Versinken.
Albrecht.
Wie? Vater? -- Albrecht schallt' es hier? -- Wohin,
Wohin sind sie gekommen? Wo ist die Erde?
Wo bin ich denn? Mir wankt der Fuß,
Die Sinne schwindeln, alles läßt mich los
Und bricht und stürzt in, außer mir zusammen,
Und hülflos ich!
Ulrich kommt.
Ulrich.
Wo weilst Du, Freund? Schon lange such' ich Dich.
Albrecht.
Ha! Freund sagst Du? Mein Freund? Wie? War's nicht so?
Du bist mein Freund? Du willst mein Bruder sein?
Du lebst und bist mir nah? Ich kann Dich halten,
Und nimmer wirst Du in den Strom versinken,
Dich nimmt die Fluth nicht mit wie einen Gedanken,
Den wir nicht wieder finden, der nun fort ist,
Versunken, eingeschlungen in das Chaos,
Das in uns ruht?
Ulrich.
Was ist Dir, Liebster? Deine Augen glühen,
Die Wange brennt, was klammerst Du so ängstlich
Mich an?
Albrecht.
Und wie der Schleier wehte,
Als schon die Augen tief, tief eingesunken!
Ulrich.
Besinne Dich, Geliebter, fasse Dich;
Was widerfuhr Dir?
Albrecht.
Laß mich.
Ulrich.
Komm zum Schlosse,
Es harrt Dein die Geliebte.
Albrecht.