Wir haben am Anfang des Versuches tarirt den Glasballon + der darin
befindlichen Luft. Bei der Wägung legten wir auf die Wage den Glasballon
+ dem Dampf (aber nicht wieder die Luft); wollen wir also das wirkliche
Gewicht des Dampfes finden, so dürfen wir nicht geradezu die Tara von
dem Gewichte des mit Dampf gefüllten Ballons abziehen, denn (Glas +
Dampf) - (Glas + Luft) ist nicht gleich Dampf; sondern wir müssen
entweder das Gewicht der Luft von der Tara abziehen, oder aber zu dem
des mit Dampf gefüllten Ballons hinzufügen. -- Thun wir das Letztere.
Gewicht der Luft im Ballon = 0,35434 Grm.
Gewichtszunahme des Ballons = 0,70800 "
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Gewicht des Dampfes demnach = 1,06234 Grm.
3. $Welchem Volum bei 0° und 0,760 M.M. entsprechen nun die
1,06234 Grm. Dampf?$
Aus den obigen Angaben wissen wir, dass sie 295 C.C. bei 244° und 0,742
M. M. entsprechen. Ehe man die Reduction nach §. 166 machen kann, ist es
nothwendig, erst folgende Correctionen anzubringen:
a) 244° des Quecksilberthermometers entsprechen nach den Versuchen von
$Magnus$ 239° wirklichen oder Luftthermometergraden (siehe
Tabelle VI.),
b) Nach $Dulong$ und $Petit$ dehnt sich das Glas, wenn man von 0°
ausgeht, für jeden Centesimalgrad um 1/35000 seines Volumens aus.
Das Volumen des Ballons war demnach im Augenblick des Zuschmelzens