_Darstellung._ Das im Handel vorkommende Kupfer ist (mit Ausnahme
des japanischen, welches man nicht immer haben kann) zu analytischen
Zwecken häufig nicht rein genug. Man stellt sich daher das reine Kupfer
am besten selbst dar, und zwar nach $Fuchs$ am bequemsten, indem man
Kupfervitriollösung durch blankes Eisen fällt, das niedergeschlagene
Kupfer durch Auskochen mit Salzsäure von Eisen befreit, wäscht, trocknet
und zusammenschmilzt. Den erhaltenen Regulus lässt man zu dünnem Blech
auswalzen.
_Prüfung._ Reines Kupfer muss sich in Salpetersäure klar lösen, die
Lösung darf nach Zusatz von überschüssigem Ammon auch nach längerem
Stehen keinen Niederschlag (Eisen, Blei etc.), eben so wenig durch
Salzsäure eine Trübung (Silber) geben. Schwefelwasserstoff muss daraus
alles Fixe vollständig ausfällen.
_Anwendung._ Es dient in einigen Fällen zur indirecten Analyse, so zur
Bestimmung des Kupfergehaltes einer Flüssigkeit, zur Bestimmung des
Eisenoxyduls neben Eisenoxyd etc.
b. Solche, welche vorzugsweise zur Bestimmung oder Abscheidung
einzelner Säuren dienen.
§. 43.