1. Und nach diesem Gesetz sah ich ein anderes Gesetz eines kleinen Lichtes,
dessen Name Mond, und seine Kugel wie die Kugel des Himmels.
2. Und seinen Wagen, worin es aufsteigt, weht der Wind fort, und nach Maß
wird ihm gegeben Licht.
3. Und in jedem Monate wird sein Aufgang und sein Untergang verändert, und
seine Tage sind wie die Tage der Sonne. Und wenn gleich geworden ist sein
Licht, so ist sein Licht sieben Teile von dem Licht der Sonne.
4. Und so geht es auf, und sein Anfang ist gegen Morgen.
5. Und an jenem Tage wird es gesehen, und es wird für euch der Anfang des
Mondes 30 Morgen mit der Sonne in dem Tore, aus welchem hervorgeht die
Sonne.
6. Und seine entfernte Hälfte ist sieben Teile und einer; und seine ganze
Kugel ist leer, daß darin kein Licht - außer seinem siebten Teile - von den
14 Teilen seines Lichtes. Und an einem Tage empfängt er einen siebten Teil;
und die Hälfte seines Lichtes wird sein Licht; in den sieben und den sieben
Teilen ist einer; seine Hälfte geht unter mit der Sonne.
7. Und wenn aufgeht die Sonne [so ist in jedem der einzelnen sieben Teile
vollständig seine ganze Finsternis, und in jedem der einzelnen sieben Teile
ist vollständig sein ganzes Licht, im Aufgange und im Untergange], aufgeht
der Mond mit ihr, und nimmt an die Hälfte eines Teiles des Lichtes.
8. Und in jener Nacht, in dem Anfange seines Morgens, vor dem Tage des
Mondes, geht der Mond unter mit der Sonne.
9. Und er ist dunkel in jener Nacht in den sieben und den sieben Teilen und
eines halben, und er geht auf an jenem Tage genau einen siebten Teil, und
geht hervor und weicht ab von dem Aufgange der Sonne.
10. Und er macht leuchtend in seinen übrigen Tagen die sieben und die sieben
Teile.