XII. STEMPENJU'S FIEDELE

('Stempenju,' pp. 8-10)

Ach, ich fühl', as mein Feder is' schwach zu beschreiben, wie

Stempenju hāt besetzt a Kale! Dās is' nit gewe'n glatt gespielt,

gerümpelt: dās is' gewe'n a Min Aweede, a Gott's Dienst mit eppes

sēhr a hōchen Gefühl, mit eppes sēhr an ēdlen Geist. Stempenju hāt

sich gestellt akegen der Kale un' hāt ihr Drosche gehalten auf'n

Fiedel,--a schoene, a lange Drosche, a rührende Drosche über dem

frei un' glücklich Leben vun der Kale bis aher, vun ihr

Maedelstand, un' über dem finsteren, bitteren Leben, wās erwartet

sie später, später: Aus Maedel! übergedeckt dem Kopp, varstellt die

schoene, lange Hāar auf ēbig ... nit dā dās Froehlichkeit! Sei

gesund, Jugend, ot werst du a Jüdene!... Eppes sēhr nischt

froehlich, Gott soll nischt strāfen far die Rēd'!...

* * * * *

Ot asölche Wörter hören sich kimat araus vun Stempenju's Fiedele;

alle Weiber varstēhen gut dem Pschat vun der dāsiger stummer

Drosche, alle Weiber fühlen es; see fühlen dās, un' wēinen derauf

mit bittere Trähren.

--Wie lang bin ich asō gesessen,--klährt sich a

And suddenly a voice is heard in the darkness; terribly he did cry; a

whale, the thinnest of them all, has there spit out a bigot.

And after his spitting up, just at the last prayer of Oleenu, he still

continues to philosophize; he says: "With prophets, particularly the

little ones, you must have nothing to do!"

The History of Yiddish Literature in the Nineteenth Century · 第 99 / 134 题