Die Mariandjei sieht nicht gerne, daß ich schreibe. Ich sollte ihr
lieber ein Bildlein malen.
Da habe ich ihr ein Bildlein gemalt. Den Wald habe ich ihr gemalt;
unsern Sterbewald. Mit einem schönen Rosenstrauch. Da liegen der Peter
und der Pierre, da liegen wir alle drei, wie wir verstarben, wie wir uns
da so im Walde verstreuten unter dem Rosenstrauch, so dahingestreut. Und
da komme ich nun gegangen. Immer komme ich so durch die Nacht zu uns
gegangen, wie wir daliegen und uns beweinen und uns fein brüderlich
befreunden. So zwischen den Bäumen durch den Wald komme ich da mit Trost
gegangen.
O so freudig in meiner Trauer komme ich da durch den Wald heran. Lautere
Freude um die zerwehte Stirne. Und die Sterne immer vor mir her! Wie ein
Gleichnis komme ich daher. Tag und Nacht bin ich da der Gleiche.
* * * * *
So hab ich ihr das Bildlein gemalt und habe es ihr auch im Schlafe
gewidmet. Mit einem Vers. Den habe ich selbst gemacht.