[1] Eine Art großer Heidelbeeren (~vaccinium macro carcon~) in der
Gegend von Buffalo-Creek zu Hause.
[2] Die nördlichste Niederlassung der Herrnhuter in Grönland 72° 82, N.
B.
[3] Eigentlich sagt der Seemann nicht Mastkorb, sondern Mars. Da
indessen nur wenige Leser der Schiffssprache dürften kundig seyn,
glaubte ich den ersteren, ihnen bekannteren Ausdruck beibehalten zu
müssen.
[4] Bei großen Kauffahrern von 500 Lasten, (zwanzigtausend Centnern)
hat der Mastbaum gewöhnlich eine Länge von 110 Fuß.
[5] Dieß heißt, etliche von den Segeln backbrassen und andere
beiprassen, so daß sie unter einander eine entgegengesetzte Richtung
haben, und das Schiff beinahe auf einer Stelle liegen bleibt.
[6] Taschen heißen die drei Fuß breiten Gallerien, die an den Seiten
des Schiffes nach dem Hintertheile zu, angebracht werden.
[7] Dieß ist das Zeichen, durch welches ein segelfertiges Schiff, den
am Lande befindlichen Passagieren zu verstehen gibt, sich baldigst an
Bord zu verfügen.
[8] Die Flagge niederlassen, oder die Flagge streichen, ist der
seemännische ehrfurchtvollste Bückling.
[9] Gissing ist die muthmaßliche Berechnung der Stellen, auf der sich
das Schiff in See befindet, ohne Sonne und Sterne beobachten zu können.
[10] Ein falscher Cours mit Schneckenlinien.
[11] Ein Stück Bonnetsegel mit Werg benäht und mit Asche bestreut, mit
dem man an der äußern Seite des Schiffs die schadhafte Stelle unter dem
Wasser bedeckt.
[12] Haben in Seeschlachten die Seiten des Schiffes, durch
Kanonenkugeln lecke Stellen bekommen, so werden letztere durch Pfropfen
von Holz, mit Werg umzogen, verstopft.
[13] Ein gemauerter Raum im Hafen, zum Ausbessern leck gewordener
Schiffe.
[14] Klar nennt man das Tauwerk, wenn es unverworren, nicht verwickelt
ist, den Anker aber, wenn er dergestalt in Ordnung liegt, daß man
alsbald die Parturlinie losmachen, und den Anker fallen lassen kann,
auf daß er Grund fasse.
[15] Im Spanischen das, was auf andern Schiffen der Bottelier heißt;
der Aufseher über die Lebensmittel, Magazine.
[16] Schiffslieutenant.
[17] Die platte dreieckige Spitze des Ankerarms.
[18] Seefüßig seyn, heißt, den Seedienst gewohnt seyn, und selbst beim
Schlingern des Schiffes, am Tauwerk auf- und abklettern zu können.
[19] Die Tiefe und Beschaffenheit des Meergrundes durch das Loth zu
untersuchen.
[20] Scharfer Grund besteht aus spitzigen Klippen, und ist darum dem
Kabeltau gefährlich. Die Griechen nannten unser Kabeltau, Kamelos.
Die Stelle im Evangelisten Matth. „+Es ist leichter, daß ein Kameel
durch ein Nadelöhr gehe+“, ist daher wohl falsch übersetzt, und sollte
eigentlich heißen: es ist leichter, daß ein Kabeltau (ein Ankertau)
durch ein Nadelöhr gehe etc.
[21] Unbeständiger, aus Triebsand bestehender Grund.
[22] Vor dem Winde segeln heißt, den Wind so hinter sich haben, daß er
gerade in die vollen Segel bläs’t.
[23] Ein bei Seeleuten übliches Sprichwort, welches so viel sagt, als,
das Schiff fährt sich gut.
[24] Eine Art sehr heftiger Wirbelwind.
[25] Ein ungeheurer Eisberg am Nordpol.
[26] Gegohrner Saft von +Agaven+, den die mexikanischen Indianer wegen
des leichten Champagner-Rausches, den er bewirkt, ungemein lieben. Die
Franzosen nennen das Getränke +Pulgue de Maguay+.
[27] Ein Piaster ist ungefähr 1½ Thaler werth.
