Ist ein Manganoxyd mit Kieselerde, oft auch mit Kohlensäure verbunden,
meist von schön rother Farbe (daher auch Rothstein genannt), hat nicht das
Ansehn eines Erzes, dient auch nicht als solches, sondern eines
Kieselfossils, kommt vorzüglich schön in Sibirien und Siebenbürgen vor, wo
die schon gefärbten Stücke zu Werken der Kunst verwendet werden. Diess wird
wahrscheinlich auch im Alterthume geschehen und der Stein--nicht mit
Unrecht--zu den rothen Gemmen gezählt seyn, wir wissen aber nicht unter
welchem Namen. Die verschiedenen Namen, die man jetzo mineralogisch
unterscheidet, haben kein allgemeines Interesse, brauchen hier nicht
erwähnt zu werden.
_festöercz_ im Magyarischen;--_krasnoi marganez_ im Russischen;--_red
mangnesian ore_ im Englischen;--_manganese carbonaté_ im Französischen.
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#§. 11. Chrom#.
A. _Chrommetall_.
Das Chrommetall ist schwer darstellbar, erst in neuerer Zeit aus den
Chromerzen, die nur an wenigen Punkten gefunden werden, reducirt. Es wird
eben so wenig benutzt, als die Chromerze an sich; aber das Chromoxyd, das
man aus dem Chromeisenstein gewinnt, hat in jüngster Zeit eine wichtige
Anwendung in der Porzellanmalerei erhalten. Das Alterthum, wie der Orient
werden das Metall nicht gekannt, die Erze nicht benutzt haben.
B. _Chromeisenstein_.
Es ist dies Magneteisenstein mit mehr oder weniger Chromoxyd, das im
Serpentin vorkommt, der auch vom Chrome seine Färbung haben wird; es ist
dem reinen Magneteisensteine höchst ähnlich, wurde von diesem früher nicht
unterschieden.
_fer chromaté_ im Französischen;--_chromate of iron_ im Englischen.