Mary

Gefügt aus Kurven, die sich mystisch paaren,

Ellipsenscheiben; Pyramidenwald

Muß deinem Haupt zu wehendem Turm sich scharen.

Der Finger Lilie gen die Sonn gekrallt . . .

Café das Beet, aus dem du lächelnd sprießt.

Wie oft wir uns um diesen Hals schon rankten!

So laß dich tragen! Eisiger Mondschwamm fließt.

Und Wind zerrt knisternd deinen Hut, den schwanken.

Umstellt dich Reih starrfunkelnder Laternen:

Gebogenheit an solchem Leib zu lernen.

Man wird stets denken: Atem dieser Brüste!

Und morgens lösch ich mit der Frühe aus!

Die Nacht zerrauscht an deiner Glieder Küste.

Man hört hindurch der schwarzen Meere Braus.

Ein Rundes schält sich aus ovalen Zeichen,

Die wieder drehn in Linien Zickzack unter.

Heut aber willst du Tier mit Park uns reichen

Im Kelch des Worts --: Millionen Fischlein munter

Läßt du ein Wirrnis durch die Lüfte strahlen.

Der Silberlöwe fährt, ein Tollpatsch, drein.

Ein Zebra mußt du auch den Dom anmalen.

Eidechsen Ornament dich benedeit.

An Gitterästen kleben Spülichtratten,

Wie sauberweiß! Von rosenem Flaum betan.

Gleich frommen Hündlein hüpfen auf und ab dir Nattern.

Sich tönend neigt, jahrtausendalt, der Schwan.

Die Zauberin ins Paradies. Gefieder

Der Schneee wogt durch dampfende Mittagsluft.

Da steigst du auf. Kehrst du am Abend wieder?!

. . . nur wimmernd ächzet die Matratzengruft . . .

Der Stadt Geräusche schrillen ineinander.

Kanäleschiffe schnellen rings vorbei

Du balanzierst auf des Gebirges Kante,

Faltest die Kerker, Heilige, entzwei.

Verbrüderung: Gedichte · 第 12 / 50 题