Hier ist etwas Freies, Unkünstliches, Naturgewachsenes. Immer, wenn ich ein
Buch von Hesse lese, habe ich die Empfindung, daß sich über mir der blaue
Himmel wölbt, daß Bäume ringsum grünen und frische Luft weht.
(Die Zeit, Wien)
Es ist dieser Roman ein gutes, tiefes, starkes Buch, geläuterter noch als
der »Camenzind«, von einer tüchtigen Männlichkeit durchweht, eine Wohltat
für den, der ihn liest, treuherzig, überzeugend, von lebhaftem, heißem
Natursinn kündend, frei von ästhetischer Kränkelei -- ein klares
Schwabenbuch, ein durch und durch deutscher Roman.
(Münchener Neueste Nachrichten)
Es ist die einfache Geschichte von einem Jungen, der stolz und mit der
Anwartschaft auf Ruhm und Glück ins Leben eintritt und unters Rad kommt und
überfahren wird; ein Buch voll Schwermut und heimlicher, leiser Klage und
auch ein Buch voll Anklage. Schwer und gewichtig in seiner Einfachheit, die
um so tiefer wirkt, als sie das Resultat einer unnachahmlichen sprachlichen
Meisterschaft und stilistischen Adels ist.
(Münchener Zeitung)
Man wird vielleicht fragen, ob der neue Roman einen Fortschritt gegenüber
dem »Peter Camenzind« bedeutet. Die Frage geht verloren, bei beiden Büchern
steht Hesse auf einem Gipfel, den mit ihm von jüngeren deutschen
Romanschriftstellern nur noch Thomas Mann, Emil Strauß und die wunderbarste
der Frauen, Ricarda Huch, bewohnen.
(Neue Badische Landeszeitung, Mannheim)