DIENER _blitzschnell den Kopf hereinsteckend_: Prinz von Wales. _Kean
reißt Daisy an eine Fensterportiere und wirft die darüber, bleibt selbst
beschattet. Knapp hinter dem Ruf des Dieners kommt der Prinz._
PRINZ VON WALES _zum Diener_: Ich bin durchnäßt. Vom Gaul und Regen.
Mein Pferd wartet. Leihen Sie mir einen Mantel.
DIENER: Hier.
PRINZ VON WALES: Equipieren Sie mich möglichst. Handschuhe.
DIENER: Hier.
PRINZ VON WALES: Einen Shawl.
DIENER: Hier.
PRINZ VON WALES: Einen Melonhut.
DIENER: Hier.
PRINZ VON WALES _zu Kean_: Sie sind da? Um diese Zeit? Erstaunlich.
KEAN: Treten Sie nicht an das Fenster.
PRINZ VON WALES _mit der Gerte_: Zwei Füße!
KEAN: Es wäre ein Unglück.
PRINZ VON WALES _mit der Gerte_: Da?
KEAN: Für mich. Weil ich Monseigneur hindern müßte.
PRINZ VON WALES: Ihre Sorge um mich hat Pech, weil sie immer eine Sorge
um Sie töten will. Sie täten sich keinen Gefallen, denn Sie machten
einen Mund stumm eines Grundes halber, wegen dem er vom Pferd stieg, um
ihn zu stärken. Sie haben das Unglück, das Übele nicht zu sehen, wenn
Sie auf Anständiges aus sind. Sie sind ein guter Mensch, Kean.
KEAN _mit abwehrender Bewegung_: Ein Vorwurf.
PRINZ VON WALES: Eine Anerkennung, wo das Meskine so leicht ist. Wägen
Sie das aneinander ab, wissen Sie, warum ich kam, obwohl ich nicht naß
bin, und da es mit meinem Pferd zusammenhängt.
KEAN: Ich warte.
PRINZ VON WALES: Um die Ecke flitzte Mevils Wagen. Seine Leute halten
mein Pferd. Unterschätzen Sie den Mann nicht. Er brüllt seine Pläne
zusammen. Es gewittert um ihn. Ich sende Ihre Sachen zurück. _Ab._
KEAN: Ich danke Monseigneur. Salomon, _er reißt Daisy heraus_: Die Dame
über die Leiter. Durch das Treppenfenster. In den Garten. Über die
Themse weg. Niemand soll sie sehen.
Schluß des zweiten Akts.