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Fußnoten:

[1] Nach dem Worte J. ~Burckhardts~, zitiert bei Alexandra

~Konstantinowa~, Die Entwicklung des Madonnentypus bei ~Leonardo da

Vinci~, Straßburg 1907 (Zur Kunstgeschichte des Auslandes, Heft 54).

[2] »Egli per reverenza, rizzatosi a sedere sul letto, contando il mal

suo e gli accidenti di quello, mostrava tuttavia quanto aveva offeso

Dio e gli uomini del mondo, non avendo operato nell' arte come si

convenia.« ~Vasari~, Vite etc. LXXXIII. 1550-1584.

[3] Traktat von der Malerei, neu herausgegeben und eingeleitet von

~Marie Herzfeld~, E. Diederichs, Jena 1909.

[4] ~Solmi.~ La resurrezione dell' opera di Leonardo in dem Sammelwerk:

Leonardo da Vinci. Conferenze Fiorentine. Milano 1910.

[5] Bei ~Scognamiglio~. Ricerche e Documenti sulla giovinezza di

Leonardo da Vinci. Napoli 1900.

[6] W. v. ~Seidlitz~. Leonardo da Vinci, der Wendepunkt der

Renaissance, 1909, I. Bd., p. 203.

[7] v. ~Seidlitz~ l. c., II. Bd., p. 48.

[8] W. ~Pater~. Die Renaissance. Aus dem Englischen. Zweite Auflage

1906. »Doch sicher ist es, daß er in einem gewissen Abschnitt seines

Lebens beinahe aufgehört hatte, Künstler zu sein.«

[9] Vgl. bei v. ~Seidlitz~, Bd. I die Geschichte der Restaurations- und

Rettungsversuche.

[10] E. ~Müntz~. Léonard de Vinci. Paris 1899, p. 18. (Ein Brief

eines Zeitgenossen aus Indien an einen Medici spielt auf diese

Eigentümlichkeit Leonardos an. Nach ~Richter~: The literary Works of L.

d. V.)

[11] F. ~Botazzi~. Leonardo biologo e anatomico. In Conferenze

fiorentine, p. 186, 1910.

[12] E. ~Solmi~. Leonardo da Vinci. Deutsche Übersetzung von Emmi

Hirschberg. Berlin 1908.

[13] ~Marie Herzfeld~, Leonardo da Vinci der Denker, Forscher und Poet.

Zweite Auflage. Jena 1906.

[14] Vielleicht machen hier die von ihm gesammelten Schwänke -- belle

facezie, -- die nicht übersetzt vorliegen, eine, übrigens belanglose,

Ausnahme. Vgl. ~Herzfeld~, L. d. V., p. CLI.

[15] Auf diesen Zwischenfall bezieht sich nach ~Scognamiglio~ (l.

c., p. 49) eine dunkle und selbst verschieden gelesene Stelle des

Codex Atlanticus: »Quando io feci Domeneddio putto voi mi metteste in

prigione, ora s'io lo fo grande, voi mi farete peggio.«

[16] ~Mereschkowski~, Leonardo da Vinci. Ein biographischer Roman

aus der Wende des XV. Jahrhunderts. Deutsche Übersetzung von C. v.

Gülschow, Leipzig 1903. Das Mittelstück einer großen Romantrilogie, die

»Christ und Antichrist« betitelt ist. Die beiden anderen Bände heißen

»~Julian Apostata~« und »~Peter der Große und Alexei~«.

[17] ~Solmi.~ Leonardo da Vinci. Deutsche Übersetzung von Emmi

Hirschberg. Berlin 1908, p. 46.

[18] ~Filippo Botazzi.~ Leonardo biologo e anatomico, p. 193.

[19] ~Marie Herzfeld.~ Leonardo da Vinci. Traktat von der Malerei. Nach

der Übersetzung von Heinrich Ludwig neu herausgegeben und eingeleitet.

Jena 1909 (Abschnitt I, 64, p. 54).

[20] ~Solmi.~ La resurrezione etc., p. 11.

[21] La resurrezione etc., p. 8: »Leonardo aveva posto, come regola al

pittore, lo studio della natura ...., poi la passione dello studio era

divenuta dominante, egli aveva voluto acquistare non piu la scienza per

l'arte, ma la scienza per la scienza.«

[22] Siehe die Aufzählung seiner wissenschaftlichen Leistungen in der

schönen biographischen Einleitung der ~Marie Herzfeld~ (Jena 1906), in

den einzelnen Essays der Conferenze Fiorentine 1910 und anderwärts.

[23] Zur Erhärtung dieser unwahrscheinlich klingenden Behauptungen

nehme man Einsicht in die »Analyse der Phobie eines fünfjährigen

Knaben«, Jahrbuch für psychoanalytische und psychopathologische

Forschungen Bd. I., 1909 und die ähnliche Beobachtung im II. B., 1910.

