25. ~Pandeistische Anschauungen.~

Wenn auch nur durch einen Buchstaben (d statt th), unterscheiden wir

grundsätzlich ~Pandeismus~ vom Pantheismus. Die letztere Anschauung

rechnen wir zu den metaphysischen Anschauungen, während die erstere

noch an der Religion teilhaben soll. Sie ist eine Art gesteigerten,

vereinheitlichten und in das Göttliche übertragenen Animismus. Die

ganze Welt ist mit Seelengottheiten erfüllt, und diese Gottheiten

sind zu einer einzigen Welt-Seelengottheit (mitunter freilich auch

zu zwei solchen Gottheiten) zusammengeflossen, die alles durchdringt

und erfüllt und außer der Welt keine Bedeutung hat. Ansätze dazu

finden sich vielfach. Wir besprechen aber nur die hinreichend deutlich

hervortretenden Anschauungen. Daß einzelne Gottheiten Teile der Welt

sind, würde schon aus Naturmenschlichem folgen. Zeus soll ursprünglich

der Himmel selbst sein, Hera die Luft, Ge die Erde usf., Gottheiten

und Gegenstände zugleich (S. 127 f.). Hades, Orcus waren immer sowohl

Gott als Unterwelt, ebenso war Hel Göttin und Totenwelt. Von der

~ägyptischen~ Himmelsgöttin Nut wird gesagt, sie sei Lichtwohnung

der Sonnenscheibe, Halle des Mondes, die Sterne träten aus ihren

Lenden hervor und gingen in ihren Mund hinein, sie spanne und wölbe

sich über der Erde: alles völlig materiell. Ich verweise auch auf

das Bild S. 181, wo die Göttin als durchstirnte Frau im Doppelwinkel

gebogen erscheint, die Füße im Osten, die Hände im Westen auf die

Erde gestützt, den Rumpf in der Höhe gestreckt. Gleiches gilt auch

von dem Luftgott (Shu), dem Erdgott (Qeb), sie sind mit ihr auf

demselben Bilde zu Personen vereinigt. Aber bei den Ägyptern soll

sich der Pandeismus auch vollständiger ausgedrückt finden. Heinrich

Brugsch bringt dafür Belege. Er sagt: „Gott und das Weltall erscheinen

verbunden wie die Seele mit dem Körper. Gott ist ein Geist, der in

seinem kosmischen Hause wohnt, das er sich selbst gebaut hat“. Der

Name für Gott soll ägyptisch Nutr, Nuta, Nuti lauten, und dasselbe

besagen wie physis-natura, „die stets fortwirkende Tätigkeit des

Erzeugens und Hervorbringens“, zugleich auch das in dem Erzeugten

Enthaltene einbegreifend, also das Erzeugte und das es Erzeugende. Von

Gott (ob Amun, Rā, Osiris, Chnum usf.) wird nun in Inschriften außer

vielem, das ihn als den „Einen“, den „Urgeist“, den „Uranfänglichen“

(auch „Anfangslosen“?), den „Ewigen“, den „Schöpfer“, die „Wahrheit“,

das „Leben“, den „Urvater“, die „Urmutter“, den „Barmherzigen“ usf.

bezeichnet, auch ausgesagt: „er ist der Schöpfer seiner Gestalt und der

Bildner seines Leibes“, „das Bleibende, das sich mehrt, ohne vernichtet

zu werden“, „der Eine, der sich millionenfach vervielfältigt“, „der

Himmel birgt seinen Geist, die Erde seine Gestalt und die Tiefe

verschließt sein Geheimnis“, „bleibend ist er, das Bleibende in allen

Dingen“, „das Bleibende aller Dinge (Menchet)“ usf. Diese und ähnliche

Angaben zeigen allerdings, daß die Ägypter auch einer pandeistischen

Anschauung sich genähert haben. Da aber Gott und die Gottheiten in

anderen unzähligen Angaben zweifellos nicht selbst die Welt sind,

sondern sie und ihre Teile errichten und beherrschen, handelt es sich

mehr um besondere, nicht einmal genau ausgeführte Ansichten, als um

allgemein anerkannte.

