Indem der Arsenik verbrennt, sublimirt er sich, legt sich in weissen
Flocken und Blumen an als Arsenikoxyd. Beym Rosten arsenikhaltiger Erze
sublimirt sich sehr viel Arsenik und wird in eigenen Vorrichtungen, den
Giftfängen, gewonnen (Giftmehl), dann aber weiter raffinirt zu weissem
Arsenik, Arsenikglas u.s.w. Er ist das heftigste Gift, als Rattengift
besonders bekannt.
_py-choang, pe-yu-chy, pe-py-chy_ im Chinesischen;--_hatara_ in
Tartarisch-Mandschu (ähnlich mit hartala im Sanscrit, das
Rauschgelb);--_baranjar-buti_ im Malaiischen; _samul-k'har, sum-col-khar_
im Hindu;--_sanchya_ im Sanscrit;--_zarnich_ im Persischen, auch _merki
müsch_ und _sitcham oli_ (Rattengift);--_sitchian olü_ im Türkischen (wie
im Persischen);--_alzaraich_ im Arabischen, auch _albucasem_ und
_sammel-far_ (Rattengift).
_mekndjegh_ im Armenischen;--_merghamus_ im Kurdischen;--_müschjak_ im
Russischen (Mäusepulver);--_mishenza_ im Windischen;--_miscja stuppa_ in
Bosnien;--_eger malzlag_ im Magyarischen (Mäusegift);--_utreych_ im
Czechischen;--_otraw_ im Polnischen.
_giftmehl, hüttenrauch, rattenpulver_ der teutschen
Bergleute;--_rottpulver, hvit arsenik_ im Schwedischen;--_white arsenik_ im
Englischen,--_arsenik blanc_ im Französischen;--_arsenico bianco_ im
Italienischen.