Wenn auch nur durch einen Buchstaben (d statt th), unterscheiden wir
grundsätzlich ~Pandeismus~ vom Pantheismus. Die letztere Anschauung
rechnen wir zu den metaphysischen Anschauungen, während die erstere
noch an der Religion teilhaben soll. Sie ist eine Art gesteigerten,
vereinheitlichten und in das Göttliche übertragenen Animismus. Die
ganze Welt ist mit Seelengottheiten erfüllt, und diese Gottheiten
sind zu einer einzigen Welt-Seelengottheit (mitunter freilich auch
zu zwei solchen Gottheiten) zusammengeflossen, die alles durchdringt
und erfüllt und außer der Welt keine Bedeutung hat. Ansätze dazu
finden sich vielfach. Wir besprechen aber nur die hinreichend deutlich
hervortretenden Anschauungen. Daß einzelne Gottheiten Teile der Welt
sind, würde schon aus Naturmenschlichem folgen. Zeus soll ursprünglich
der Himmel selbst sein, Hera die Luft, Ge die Erde usf., Gottheiten
und Gegenstände zugleich (S. 127 f.). Hades, Orcus waren immer sowohl
Gott als Unterwelt, ebenso war Hel Göttin und Totenwelt. Von der
~ägyptischen~ Himmelsgöttin Nut wird gesagt, sie sei Lichtwohnung
der Sonnenscheibe, Halle des Mondes, die Sterne träten aus ihren
Lenden hervor und gingen in ihren Mund hinein, sie spanne und wölbe
sich über der Erde: alles völlig materiell. Ich verweise auch auf
das Bild S. 181, wo die Göttin als durchstirnte Frau im Doppelwinkel
gebogen erscheint, die Füße im Osten, die Hände im Westen auf die
Erde gestützt, den Rumpf in der Höhe gestreckt. Gleiches gilt auch
von dem Luftgott (Shu), dem Erdgott (Qeb), sie sind mit ihr auf
demselben Bilde zu Personen vereinigt. Aber bei den Ägyptern soll
sich der Pandeismus auch vollständiger ausgedrückt finden. Heinrich
Brugsch bringt dafür Belege. Er sagt: „Gott und das Weltall erscheinen
verbunden wie die Seele mit dem Körper. Gott ist ein Geist, der in
seinem kosmischen Hause wohnt, das er sich selbst gebaut hat“. Der
Name für Gott soll ägyptisch Nutr, Nuta, Nuti lauten, und dasselbe
besagen wie physis-natura, „die stets fortwirkende Tätigkeit des
Erzeugens und Hervorbringens“, zugleich auch das in dem Erzeugten
Enthaltene einbegreifend, also das Erzeugte und das es Erzeugende. Von
Gott (ob Amun, Rā, Osiris, Chnum usf.) wird nun in Inschriften außer
vielem, das ihn als den „Einen“, den „Urgeist“, den „Uranfänglichen“
(auch „Anfangslosen“?), den „Ewigen“, den „Schöpfer“, die „Wahrheit“,
das „Leben“, den „Urvater“, die „Urmutter“, den „Barmherzigen“ usf.
bezeichnet, auch ausgesagt: „er ist der Schöpfer seiner Gestalt und der
Bildner seines Leibes“, „das Bleibende, das sich mehrt, ohne vernichtet
zu werden“, „der Eine, der sich millionenfach vervielfältigt“, „der
Himmel birgt seinen Geist, die Erde seine Gestalt und die Tiefe
verschließt sein Geheimnis“, „bleibend ist er, das Bleibende in allen
Dingen“, „das Bleibende aller Dinge (Menchet)“ usf. Diese und ähnliche
Angaben zeigen allerdings, daß die Ägypter auch einer pandeistischen
Anschauung sich genähert haben. Da aber Gott und die Gottheiten in
anderen unzähligen Angaben zweifellos nicht selbst die Welt sind,
sondern sie und ihre Teile errichten und beherrschen, handelt es sich
mehr um besondere, nicht einmal genau ausgeführte Ansichten, als um
allgemein anerkannte.