[28] Man findet daselbst Stücke reines, gediegenes Gold, von denen ein
einziges 50 Pfund und oft noch mehr, wiegt.
[29] Ein im Seerechte gebräuchliches Wort, das einen Menschen
bezeichnet, der sich durch allerlei Winkelzüge, einen schlechten Namen
gemacht hat.
[30] Die Volcantitos in Goldcastilien.
[31] ~Anacardium caracoli~ erreicht gewöhnlich die Höhe von 350-380 Fuß.
[32] Ein solches Vermögen in der Hand eines Privatmannes kann nur denen
fabelhaft klingen, welche von den, in den Gegenden von Mexiko, Lima und
Peru heimischen Reichthümern keinen Begriff haben.
Um ungefähr eine Idee von dem zu geben, was man, in jenem Mutterlande
der Gold- und Silberschätze, Wohlhabenheit nennt, darf ich nur
anführen, daß in der Nationalgarde zu Lima, keiner aufgenommen wird,
welcher nicht ein baares Vermögen von 4 Millionen Piaster (6 Millionen
Thaler) nachweisen kann, und daß dieses respectable Corps, im Jahre
1804, aus 386 Mann bestand.
[33] Unstreitig eine der schönsten Blumen der amerikanischen Flora.
[34] Im Gouvernement Atacames im obern Peru. Die dortigen Smaragdgruben
sind vielleicht die reichsten der ganzen Welt.
[35] „Fallt auf’s Fallreep.“ Dieß ist eine der größten
Ehrenbezeigungen, zu der die Mannschaft nur beordert wird, wenn sehr
vornehme Personen an Bord eines Schiffs kommen.
[36] Das Tau, welches an beiden Seiten der Treppe befindlich ist, um
sich beim Hinaufsteigen daran zu halten.
[37] Am Fallreep befinden sich in einer Entfernung von einem Fuß,
kleine Knöpfe oder Knoten, um sich besser am Tau halten zu können; man
nennt einen solchen Knopf bei manchen Völkern auch Maus, Stegmaus, bei
den Spaniern ~Barrilete de estay~.
[38] Steuermann } die nach dem Capitain folgenden
[39] Bootsmann } Offiziere auf einem
[40] Schimann } Kauffahrteischiffe.
[41] Auch Malte-Brün beurkundet in seinem neuesten Gemälde von Amerika
(Buch 9.) daß die schöne, zu Cortez Zeiten übliche Gewohnheit, einen
Blumenstrauß, als das köstlichste Geschenk anzusehen, das man einem
verehrten Gaste überreichen kann, sich in Mexiko und Guatimala, noch
bis auf den heutigen Tag unter den Indianern erhalten habe.
[42] Bekanntlich verehren die Mexikaner unter diesem Namen Sonne und
Mond, als ihre einzigen Gottheiten.
[43] Hauptspaziergang.
[44] Ein Schiff nennt man rank, das sich, weil es im obern Raum
überladen ist, leicht auf die Seite neigt.
[45] Unweit ~Santa-Fe~.
[46] Bananas, und Paradiesfeigenbaum und Pisang, ist ein und dasselbe.
Ein einziger Zweig hat oft 200 Früchte, und wiegt 80-90 Pfund.
[47] Ich bin mit dem ganzen Schiff zum Abgehen in völliger Bereitschaft.
[48] Die Kammer in einem Schiffe, welche statt des Kellers und
Speisegewölbes dient.
[49] Die Schiffsküche.
[50] Das auf spanischen Schiffen gewöhnliche Kommando, die Anker zu
lichten.
[51] Der Befehl, die Segel beizusetzen.
[52] Einige Stunden von diesem Hafen liegt Lima.
[53] Die bekannte Heilwurzel Jalapa hat von dieser Stadt ihren Namen.
[54] Rings um Vera-Cruz sind die Ebenen mit brennendem Flugsande
bedeckt, der die hier ohnehin heimische Hitze fast unerträglich macht,
und in Verbindung mit dem stehenden Wasser des ~Baxio de la Tembladera~
die hier ewigen Wechselfieber und das gefährliche ~Vomito prieto~
(schwarze Erbrechen) verursacht.