Ödipus

I

Der Knabe wartet auf die Mutterblüte,

Die unter bauschenden Gewändern thront.

Da kommt sie strahlend weich: die Mutterblüte,

Von keinem Mann, von ihm nur fern bewohnt.

Der Vater muß verreisen in den Norden.

Niemand herein in unsere Nächte stört.

(. . . ach Vater du wie oft um sie gemordet . . .)

Der Mutterblüte tief er angehört. --

Er fuhr dazwischen. Spät. Mit Ofenhacken.

Der jagt ihn, Sturm, aus süßem Wiegenbett.

Nun wird er gleich, ein Vieh, die Mutter packen.

Schnurrbart spritzt rechts und links gleich Bajonett.

Sie spült herauf. Davon die Fleische klirren.

Entfloh ihm taumelnd, als der Zug noch stand.

Die Mutterblüte muß ihn arg verwirren.

Manchmal auszackt sie wie der Hölle Brand.

Verbrüderung: Gedichte · 第 4 / 50 题