1. Nach diesem sah ich die Geheimnisse der Himmel und des Himmelreiches je
nach seinen Abteilungen und der Werke der Menschen, wie sie sie dort wägen
und auf Waagen. Ich sah die Wohnungen der Auserwählten und die Wohnungen der
Heiligen. Und dann sahen meine Augen alle die Sünder, welche verleugneten
den Herrn der Herrlichkeit, und welche sie austrieben von dort, und
hinwegschleppten, als sie (dort) standen, weil Strafe gegen sie von dem
Herrn der Geister (früher) nicht ergangen war.
2. Da sahen meine Augen auch die Geheimnisse des Blitzes und des Donners,
und die Geheimnisse der Winde, wie sie verteilt werden, wenn sie wehen über
die Erde, die Geheimnisse der Winde, des Taues und der Wolken. Da nahm ich
wahr die Stelle, von welcher sie ausströmten, und gesättigt wurden mit dem
Staube der Erde.
3. Dann sah ich die verschlossenen Behältnisse, von welchen aus die Winde
getrennt wurden, das Behältnis des Hagels, das Behältnis des Schnees, das
Behältnis der Wolken, und die Wolke selbst, (welche) beständig über die Erde
schwebte vor der Welt.
4. Ich sah auch die Behältnisse des Mondes, von wannen sie kamen, wohin sie
liefen, ihre herrliche Rückkehr, und wie einer glänzender wurde als der
andere, ihren prächtigen Lauf, ihren unveränderlichen Lauf, ihren getrennten
und unverringerten Lauf, ihre Beobachtung einer gegenseitigen Treue nach
einem Eide, bei welchem sie blieben, ihr Fortschreiten vor der Sonne und
ihre Anhänglichkeit an ihren Pfad im Gehorsam gegen den Befehl des Herrn der
Geister. Mächtig ist sein Name von Ewigkeit zu Ewigkeit.
5. Nach diesem wurde der Pfad des Mondes, der verborgene wie der sichtbare,
eben sowohl als der Fortgang seines Pfades bei Tage und bei Nacht vollendet,
während jeder, einer wie der andere, nach dem Herrn der Geister sah,
erhebend und lobpreisend ohne Aufhören, sintemal Lobpreisen für sie Ruhe
ist; aber in der glänzenden Sonne ist ein häufiges Wandeln zu Segen und zu
Fluch.
6. Der Lauf des Mondpfades ist für die Gerechten Licht, aber für die Sünder
ist er Finsternis, in dem Namen des Herrn der Geister, welcher schuf (eine
Trennung) zwischen Licht und Finsternis, und trennte die Geister der
Menschen, und stärkte die Geister der Gerechten selbst in dem Namen seiner
Gerechtigkeit.
7. Und nicht kommt (ihnen) zuvor der Engel und nicht ist er begabt mit der
Macht, (ihnen) zuvor zu kommen; denn der Richter sieht sie alle und richtet
sie alle selbst in seiner Gegenwart.