_Bereitung._ Man entwickelt dasselbe aus granulirtem Zink mit verdünnter
Schwefelsäure. -- Völlig rein wird es erhalten, wenn man es zuerst durch
eine lange Glasröhre, welche mit Sublimatlösung getränkte Baumwolle
enthält, dann durch Kalilauge, endlich durch Schwefelsäurehydrat
streichen lässt. Eine solche Reinigung ist jedoch in den meisten Fällen
nicht erforderlich, sondern es genügt, das Gas, indem man es durch
Schwefelsäure oder durch ein Chlorcalciumrohr leitet, zu trocknen.
_Prüfung._ Reines Wasserstoffgas ist geruchlos. Es muss mit farbloser,
nicht leuchtender Flamme brennen. Die Flamme darf, durch eine
hineingehaltene Porzellanschale abgekühlt, auf diese Nichts, als reines
(nicht sauer reagirendes) Wasser absetzen.
_Anwendung._ Das Wasserstoffgas findet ziemlich häufige Anwendung zur
Ueberführung von Oxyden, Chloriden, Sulphiden etc. in Metalle.