[Illustration: AFGHANE]
#Amritsar.# Der goldene Tempel ist allein werth, die Reise nach Amritsar zu
unternehmen. Der prächtige Tempel ganz aus Marmor und mit Gold verziert,
steht mitten in einem Teich, umgeben von einer Terrassenanlage mit
mächtigen Bäumen und kleineren Tempelbauten, alles in Farbe und
Gold schimmernd. Teppichfabriken und Seidenstickereien, in welchen die
schönsten indischen Stickereien gemacht und verkauft werden, Sikhs --
1 Uhr Weiterfahrt über Labore nach
(10., 11., 12. März) #Peshawar# (Traveller's Bungalow), hochinteressante
Trachten, ganz anders wie sonst in Indien, Alles schon afghanischer Typus,
Col. Warburton, Mr. Spencer. -- Dienstag auf des letzteren Polopony nach
Fort Jamrud am Eingange des Kybarpasses und mit Warburton, Capt. und
Mrs. Middleton, Akhsan Khan etc. in den _Khybarpass_ nach Ali Musjid, der
Felsenfestung am Ende des Passes an der afghanischen Grenze -- 42 engl.
Meilen -- abends per Bahn retour über die Attock-Brücke über den Indus
an jener Stelle, wo ihn einst Alexander der Grosse übersetzt haben soll,
nach
(14. März) #Lahore# (Charing Cross Hôtel), eine grosse schöne Stadt mit
Häusern voll der schönsten holzgeschnitzten Balcone und reicher, zumeist
mit farbigen Fayenceplatten belegter Architektur, schöne Sikh-Bauten,
Moscheen, Museum, Jehangir's Grab.
[Illustration: FORT ALI-MUSCHID]
17., 18. März.
#Jeypore# (Kaiser-i-Hind-Hôtel), die grösste Stadt der Rajputana und eine
der interessantesten Städte von noch unabhängigen Staaten in Indien. Die
grossen Bauten, breite Strassen und grosse Plätze verleihen der Stadt ein
grossartiges Gepräge, welches durch die Eigenart seiner Bewohner und ihrer
Sitten noch mehr an Interesse gewinnt als andere indische Städte, -- mit
zwei französischen Jesuiten, Prof. Henri Hyvernat und Dr. Paul Müller
Simonis, -- prachtvolles Museum, Palast, Elefantenritt nach Ambir, Major
Prideaux, Resident.
19., 20. März.
#Abu Road# im Palankine (Jhampan), 5 Stunden nach _Mount Abu_ (5000') --
entzückende Jaintempel aus dem Felsen gehauen -- prächtiger See.