In einem Aufsatze über die »Infantilen Sexualtheorien«, 1908 (Sammlung

kleiner Schriften zur Neurosenlehre, zweite Folge, 1909), schrieb ich:

»Dieses Grübeln und Zweifeln wird aber vorbildlich für alle spätere

Denkarbeit an Problemen und der erste Mißerfolg wirkt für alle Zeiten

lähmend fort« (p. 167).

[24] ~Scognamiglio~ l. c., p. 15.

[25] »Questo scriver si distintamente del nibio par che sia mio

destino, perchè nella mia prima ricordatione della mia infantia e mi

parea che essendo io in culla, che un nibio venissi a me e mi aprissi

la bocca colla sua coda e molte volte mi percuotesse con tal coda

dentro alle labbra.« (Cod. atlant. F. 65 V. nach ~Scognamiglio~.)

[26] Vgl. hiezu das »Bruchstück einer Hysterieanalyse« in Sammlung

kleiner Schriften zur Neurosenlehre. Zweite Folge, 1909.

[27] ~Horapollo.~ Hieroglyphica 1, 11. Μητερα δε γρἀφοντες ...... γῡπα

ζωγραφοῡσιν.

[28] ~Roscher.~ Ausf. Lexikon der griechischen und römischen

Mythologie. Artikel ~Mut~, II. Band, 1894-1897. -- ~Lanzone.~

Dizionario di mitologia egizia. Torino 1882.

[29] H. ~Hartleben~, Champollion. Sein Leben und sein Werk, 1906.

[30] »γῡπα δἑ ᾰρρενα ου φασιγἐνεσθαι ποτε, ἀιλἁ θηλείας ἁπἁσας« bei v.

~Römer~. Über die androgynische Idee des Lebens. Jahrb. f. sexuelle

Zwischenstufen, V, 1903, p. 732.

[31] ~Plutarch.~ Veluti scarabaeos mares tantum esse putarunt Ägyptii

sic inter vultures mares non inveniri statuerunt.

[32] ~Horapollinis~ Niloi Hieroglyphica edidit Conradus Leemans

Amstelodami 1835. Die auf das Geschlecht der Geier bezüglichen Worte

lauten (p. 14): μητἑρα μἑν ἑπειδἡ ἁρρεν ἑν τοὑτω τω γἑνει τὡν ζὡων οὑχ

ὑπαἁρχει.

[33] E. ~Müntz~. Léonard de Vinci, Paris 1899, p. 282.

[34] ~Müntz~ l. c.

[35] Vgl. die Abbildungen bei ~Lanzone~ l. c., T. CXXXVI-VIII.

[36] v. ~Römer~ l. c.

[37] Vgl. die Beobachtungen im Jahrbuch für psychoanalyt. u.

psychopath. Forschungen, Bd. I, 1909.

[38] Vgl. ~Richard Payne Knight~. Le culte du Priape. Traduit de

l'Anglais, Bruxelles 1883.

[39] Es sind dies vornehmlich Untersuchungen von I. ~Sadger~, die ich

aus eigener Erfahrung im Wesentlichen bestätigen kann. Überdies ist mir

bekannt, daß W. ~Stekel~ in Wien und S. ~Ferenczi~ in Budapest zu den

gleichen Resultaten gekommen sind.

[40] ~Edm. Solmi.~ Leonardo da Vinci. Deutsche Übersetzung, 1908, p.

152.

[41] ibid.

[42] ~Solmi.~ Leonardo da Vinci, p. 203.

[43] Leonardo benimmt sich dabei wie jemand der gewöhnt war, einer

anderen Person seine tägliche Beichte abzulegen, und der sich jetzt

diese Person durch das Tagebuch ersetzt. Eine Vermutung, wer das

gewesen sein mag, siehe bei ~Mereschkowski~, S. 367.

[44] M. ~Herzfeld~. Leonardo da Vinci, 1906, p. CXLI.

[45] Der Wortlaut nach ~Mereschkowski~ l. c., p. 282.

[46] oder Modell.

[47] Vom Reiterdenkmal des Francesco Sforza.

[48] Der volle Wortlaut bei M. ~Herzfeld~ l. c., p. XLV.

[49] ~Mereschkowski~ l. c., p. 372. -- Als betrübenden Beleg für die

Unsicherheit der ohnedies spärlichen Nachrichten über Leonardos intimes

Leben erwähne ich, daß die gleiche Kostenrechnung bei ~Solmi~ (deutsche

Übersetzung, p. 104) mit erheblichen Abänderungen wiedergegeben ist. Am

bedenklichsten erscheint, daß die Florins in ihr durch Soldi ersetzt

sind. Man darf annehmen, daß in dieser Rechnung Florins nicht die alten

»Goldgulden,« sondern die später gebräuchliche Rechnungsgröße, die

1-2/3 Lire oder 33-1/3 Soldi gleichkommt, bedeuten. -- ~Solmi~ macht

die Katharina zu einer Magd, die Leonardos Hauswesen durch eine gewisse

Zeit geleitet hatte. Die Quelle, aus der die beiden Darstellungen

dieser Rechnung geschöpft haben, wurde mir nicht zugänglich.

