Doch John kann nichts erschrecken.
Ihn macht kein Blitzstrahl blind,
Er will, wie oft schon früher,
Aufkreuzen in den Wind.
Weit bauschen sich die Segel;
Er stellt sie anders ein
Und steuert ohne Zagen
Scharf in den Sturm hinein.
Was kümmert's ihn, ob schäumend
Entgegenbraust das Meer?
Er will doch Trotz ihm bieten,
Ist auch die Arbeit schwer.
So wirft er aus die Kette
Mit langem Sacknetz dran
Und läßt es nach sich schleppen...
Bald ist das Werk gethan.
Mit Last am Heck erhält sich
Ein Boot schon in der Fahrt
Und weicht nicht aus dem Curse,
Arbeitet's noch so hart.
Drum greift -- mit schwerem Kopfe,
Nach hier und dort den Blick
Gewandt -- John nach der Flasche,
Dem Trost im Mißgeschick.
Er führt sie an die Lippen
Und schlürft den scharfen Trank,
Bis auf der Bank am Ruder
Er stumpf zusammensank.
Da scheint das weite Meer ihm
Ein Teich zu sein voll Gin,
Er träumt, er schwämme wohlig
Allein darüber hin.
»Der Unbesonnene! rief Martin.
-- Man sagt ja, es gäbe einen Gott für die Trunknen! bemerkte Sim.
-- Da muß dieser aber viel zu thun haben, warf Martin ein.
-- Wir werden's ja sehen! erwiderte der Geistliche. Fahrt nur fort,
Pat.«