_Friedrich_ Förster, geb. am 24. Sept. 1792, des tüchtigen Mannes,
der das Schwerdt wie die Feder zu führen verstand, der weder im
Kriege noch im Frieden hinter’m Berge hielt, der manch’ kühnes
Wort sprach, ohne die anhänglichste Treue für den Thron in Zweifel
zu stellen, und dem deshalb der berliner Witz den Beinamen „der
Hofdemagoge“ beilegte. Preußischer Offizier kehrte er 1815 mit
dem Ehrenzeichen der Tapferkeit geschmückt aus Frankreich heim,
und zeigte sich als Lehrer, Historiker, Publicist, Redakteur und
Dichter nach allen Richtungen, in den verschiedensten Gebieten.
Oftmals hat er für momentane Zeit- oder Gelegenheitsstimmungen
auf bewundernswerthe Weise den Ton getroffen, und Lieder von
ausnehmender Schönheit geliefert, in Ernst und Scherz. Wie
lange galt sein „_Demagogisch_: Es wollt’ einmal im Königreich
&c.“ für eine Schöpfung Goethe’s, und als solche für eine der
genialsten! -- Er ist lange jung geblieben, auch mit ergrauendem
Haare, und nachstehender burschikos-gemüthlicher Brief des
Fünfundzwanzigjährigen liegt dem Wesen des hohen Sechszigers noch
gar nicht fern.