Man erhitzt 10 Grm. Guano mit etwa 200 C.C. Wasser, filtrirt durch ein
gewogenes Filter, wäscht mit heissem Wasser aus, bis dasselbe nicht
mehr gelblich gefärbt ist und -- auf Platinblech verdampft -- keinen
merklichen Rückstand mehr lässt, trocknet den Rückstand und wägt ihn.
Zieht man die Summe des Wassers und des unlöslichen Rückstandes vom
Gewicht des Guanos ab, so bleibt die Summe der löslichen Bestandtheile,
und äschert man den unlöslichen Theil ein und wägt die Asche, so
erfährt man aus der Differenz die Summe der fixen löslichen Salze.
Bei sehr guten Guanosorten beträgt der in Wasser unlösliche Rückstand
50-55 Proc., bei den schlechteren Sorten dagegen 80-90 Proc. Die
braungefärbte wässerige Lösung ächten Guanos entwickelt beim Verdunsten
Ammoniak, riecht urinös und hinterlässt eine braune Salzmasse, welche
der Hauptsache nach aus schwefelsaurem Natron und Kali, Chlorammonium,
oxalsaurem und phosphorsaurem Ammon besteht.