1. Nach diesen Dingen betrachtete ich die Eingänge des Nordens über den
Bergen, und nahm sieben Berge wahr, angefüllt mit reiner Spieke,
wohlriechenden Bäumen, Zimt und Papyrus.
2. Von da ging ich weiter über die Spitzen dieser Berge, eine Strecke
östlich, und ging über das erythräische Meer. Und als ich weit über dasselbe
hinausgekommen war, ging ich weiter fort über den Engel Zateel, und kam zu
dem Garten der Gerechtigkeit. In diesem Garten sah ich unter anderen Bäumen
einige, welche zahlreich und groß waren, und welche da blühten.
3. Ihr Geruch gut und kräftig und ihr Aussehen verschieden und schön. Der
Baum der Erkenntnis war auch da, durch welchen Jeder, der davon ißt, mit
großer Weisheit begabt wird.
4. Er war ähnlich einer Art Tamarinde, und trug Frucht, welche äußerst
feinen Trauben glich, und sein Wohlgeruch erstreckte sich bis zu einer
beträchtlichen Entfernung. Ich rief aus: Wie schön ist dieser Baum, und wie
ergötzlich ist sein Anblick!
5. Darauf antwortete der heilige Raphael, ein Engel, welcher bei mir war,
und sagte: Dies ist der Baum der Erkenntnis, von welchem aßen dein alter
Vater und deine verwitwete Mutter, welche vor dir waren, und welche
Erkenntnis empfingen, indem ihre Augen geöffnet wurden, und sie sahen, daß
sie nackt waren, aber aus dem Garten vertrieben wurden.