Metaphysische und physische Welt- und Lebenanschauungen.
Wir sammeln in diesem Buche alle diejenigen Anschauungen von Welt und
Leben, bei denen von Gott als Weltschöpfer und Welterhalter entweder
ganz abgesehen oder der geringst mögliche Gebrauch gemacht wird.
Vielfach widerstreitet hier die Theorie der Praxis; und so bestehen
Anschauungen, bei denen von Gott entweder nur nicht gesprochen wird,
indeß er im Hintergrunde doch mindestens als erste Ursache waltet,
oder bei denen, was theoretisch wegdisputiert ist, praktisch wieder
eingeführt wird. Es soll dieses im einzelnen erhellen. Viele aber
nehmen in der Tat lieber einen blinden Zwangsmechanismus als einen
unumschränkten Herrn, der so viel Übel in der Welt geschehen läßt. Die
Gesamtheit der Anschauungen teilt sich in metaphysische und physische.
Jene erwachsen aus Untersuchungen über die letzten Dinge, über das was
wahr ist, diese aus der umgebenden Wirklichkeit. Die Unterscheidung
besteht jedoch nur für die Extreme, sonst geht Metaphysisches und
Physisches durch und ineinander.