Durch die Analyse ist gefunden, erstens die procentische Zusammensetzung
der Unterschwefelsäure, zweitens die procentische Zusammensetzung des
unterschwefelsauren Kalis, nämlich:
Schwefel 44,44 Kali 39,551
Sauerstoff 55,56 Unterschwefelsäure 60,449
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Unterschwefelsäure 100,00 Unterschwefelsaures Kali 100,000
(Aequivalent des Kalis = 588,86.)
Aus dem Ansatze:
39,551 : 60,449 = 588,86 : x
x = 900
ergiebt sich als x die Summe der Aequivalentzahlen der in der
Unterschwefelsäure enthaltenen Bestandtheile, d. i. das Atomgewicht der
Unterschwefelsäure.
Wir brauchen jetzt bei der weiteren Berechnung kein hypothetisches
Atomgewicht mehr anzunehmen, wie wir dies §. 170 bei Mannit thun
mussten, denn wir kennen ja das rechte, und können somit gleich ansetzen:
100 : 44,44 = 900 : x
x = 400,
d. i. gleich der Summe der Aequivalentzahlen des Schwefels,
und ferner:
100 : 55,56 = 900 : x
x = 500,
d. i. gleich der Summe der Aequivalentzahlen des Sauerstoffs.
In 400 ist aber die Aequivalentzahl des Schwefels, d. i. 200, zweimal,
-- und in 500 die Aequivalentzahl des Sauerstoffs, d. i. 100, fünfmal
enthalten, die rationelle Formel der Unterschwefelsäure ist daher