Entschiedener tritt Pandeismus bei den ~Indiern~ hervor. So ist in der
Schöpfungsgeschichte, die von Brahmanaspati und Aditi ausgeht, Varuna
die ganze Welt. Die Erde, der Himmel, die Ozeane sind Varuna; Sonne und
Mond leuchten als seine Augen, der Himmel ist sein Leib, seine drei
Zungen sind Himmels-, Luft- und Erdenraum, er geht in seinen eigenen
Körper ein usf. Seine Gottheit tut er als Schöpfer seines eigenen
Leibes dar. In der Bhagavad-Gîtâ sagt Krischna-Wischnu dem Ardschuna
von sich: er sei aller Dinge Ursprung und Untergang, die Kraft in allen
Dingen und die Erscheinungen, Duft im Wein, Glanz in Sonne, Mond und
Gestirnen, Laut im Wort, sogar jeder Buchstabe, jedes Lied, Gebirg
Himalaja, Feigenbaum, Roß, Mensch, Schlange (überhaupt jedes Tier),
jede Jahreszeit. Wie er sich nachher Ardschuna als Gottheit zeigt, da
sieht dieser, außer unendlichem Strahlenglanz, „das Weltall in ihm
vereint:“
Alle Wesen, alle Götter, seh’ an deinem Leib ich hangen,
Brahma auf dem Lotussitz, samt den Sehern und den Schlangen,
Viel Gesichter, Arme, Leiber, viele Augen, du Gewaltiger;
Aber weder Ziel noch Anfang seh ich an dir, Vielgestaltiger...
Dann wird geschildert, wie alles auch seinen Untergang in
Krischna-Wischnu findet; sein Mund nimmt die Menschenscharen auf, in
ihn strömen sie hinein wie die Flüsse in das Meer. Gleichwohl ist
nicht zu verkennen, daß auch hier die Verschmelzung zwischen Gott und
Welt keine absolute ist. Das Geistige, das Leben wird bei weitem mehr
betont als das Materielle, und oft wird von Gott wie außer und über
der Welt gesprochen. In anderen Fällen heißt es, in einem Upanischad,
vom Purusha als Weltprinzip: aus ihm sei alles entstanden und in
ihn kehre alles zurück, „aus ihm wird der Atem (Geist) geboren, das
Denkorgan und alle Sinnesorgane, Äther, Luft, Licht, Wasser, und
die Erde, die Trägerin von allem“. Auch hier jedoch findet sich ein
Zwiespalt, denn aus Purusha (Person) wird auch, nachdem er geopfert
ist, von den Göttern die Welt der Gegenstände und Erscheinungen
gebildet, wie bei den Germanen aus dem Riesen Ymir. Mehr in das Gebiet
des Metaphysischen, also mehr zum Pantheismus, gehört, was vom Brahman
gelehrt wird. Es ist ganz unpersönlich, ein Es, das Selbst der ganzen
Welt, wozu auch das einzelne Ding, der einzelne Mensch zählt.
Was Eins ist, die Dichter nennen es mit vielen Namen;
Sie nennen’s Agni, Yama, Mâtarisvan.
sagt ein Rigvedalied (164 des ersten Buches) von diesem Bráhman. Als
Brahmán wird es persönlich und dann kommen, wie in den anderen Fällen,
die Zweifel, indem die Welt auch als von ihm geschieden angesehen
werden kann. Im Atharvaveda wird gefragt: Von wem wurde diese Erde
geordnet? Von wem der obere Himmel geschaffen? usf. Die Antwort
lautet von Brahmán. Wenn das nicht alles aus sich heraus geschehen
ist, wäre Brahmán außerhalb der Welt. Sätze wie in einem Upanishad:
„Brahmán schwillt durch Hitze, daraus entsteht Nahrung (Stoff), aus
Nahrung Atem, Geist u. a.“ sprechen für die erstere Auffassung. Ganz
metaphysisch schon wird Prana (Geist, Atem, Seele, ψυχή) als Welt
bezeichnet.
