Geheftet M. 5.25, gebunden M. 10.50

In vielen Beziehungen geistesverwandt mit dem Altmeister Eduard Pötzl,

ist er es auch in dem einen Punkte, die Liebe zum Österreichertum,

zum Deutschtum in Österreich besonders, letzten Endes aber die

Liebe zu Wien, zu jenem alten Wien, das nicht mehr ist, zum Wien

Guschelbauers und des guten alten Wiener Liedes. Was Stüber-Gunther da

über das österreichische Staatsbeamtentum sagt, wie er den Offizier

sieht, die Gedanken, die er über die Lebensauffassung der in Wien

ansäßigen Tschechen im Gegensatz zu den Deutschen andeutet, geben

einem aufmerksamen Leser sehr zu denken. Die Gestalten des Romans

sind glänzend und wahr gezeichnet. Es gibt Episoden darin, die zu den

schönsten gehören, was man zu lesen bekommt. Der Gesamteindruck: Ein

selten schönes Buch, das zu jenen Büchern gehört, die man sich aufhebt,

und das sind alljährlich wohl sehr wenige.

A. Wohlfahrt in Fricks Rundschau.

Der Einzige auf der weiten Welt: Ein Menschenleben · 第 54 / 54 题