Roman. 18. Auflage. Geh. M. 3.50, geb. M. 4.50

Hier ist etwas Freies, Unkünstliches, Naturgewachsenes. Immer, wenn ich ein

Buch von Hesse lese, habe ich die Empfindung, daß sich über mir der blaue

Himmel wölbt, daß Bäume ringsum grünen und frische Luft weht.

(Die Zeit, Wien)

Es ist dieser Roman ein gutes, tiefes, starkes Buch, geläuterter noch als

der »Camenzind«, von einer tüchtigen Männlichkeit durchweht, eine Wohltat

für den, der ihn liest, treuherzig, überzeugend, von lebhaftem, heißem

Natursinn kündend, frei von ästhetischer Kränkelei -- ein klares

Schwabenbuch, ein durch und durch deutscher Roman.

(Münchener Neueste Nachrichten)

Es ist die einfache Geschichte von einem Jungen, der stolz und mit der

Anwartschaft auf Ruhm und Glück ins Leben eintritt und unters Rad kommt und

überfahren wird; ein Buch voll Schwermut und heimlicher, leiser Klage und

auch ein Buch voll Anklage. Schwer und gewichtig in seiner Einfachheit, die

um so tiefer wirkt, als sie das Resultat einer unnachahmlichen sprachlichen

Meisterschaft und stilistischen Adels ist.

(Münchener Zeitung)

Man wird vielleicht fragen, ob der neue Roman einen Fortschritt gegenüber

dem »Peter Camenzind« bedeutet. Die Frage geht verloren, bei beiden Büchern

steht Hesse auf einem Gipfel, den mit ihm von jüngeren deutschen

Romanschriftstellern nur noch Thomas Mann, Emil Strauß und die wunderbarste

der Frauen, Ricarda Huch, bewohnen.

(Neue Badische Landeszeitung, Mannheim)

Peter Camenzind(#41051) · 第 15 / 21 题