Unter den ~Griechen~ finden sich ähnliche Aussprüche erst bei den
Philosophen (und Orphikern). Auch diese Aussprüche sind insoweit
zweiseitig, als sie wie für Brahmán und Bráhman theologische und
metaphysische Bedeutung haben. Pandeistisch ist, wenn der Eleate
~Xenophanes~ (aus Kolophon um 580-492 v. Chr.) von Gott gesagt haben
soll: „Er ist ganz und gar Geist und Gedanke und ewig“, „er sieht ganz
und gar, er denkt ganz und gar, er hört ganz und gar (οὖλος δ’ορᾶ,
οὖλος δέ νοεῖ, οὖλος δέ τ’ἀκούει)“. „Das Eine und Weltganze (ἒν καὶ
πᾶν) fällt mit ihm zusammen“. „Gott ist mit allen Dingen mitgeboren.“
Der Agrigentiner ~Empedokles~ (482-422 v. Chr.), den man auch zu den
Eleaten zählt, faßte die Welt in ihrem ursprünglichen Zustand als eine
in sich harmonisch geeinte Kugel auf, und nannte sie persönlich: „der
Sphairos“.
Also steht er fest, im starken Busen des Einklangs,
Sphairos, rund und ganz vergnüglicher Ruhe sich freuend.
Sphairos ist darum von manchen als der empedokleische Gott bezeichnet
worden. Und das gehörte dem Pandeismus an; wenn nicht Aristoteles recht
hat, wonach die Gottheit später entstanden sei als die Kräfte, die den
Sphairos sich in die wirkliche Welt umwandeln ließen (Zwietracht und
Streit). Bekannt ist, daß auch die ~ionischen Naturphilosophen~
von einem mehr oder weniger belebten Urwesen ausgingen. Da aber dieses
Urwesen wohl als Seele aufgefaßt werden muß, sprechen wir davon im
nächsten Abschnitt.
Die griechische Naturphilosophie ist durch die metaphysische
Spekulation, die Sophistik und die praktische Philosophie aufgehalten
und unterbrochen worden. Die Götter rückten in weite Ferne oder
wurden ganz wegdisputiert. Indem jedoch die Volksreligion sich
ungeschwächt erhielt und eher, aus dem Orient und Ägypten, neue
Elemente aufnahm als solche verlor, mußte auch die Philosophie zurück
in das Handgreiflich-religiöse gehen, um dieses so weit als möglich zu
heben und zu veredeln und dem Gedankenwege anzupassen. Namentlich in
der späteren Zeit, als durch die Römer ein unabwendbares Verhängnis
über die Mittelmeerwelt hereinbrach und die Gemüter bedrückte, macht
sich dieses Zurückgehen auf die Religion bemerkbar, und wir finden
vollständig ausgebildete pandeistische Lehren, die mit Emanismus und
Theosophie zuletzt in das Mystische übergreifen und ihren Einfluß bis
in die Neuzeit hinein fühlbar machen. Noch von heidnischen Gottheiten
ausgehend, wachsen sie durch das Judentum allmählich in das Christentum
hinein, ohne dabei ihren hellenistisch-kosmopolitischen Charakter ganz
zu verlieren. Wie aber die Kenntnisse mehr und mehr schwinden und mit
ihnen die realen Verknüpfungen der Tatsachen, schweifen die Lehren
mit Vorliebe ins Uferlose und Phantastische und werden Gegenstand
mehr der Sentimentalität und des Aberglaubens als der Überlegung und
des Glaubens. Gleichwohl sind diese Lehren von hohem Interesse, zum
Teil von dichterischer Gewalt, und für sehr viele ein froher Ersatz
für das nur so wenigen gegebene und die meisten so abstoßende kühle
Philosophieren, das schließlich auch noch nichts Entscheidendes geboten
hatte, weder aus Erfahrung noch aus Denken, und das im Grunde zuletzt
jeden auf sich selbst verweist, indem es ihm freilich die Mittel zu
geordnetem Lernen und Schließen an die Hand gibt.