Entschiedener tritt Pandeismus bei den ~Indiern~ hervor. So ist in der

Schöpfungsgeschichte, die von Brahmanaspati und Aditi ausgeht, Varuna

die ganze Welt. Die Erde, der Himmel, die Ozeane sind Varuna; Sonne und

Mond leuchten als seine Augen, der Himmel ist sein Leib, seine drei

Zungen sind Himmels-, Luft- und Erdenraum, er geht in seinen eigenen

Körper ein usf. Seine Gottheit tut er als Schöpfer seines eigenen

Leibes dar. In der Bhagavad-Gîtâ sagt Krischna-Wischnu dem Ardschuna

von sich: er sei aller Dinge Ursprung und Untergang, die Kraft in allen

Dingen und die Erscheinungen, Duft im Wein, Glanz in Sonne, Mond und

Gestirnen, Laut im Wort, sogar jeder Buchstabe, jedes Lied, Gebirg

Himalaja, Feigenbaum, Roß, Mensch, Schlange (überhaupt jedes Tier),

jede Jahreszeit. Wie er sich nachher Ardschuna als Gottheit zeigt, da

sieht dieser, außer unendlichem Strahlenglanz, „das Weltall in ihm

vereint:“

Alle Wesen, alle Götter, seh’ an deinem Leib ich hangen,

Brahma auf dem Lotussitz, samt den Sehern und den Schlangen,

Viel Gesichter, Arme, Leiber, viele Augen, du Gewaltiger;

Aber weder Ziel noch Anfang seh ich an dir, Vielgestaltiger...

Dann wird geschildert, wie alles auch seinen Untergang in

Krischna-Wischnu findet; sein Mund nimmt die Menschenscharen auf, in

ihn strömen sie hinein wie die Flüsse in das Meer. Gleichwohl ist

nicht zu verkennen, daß auch hier die Verschmelzung zwischen Gott und

Welt keine absolute ist. Das Geistige, das Leben wird bei weitem mehr

betont als das Materielle, und oft wird von Gott wie außer und über

der Welt gesprochen. In anderen Fällen heißt es, in einem Upanischad,

vom Purusha als Weltprinzip: aus ihm sei alles entstanden und in

ihn kehre alles zurück, „aus ihm wird der Atem (Geist) geboren, das

Denkorgan und alle Sinnesorgane, Äther, Luft, Licht, Wasser, und

die Erde, die Trägerin von allem“. Auch hier jedoch findet sich ein

Zwiespalt, denn aus Purusha (Person) wird auch, nachdem er geopfert

ist, von den Göttern die Welt der Gegenstände und Erscheinungen

gebildet, wie bei den Germanen aus dem Riesen Ymir. Mehr in das Gebiet

des Metaphysischen, also mehr zum Pantheismus, gehört, was vom Brahman

gelehrt wird. Es ist ganz unpersönlich, ein Es, das Selbst der ganzen

Welt, wozu auch das einzelne Ding, der einzelne Mensch zählt.

Was Eins ist, die Dichter nennen es mit vielen Namen;

Sie nennen’s Agni, Yama, Mâtarisvan.

sagt ein Rigvedalied (164 des ersten Buches) von diesem Bráhman. Als

Brahmán wird es persönlich und dann kommen, wie in den anderen Fällen,

die Zweifel, indem die Welt auch als von ihm geschieden angesehen

werden kann. Im Atharvaveda wird gefragt: Von wem wurde diese Erde

geordnet? Von wem der obere Himmel geschaffen? usf. Die Antwort

lautet von Brahmán. Wenn das nicht alles aus sich heraus geschehen

ist, wäre Brahmán außerhalb der Welt. Sätze wie in einem Upanishad:

„Brahmán schwillt durch Hitze, daraus entsteht Nahrung (Stoff), aus

Nahrung Atem, Geist u. a.“ sprechen für die erstere Auffassung. Ganz

metaphysisch schon wird Prana (Geist, Atem, Seele, ψυχή) als Welt

bezeichnet.

