III

Da rollen Züge tönend im Gelände,

Das auf sich wölbte, breit und wunderbar.

Er schwebt -- ein Fluß verknüpft sich noch vorm Ende,

Dran Häuser stehn wie weiße Kinderschar.

Lichtsäulen schreiten Menschen überall.

Kristallene Wälder blitzen in den Räumen,

Verzogen der Gewitter Überfall.

Gebirge Katarakte Donner säumen.

Wie tausend Brücken spreizen aus dem Land,

Mit Kurvenwirbeln strahlend in den Äther!

In Sommerluft, dem Schmetterlings-Gewand

Mag steigen ob der Dächer Flur wohl jeder.

O heilig Paar das wie ein Kelch aufsprießt!

Von blauer Lämmer hellstem Flor umläutet.

Stern an Stern durchflochtene Wies:

Spiegelglätte, Nacht und Meeresweide . . .

Entreinigt euch der winterlichen Städte,

Der Nebelstraße tauichtem Gebrest!

Wir grüßen Sonne dich! Erhabenes Schmettern.

(. . . einst Blutschwamm übern Himmel ausgepresst . . .)

Nun Scharlachlüster sprühenden Geästs.

Nationen ewige, so ihr befreit

Euch -- Tat! -- aus mördrischen Tyrannengriffen!!

Wir drehen aus der Kriege Dunkelheit,

Emporgeschraubt, wie Morgen rein geschliffen.

Nicht daß mit Peitschen mehr uns Henker bannen.

Rings Völker brausen in die Himmel grad.

Sterngefilde blanker Bajonette spannen

Sich neigend über dem entsunkenen Staat.

Verbrüderung: Gedichte · 第 47 / 50 题