ergebenster
_Menzel_.
Meyerbeer, J.
Die erste der drei Zuschriften, welche den Namen des berühmten
Compositeurs tragen, ist doppelt interessant; nicht nur weil sie
die gemeinsamen Autorängste eines Dichters und eines Musikers auf
einem und demselben Blatte ausstöhnt, sondern noch mehr weil es
eben Maëstro Joachimo und L. _Rellstab_ sind, zwei ehemalige
Erbfeinde aus höchst verschiedenen Lagern, welche sich hier im
„Schlesischen Feldlager“ gleichsam zu einer Person verschmelzen,
und wie in der _Ehe_ Mann und Weib es sein sollten, in der
_Kunst_ eine Seele und ein Leib geworden scheinen.
Das zweite und dritte Zettelchen soll eben nur belegen, wie Tieck
von allen Seiten in Anspruch genommen ward. Für Michael Beer’s
„Struensee,“ welchen Meyerbeer, voll brüderlicher Anhänglichkeit,
durch musikalisches Beiwerk zu neuem Dasein auferweckte, hatte T’s.
Kritik von jeher väterliche Milde gezeigt.