Namenlose alle! Nicht Gesagte!
Wo, wo trifft man euer Angesicht?!
Euch zu sammeln ist es längst zu spät?!
_Klafft_ es heulend --: jenes Angesicht --
Von der Häuser Löcher übersät.
Von Kanälen kreuz und quer gekerbt.
Von dem Plätze-Pickel bös zernagt.
Übergleist vom Mörtel wallenden Laternenlichts.
Langsam muß der Dichter euch entgleiten,
Viel zu lange schon bei euch verweilt.
Donner rast. Ein endlos Messer flicht
Sich dem Körper ein. Granate bricht.
Hoch den Dolomiten die sich seilen.
Euch umrankend hat er übersehn
Den Komet, der schweflicht sich am Himmel wand.
Was uns bleibt?! Auf Flur der Leichen gehen.
Ach, nicht trocknet mehr vom Blut die Hand.
Fahnen schwebet nach ihm euer Winken.
Welche Stunde bringt uns einst zurück?!
Auf die Wangen zackichte Sonnen schminkend
Bröckelt ihr an Toren: zu gebückt.
Ach, wir waren nur uns Opfer beide:
Ausgeplündert oder überzückt.
Laßt allein uns tilgen aus von jedem Leid.
Ohne Schmerzen kehren wir zurück.
Einst gleich Fächern auseinanderstrahlet
Unserer Körper eingefallener Bau.
Auf den Plätzen stehn wir: Kathedralen!
Ein Gestirn kreist wild ob unserem Haupt.
Regenbogen in die Landschaft malend
Sich das Aug, ein Periskop, rundschraubt.
Unsere Stirnen aller Armen Schild.
. . . Wanderung im Seligen-Gefild . . .