Wir nehmen zuerst die Schule der ~Stoiker~. Zeus ist der Geist (νοῦς)
der Welt und in der Welt, er ist das Keimende in der Welt (λόγος
σπερματικός). Er wird sogar materiell vorgestellt, als feiner feuriger
Dunst und als bildendes Feuer (πῦρ τεχνικὸν), jedoch auch als Hauch
(πνεῦμα). Welches Etwas er auch sei, so führt er dieses doch selbst
in jede andere Materie, Luft, Wasser, Erde usf. über. Sein besonderer
Wohnsitz ist der Umkreis der Welt oder die Sonne, aber von da breitet
er sich durch die ganze Welt in ihren verschiedenen Erscheinungen
aus. Wie Zeus die Welt aus seiner Substanz bildet, so nimmt er sie
auch wieder in sich auf, wandelt sie also wieder in feurigen Dunst
durch einen Weltbrand, um sie später aus sich neu niederzuschlagen.
Die Seelen sind Teile des göttlichen feurigen Dunstes, gewissermaßen
mehr oder weniger bedeutende Konzentrationen dieses Dunstes in
den Lebewesen. Jede Seele hat, wie die Gottheit im All, so in dem
betreffenden Leibe einen Sitz, im Herzen, wo sie sich von dem Blute
nährt; von da breitet sie sich, wie die Gottheit durch das All,
so durch den Körper aus, namentlich in den Sinnes-, Sprach- und
Zeugungsorganen. Dieser Pandeismus, der von ~Chrysippos~ (aus Soloi
280-208 v. Chr.) herrühren soll, ist schon eine Verbindung mit dem
Emanismus; Gott ist die Welt, insofern als diese aus seiner Substanz
durch Verdichtung und Abkühlung entstanden ist und entsteht, und er
sich strahlengleich mit seiner Substanz durch sie noch verbreitet.
Daß Gott als feurig gedacht wird (jedoch auch als Atem oder Äther)
ist dem Menschen entnommen, dessen Wärme sein Lebensprinzip bedeutet;
eine Idee, die sich schon bei den ersten griechischen Philosophen
und namentlich bei Heraklit findet. Der stoische Pandeismus ist
namentlich darin ein erklärter Emanismus, daß auch die Götter sich
nur als Äußerungen und Ausflüsse des Welt-Gott (Zeus) darstellen wie
die Seelen. Und damit kam er der Volksreligion durchaus entgegen,
die ja von einer Theogonie ausging. Da die Gottheit die ganze Welt
durchstrahlt und ihrerseits ein Materielles ist, so war es ganz
folgerichtig von den Stoikern, wenn sie auch den leblos scheinenden
Körpern vom göttlichen Odem mitteilten; sie betrachteten die
Eigenschaften der Körper als materiell und hauchartig. Sie gingen
noch weiter und erklärten alle Eindrücke auf uns als materiell.
Und so konnten ihnen selbst Tugend, Gedanken, Stimmungen, ja auch
Zeitabschnitte wie Jahr, Tag, Jahreszeit usf. in gleicher Weise
erscheinen, göttlich-materiell. Das geht über alles hinaus, was selbst
naturmenschlicher Animismus phantasiert hat. Wenn weiter die Stoiker
dem konsequenten Sensualismus huldigten, daß alles Wissen, im weitesten
Sinne des Wortes, nur aus sinnlichen Eindrücken stammt, die Seele bei
ihrem Eintritt in den Körper tabula rasa ist, so hat auch dieses in
der Annahme des gleichen Göttlich-Materiellen für die Eigenschaften
der Körperwelt und für die Seele seinen Grund; Materielles wirkt eben
auf Materielles. Darin begegnen sie sich mit den älteren Atomisten und
Mechanisten, die ja die Seele gleichfalls als materiell auffaßten.