Unter den ~Griechen~ finden sich ähnliche Aussprüche erst bei den

Philosophen (und Orphikern). Auch diese Aussprüche sind insoweit

zweiseitig, als sie wie für Brahmán und Bráhman theologische und

metaphysische Bedeutung haben. Pandeistisch ist, wenn der Eleate

~Xenophanes~ (aus Kolophon um 580-492 v. Chr.) von Gott gesagt haben

soll: „Er ist ganz und gar Geist und Gedanke und ewig“, „er sieht ganz

und gar, er denkt ganz und gar, er hört ganz und gar (οὖλος δ’ορᾶ,

οὖλος δέ νοεῖ, οὖλος δέ τ’ἀκούει)“. „Das Eine und Weltganze (ἒν καὶ

πᾶν) fällt mit ihm zusammen“. „Gott ist mit allen Dingen mitgeboren.“

Der Agrigentiner ~Empedokles~ (482-422 v. Chr.), den man auch zu den

Eleaten zählt, faßte die Welt in ihrem ursprünglichen Zustand als eine

in sich harmonisch geeinte Kugel auf, und nannte sie persönlich: „der

Sphairos“.

Also steht er fest, im starken Busen des Einklangs,

Sphairos, rund und ganz vergnüglicher Ruhe sich freuend.

Sphairos ist darum von manchen als der empedokleische Gott bezeichnet

worden. Und das gehörte dem Pandeismus an; wenn nicht Aristoteles recht

hat, wonach die Gottheit später entstanden sei als die Kräfte, die den

Sphairos sich in die wirkliche Welt umwandeln ließen (Zwietracht und

Streit). Bekannt ist, daß auch die ~ionischen Naturphilosophen~

von einem mehr oder weniger belebten Urwesen ausgingen. Da aber dieses

Urwesen wohl als Seele aufgefaßt werden muß, sprechen wir davon im

nächsten Abschnitt.

Die griechische Naturphilosophie ist durch die metaphysische

Spekulation, die Sophistik und die praktische Philosophie aufgehalten

und unterbrochen worden. Die Götter rückten in weite Ferne oder

wurden ganz wegdisputiert. Indem jedoch die Volksreligion sich

ungeschwächt erhielt und eher, aus dem Orient und Ägypten, neue

Elemente aufnahm als solche verlor, mußte auch die Philosophie zurück

in das Handgreiflich-religiöse gehen, um dieses so weit als möglich zu

heben und zu veredeln und dem Gedankenwege anzupassen. Namentlich in

der späteren Zeit, als durch die Römer ein unabwendbares Verhängnis

über die Mittelmeerwelt hereinbrach und die Gemüter bedrückte, macht

sich dieses Zurückgehen auf die Religion bemerkbar, und wir finden

vollständig ausgebildete pandeistische Lehren, die mit Emanismus und

Theosophie zuletzt in das Mystische übergreifen und ihren Einfluß bis

in die Neuzeit hinein fühlbar machen. Noch von heidnischen Gottheiten

ausgehend, wachsen sie durch das Judentum allmählich in das Christentum

hinein, ohne dabei ihren hellenistisch-kosmopolitischen Charakter ganz

zu verlieren. Wie aber die Kenntnisse mehr und mehr schwinden und mit

ihnen die realen Verknüpfungen der Tatsachen, schweifen die Lehren

mit Vorliebe ins Uferlose und Phantastische und werden Gegenstand

mehr der Sentimentalität und des Aberglaubens als der Überlegung und

des Glaubens. Gleichwohl sind diese Lehren von hohem Interesse, zum

Teil von dichterischer Gewalt, und für sehr viele ein froher Ersatz

für das nur so wenigen gegebene und die meisten so abstoßende kühle

Philosophieren, das schließlich auch noch nichts Entscheidendes geboten

hatte, weder aus Erfahrung noch aus Denken, und das im Grunde zuletzt

jeden auf sich selbst verweist, indem es ihm freilich die Mittel zu

geordnetem Lernen und Schließen an die Hand gibt.

