Eine wirkliche Daseinsfreude offenbart sich hier, die herzlichste
innere Teilnahme an den Geschöpfen der eigenen Phantasie, die sich
erwärmend auch dem Leser mitteilt, Gesundheit und Frische, die auf dem
Urgrunde volksmäßigen bodenbeständigen Empfindens gedeihen. Das nun so
viel bespöttelte Wort „Heimatkunst“ charakterisiert doch am besten das
Werk, das eine Fülle von Typen aus dem Wiener Leben in Ernst und Humor
zu einem prächtigen Lebensausschnitte vereint. Wenn ein früheres Buch
dieses Erzählers bei Peter Rosegger jubelnde Freude erweckte, so wird
auch dieser Roman bei jedem ähnliche Empfindungen auslösen.
Rhein. Kurier.