Nur das Leere sahen die Stoiker als nichtmateriell an, ferner den
Raum als solchen (also auch den Ort als solchen), die Zeit als solche
und den formalen potentiellen Schluß. Von Gott hatten sie trotz der
angenommenen Materialität einen sehr hohen Begriff. „Er ist die ewige
Vernunft, welche die ganze Welt regiert und alle Materie durchdringt;
er ist die gütige Vorsehung, welche das Ganze sowohl wie das Einzelne
besorgt; er ist weise und Grund des natürlichen Gesetzes, welches das
Gute befiehlt und das Böse verbietet; er bestraft auch das Böse und
belohnt das Gute; er ist vollkommen und eines glückseligen Bewußtseins.
Seiner Naturseite nach ist er die bewegende Kraft der Materie, die
allgemeine Natur, ohne welche auch nicht das Geringste geschieht, er
ist das Verhängnis (εἱμαρμένη), welches alles nach notwendigen Gesetzen
des Zusammenhanges zwingt, und die Notwendigkeit aller Dinge.“ Die
Heimarmene findet sich gleichfalls bei Herakleitos und ist überhaupt
ein höchst beliebter Begriff. Aus den letzteren Eigenschaften Gottes
folgt der für die Stoiker so charakteristische ~Fatalismus~. „Er (Gott)
ist die belebende Seele der Welt, welche einen natürlichen Trieb
hat, aus sich wie aus einem Samen alles hervorwachsen zu lassen.“ So
stellt sich die stoische Anschauung als ein monistischer-deistischer
Materialismus und Mechanismus dar. Es ist bekannt, von welch
außerordentlicher Bedeutung der Stoizismus für die spätere Griechen-
und namentlich für die Römerwelt gewesen ist; seine Ethik und Dialektik
haben die besten Menschen und größten Staatsmänner beherrscht, trotz
des ~Indifferentismus~, den er aus dem Fatalismus heraus lehrte.
Die späteren Schüler der ~platonisierenden Pythagoreer~ und der
~pythagorisierenden Platoniker~ schlossen sich zum Teil diesem
Pandeismus an. Doch gehören deren Anschauungen in eine andere
Darlegung (S. 255 ff.). Hier will ich allgemeiner noch hervorheben,
daß die Griechen, wenigstens in hellenistischer Zeit, auch einem
~Pantheos~ (~Allgott~) Altäre errichtet haben. Ob dieser Pantheos
mit der Welt identifiziert wurde, kann ich nicht sagen; er ist als
eine aber persönliche Einheit aufgefaßt worden, nicht etwa als eine
Kollektivgottheit, wie aus Inschriften aus Epidauros und Pergamon
hervorgeht.
Pandeistische Andeutungen finden sich selbstverständlich auch bei
vielen anderen Völkern. So könnte man den Taoismus der ~Chinesen~, in
der ihm von Lao-tsse gegebenen Form, hierher rechnen, wenn er nicht
auch dem Naturalismus zuzuzählen wäre, da bei ihm mehr die Natur als
die Gottheit in den Vordergrund gestellt wird. Die Erwähnung an dieser
Stelle muß genügen, zumal mit solchen Sätzen wie: „aus Tao ist alles
hervorgegangen, in Tao kehrt alles zurück“ nicht viel für unsere Frage
anzufangen ist. Von den ~Japanern~ soll einer ihrer bedeutendsten
Philosophen, Yamazaki-Ansai, um die Mitte des siebzehnten Jahrhunderts,
entwickelt haben: „Gott ist das Wesen aller Dinge und durchdringt
den Himmel und die Erde.“ Das klingt pandeistisch, kann jedoch auch
metaphorisch gemeint sein, wie wir ja ähnliche Aussprüche von Gott tun.
Die weiteren Betrachtungen über pandeistische Anschauung schließen sich
an die in den nächsten Abschnitten zu besprechenden Lehren an.