Wir nehmen zuerst die Schule der ~Stoiker~. Zeus ist der Geist (νοῦς)

der Welt und in der Welt, er ist das Keimende in der Welt (λόγος

σπερματικός). Er wird sogar materiell vorgestellt, als feiner feuriger

Dunst und als bildendes Feuer (πῦρ τεχνικὸν), jedoch auch als Hauch

(πνεῦμα). Welches Etwas er auch sei, so führt er dieses doch selbst

in jede andere Materie, Luft, Wasser, Erde usf. über. Sein besonderer

Wohnsitz ist der Umkreis der Welt oder die Sonne, aber von da breitet

er sich durch die ganze Welt in ihren verschiedenen Erscheinungen

aus. Wie Zeus die Welt aus seiner Substanz bildet, so nimmt er sie

auch wieder in sich auf, wandelt sie also wieder in feurigen Dunst

durch einen Weltbrand, um sie später aus sich neu niederzuschlagen.

Die Seelen sind Teile des göttlichen feurigen Dunstes, gewissermaßen

mehr oder weniger bedeutende Konzentrationen dieses Dunstes in

den Lebewesen. Jede Seele hat, wie die Gottheit im All, so in dem

betreffenden Leibe einen Sitz, im Herzen, wo sie sich von dem Blute

nährt; von da breitet sie sich, wie die Gottheit durch das All,

so durch den Körper aus, namentlich in den Sinnes-, Sprach- und

Zeugungsorganen. Dieser Pandeismus, der von ~Chrysippos~ (aus Soloi

280-208 v. Chr.) herrühren soll, ist schon eine Verbindung mit dem

Emanismus; Gott ist die Welt, insofern als diese aus seiner Substanz

durch Verdichtung und Abkühlung entstanden ist und entsteht, und er

sich strahlengleich mit seiner Substanz durch sie noch verbreitet.

Daß Gott als feurig gedacht wird (jedoch auch als Atem oder Äther)

ist dem Menschen entnommen, dessen Wärme sein Lebensprinzip bedeutet;

eine Idee, die sich schon bei den ersten griechischen Philosophen

und namentlich bei Heraklit findet. Der stoische Pandeismus ist

namentlich darin ein erklärter Emanismus, daß auch die Götter sich

nur als Äußerungen und Ausflüsse des Welt-Gott (Zeus) darstellen wie

die Seelen. Und damit kam er der Volksreligion durchaus entgegen,

die ja von einer Theogonie ausging. Da die Gottheit die ganze Welt

durchstrahlt und ihrerseits ein Materielles ist, so war es ganz

folgerichtig von den Stoikern, wenn sie auch den leblos scheinenden

Körpern vom göttlichen Odem mitteilten; sie betrachteten die

Eigenschaften der Körper als materiell und hauchartig. Sie gingen

noch weiter und erklärten alle Eindrücke auf uns als materiell.

Und so konnten ihnen selbst Tugend, Gedanken, Stimmungen, ja auch

Zeitabschnitte wie Jahr, Tag, Jahreszeit usf. in gleicher Weise

erscheinen, göttlich-materiell. Das geht über alles hinaus, was selbst

naturmenschlicher Animismus phantasiert hat. Wenn weiter die Stoiker

dem konsequenten Sensualismus huldigten, daß alles Wissen, im weitesten

Sinne des Wortes, nur aus sinnlichen Eindrücken stammt, die Seele bei

ihrem Eintritt in den Körper tabula rasa ist, so hat auch dieses in

der Annahme des gleichen Göttlich-Materiellen für die Eigenschaften

der Körperwelt und für die Seele seinen Grund; Materielles wirkt eben

auf Materielles. Darin begegnen sie sich mit den älteren Atomisten und

Mechanisten, die ja die Seele gleichfalls als materiell auffaßten.