[50] »Katharina ist am 16. Juli 1493 eingetroffen.« -- »Giovannina --

ein märchenhaftes Gesicht -- frage bei Katharina im Krankenhause nach.«

[51] Die Ausdrucksformen, in denen sich die verdrängte Libido bei

Leonardo äußern darf, Umständlichkeit und Geldinteresse, gehören den

aus der Analerotik hervorgegangenen Charakterzügen an. Vgl.: Charakter

und Analerotik in der Zweiten Folge meiner Sammlung zur Neurosenlehre,

1909.

[52] ~Gruyer~ nach ~Seidlitz~. L. da V., II. B., p. 280.

[53] Geschichte der Malerei, Bd. I, p. 314.

[54] L. c. p. 417.

[55] A. ~Conti~. Leonardo pittore, Conferenze fiorentine l. c., p. 93.

[56] L. c. p. 45.

[57] W. ~Pater~. Die Renaissance. 2. Aufl., 1906, p. 157. (Aus dem

Englischen.)

[58] M. ~Herzfeld~. L. d. V., p. LXXXVIII.

[59] Bei ~Scognamiglio~ l. c., p. 32.

[60] Von L. ~Schorn~, III. Bd., 1843, p. 6.

[61] Das nämliche nimmt ~Mereschkowski~ an, der doch für Leonardo eine

Kindheitsgeschichte imaginiert, welche in den wesentlichen Punkten von

unseren, aus der Geierphantasie geschöpften, Ergebnissen abweicht. Wenn

aber Leonardo selbst dies Lächeln gezeigt hätte, so hätte die Tradition

es wohl kaum unterlassen, uns dies Zusammentreffen zu berichten.

[62] L. c. p. 309.

[63] A. ~Konstantinowa~ l. c.: »Maria schaut voll Innigkeit zu ihrem

Liebling herab, mit einem Lächeln, das an den rätselhaften Ausdruck der

Giocondo erinnert,« und anderswo von der Maria: »Um ihre Züge schwebt

das Lächeln der Gioconda.«

[64] S. v. ~Seidlitz~ l. c., II. Bd., p. 274, Anmerkungen.

[65] Vgl. »Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie«, 2. Aufl., 1910.

[66] Nach E. ~Müntz~ l. c., p. 13, Anmerkung.

[67] Von einem größeren Irrtum, den Leonardo in dieser Notiz beging,

indem er dem 77jährigen Vater 80 Jahre gab, will ich absehen.

[68] ~Canto~, XXVII, V. 22-25.

[69] Es scheint, daß Leonardo in jener Tagebuchstelle sich auch in der

Anzahl seiner Geschwister geirrt hat, was zur anscheinenden Exaktheit

derselben in einem merkwürdigen Gegensatze steht.

[70] »Il duca perse lo stato e la roba e libertà e nessuna sua opera si

finì per lui.« -- v. ~Seidlitz~ l. c., II, p. 270.

[71] l. c., p. 348.

[72] ~Chi disputa allegando l'autorità non adopra l'ingegno ma

piuttosto la memoria~; ~Solmi~, Conf. fior, p. 13.

[73] ~Müntz~ l. c. La religion de Léonard, l. c., p. 292 u. ff.

[74] Nach ~Herzfeld~, p. 292.

[75] Nach M. ~Herzfeld~, L. d. V., p. 32. »Der große Schwan« soll einen

Hügel, Monte Cecero, bei Florenz bedeuten.

[76] ~Vasari~, übersetzt von ~Schorn~, 1843.

[77] Ebenda, p. 39.

[78] Über diese Briefe und die an sie geknüpften Kombinationen siehe:

~Müntz~ l. c., p. 82 ff.; den Wortlaut derselben und anderer an sie

anschließender Aufzeichnungen bei M. ~Herzfeld~ l. c., p. 223 u. ff.

[79] »Außerdem verlor er manche Zeit, indem er sogar ein

Schnurgeflechte zeichnete, worin man den Faden von einem Ende bis

zum anderen verfolgen konnte, bis er eine völlig kreisförmige Figur

beschrieb; eine sehr schwierige und schöne Zeichnung der Art ist in

Kupfer gestochen, in deren Mitte man die Worte liest: »Leonardus Vinci

Academia« (p. 8).«

[80] Diese Kritik soll ganz allgemein gelten und nicht etwa auf die

Biographen Leonardos besonders zielen.

[81] v. ~Seidlitz~, II, p. 271.

[82] M. ~Herzfeld~ l. c., p. 11.

Eine Kindheitserinnerung des Leonardo da Vinci · 第 14 / 14 题