Alles im Gleichen: die Dysenterie ist noch unerbittlich, ebenso der Regen,
ebenso die feuchte Hitze. Das Schlafen bei Nacht hat seine Schwierigkeiten:
in der Cabine ist's zu warm, auf Deck zu nass, -- ich lege meine Matratze
in eine Ecke des Claviersalons und trachte dort in Gesellschaft beider
Collegen die Misèren zu vergessen. -- Heute sollen wir S. M. Corvette
»Fasana« mit dem Erzherzog Leopold an Bord gekreuzt haben, ich selbst
konnte bei diesem Regen nichts sehen. -- Neptun hat meine ihm am Wege nach
Peradenia erwiesene Wohlthat nicht vergessen: ich rettete ihn dort von den
singhalesischen Kötern, deren er sich, vom Laufen ganz erschöpft, nicht
mehr erwehren konnte, indem ich ihn auf unseren Wagen hinaufhob und seine
Gegner vertrieb. -- Seitdem kennt er mich und leckt mir dankbar die Hände.
-- Die Hündin Bompa ist von der Hitze sehr angegriffen und frisst nicht
mehr, hoffentlich übertaucht sie es. Ich lese Bock's »Land des weissen
Elefanten«, um doch einige Vorkenntnisse für Siam zu erwerben, lerne aber
verteufelt wenig daraus.