Nur das Leere sahen die Stoiker als nichtmateriell an, ferner den

Raum als solchen (also auch den Ort als solchen), die Zeit als solche

und den formalen potentiellen Schluß. Von Gott hatten sie trotz der

angenommenen Materialität einen sehr hohen Begriff. „Er ist die ewige

Vernunft, welche die ganze Welt regiert und alle Materie durchdringt;

er ist die gütige Vorsehung, welche das Ganze sowohl wie das Einzelne

besorgt; er ist weise und Grund des natürlichen Gesetzes, welches das

Gute befiehlt und das Böse verbietet; er bestraft auch das Böse und

belohnt das Gute; er ist vollkommen und eines glückseligen Bewußtseins.

Seiner Naturseite nach ist er die bewegende Kraft der Materie, die

allgemeine Natur, ohne welche auch nicht das Geringste geschieht, er

ist das Verhängnis (εἱμαρμένη), welches alles nach notwendigen Gesetzen

des Zusammenhanges zwingt, und die Notwendigkeit aller Dinge.“ Die

Heimarmene findet sich gleichfalls bei Herakleitos und ist überhaupt

ein höchst beliebter Begriff. Aus den letzteren Eigenschaften Gottes

folgt der für die Stoiker so charakteristische ~Fatalismus~. „Er (Gott)

ist die belebende Seele der Welt, welche einen natürlichen Trieb

hat, aus sich wie aus einem Samen alles hervorwachsen zu lassen.“ So

stellt sich die stoische Anschauung als ein monistischer-deistischer

Materialismus und Mechanismus dar. Es ist bekannt, von welch

außerordentlicher Bedeutung der Stoizismus für die spätere Griechen-

und namentlich für die Römerwelt gewesen ist; seine Ethik und Dialektik

haben die besten Menschen und größten Staatsmänner beherrscht, trotz

des ~Indifferentismus~, den er aus dem Fatalismus heraus lehrte.

Die späteren Schüler der ~platonisierenden Pythagoreer~ und der

~pythagorisierenden Platoniker~ schlossen sich zum Teil diesem

Pandeismus an. Doch gehören deren Anschauungen in eine andere

Darlegung (S. 255 ff.). Hier will ich allgemeiner noch hervorheben,

daß die Griechen, wenigstens in hellenistischer Zeit, auch einem

~Pantheos~ (~Allgott~) Altäre errichtet haben. Ob dieser Pantheos

mit der Welt identifiziert wurde, kann ich nicht sagen; er ist als

eine aber persönliche Einheit aufgefaßt worden, nicht etwa als eine

Kollektivgottheit, wie aus Inschriften aus Epidauros und Pergamon

hervorgeht.

Pandeistische Andeutungen finden sich selbstverständlich auch bei

vielen anderen Völkern. So könnte man den Taoismus der ~Chinesen~, in

der ihm von Lao-tsse gegebenen Form, hierher rechnen, wenn er nicht

auch dem Naturalismus zuzuzählen wäre, da bei ihm mehr die Natur als

die Gottheit in den Vordergrund gestellt wird. Die Erwähnung an dieser

Stelle muß genügen, zumal mit solchen Sätzen wie: „aus Tao ist alles

hervorgegangen, in Tao kehrt alles zurück“ nicht viel für unsere Frage

anzufangen ist. Von den ~Japanern~ soll einer ihrer bedeutendsten

Philosophen, Yamazaki-Ansai, um die Mitte des siebzehnten Jahrhunderts,

entwickelt haben: „Gott ist das Wesen aller Dinge und durchdringt

den Himmel und die Erde.“ Das klingt pandeistisch, kann jedoch auch

metaphorisch gemeint sein, wie wir ja ähnliche Aussprüche von Gott tun.

Die weiteren Betrachtungen über pandeistische Anschauung schließen sich

an die in den nächsten Abschnitten zu besprechenden Lehren an.

Welt- und Lebenanschauungen; hervorgegangen aus Religion, Philosophie und Naturerkenntnis · 第 77 / 108 题