihn 5 Minuten, schuettelt ihn dann und brennt,
langsam drehend, weiter. Alle 5 Minuten schuettelt man den Kaffeebrenner,
das zweite und dritte Mal geoeffnet aus dem Fenster, damit die sich
loesenden Huelsen die Kueche nicht verunreinigen; so brennt man weiter, bis
der Kaffee eine schoene, dunkle, kastanienbraune Farbe hat, wovon man sich
oefter ueberzeugen muss. Zu dunkles Brennen verdirbt den schoenen
Kaffeegeschmack und -geruch. 1 Teeloeffel Puderzucker auf 1 kg (2 Pfd.)
Kaffee in der letzten Minute hinzugeschuettet, ueberzieht den Kaffee mit
einem leichten Ueberzug, der das Aroma in der Bohne festhaelt. Der Kaffee
wird ausgeschuettet; damit er nicht nachbrennt und zu dunkel wird ruehrt
man oefter, bis er abgekuehlt ist. Der Kaffee wird dann in irdenen oben
Blechgefaessen aufgehoben, welche stets verschlossen gehalten werden.
Kugelbrenner sind, wo man gleichmaessiges Herdfeuer zur Verfuegung hat, zu
empfehlen; Spiritusbrenner sind billig sowohl in Anschaffung wie Gebrauch
und brennen schnell und gleichmaessig; sie sind besonders praktisch wenn
die Flamme geschuetzt ist, weil man dann im Freien brennen kann.