V.

_Frankfurt_ a/M., 5. September 1833.

Nur wenige Worte kann ich in der Unruhe der Reise dem Buche beifügen,

welches ich Ihnen, mein Hochverehrter, als meinen Vorgänger zuschicke.

Ich werde nämlich auf der Reise, die ich morgen von hier über

Stuttgart, München, Tyrol und Wien weiter fortsetze, auch durch Dresden

kommen, wo ich Sie etwa am 9ten oder 10ten k. M. gesund und wohl zu

treffen hoffe.

Das Buch fand ich hier fertig und wünschte es Ihnen doch gleich

mitzutheilen. Sagen mag ich über diese Composition nichts weiter; sie

commentire sich selbst. Nur Eins: daß in den Stellen über Sie, das

innigste Gefühl für Sie gesprochen hat.

Briefe an Ludwig Tieck (2/4) Zweiter Band · 第 142 / 358 题