Sonnabend.
Ich komme, mein theurer Freund, wie ich versprach um von Ihnen Abschied
zu nehmen. Ich reise morgen oder übermorgen nach der ewigen Babel nicht
über Weimar, wo die Sphinxe am Wege liegen, sondern über Hannover, wo
man uns beide hängen möchte. „Du hast doch niemand von die verfluchte
Landstände vor Dich gelassen?“ So reden sich -- -- an. Ich bitte, daß
Sie mir erlauben, nach 2 Uhr Sie bei erneuertem Sonnenlichte (auch eine
Naturbegebenheit!) heute zu besuchen. Auf den Fall, daß der junge
Mann aus der Caserne von Kaiser Franz, den Sie so freundlich empfangen
(ohne Rache für die _Lange_weile des Überlangen Onkelgeschlechts)
Ihnen das Gedicht, in dem er das Weltall und mich hat verherrlichen
wollen, nicht vor seiner abermaligen gestrigen Abreise hat zu senden
gewagt, biete ich Ihnen ein Exemplar dar. Härten der Sprache, fast
gesuchte, und Schwierigkeit der Construction (der Relativa) abgerechnet
ist doch nicht gewöhnliche dichterische Ader in so einem preußischen
Exercierlieutenant! Werfen Sie doch auch einen Blick auf die ganz
geognostische Mythe des Aufsteigens des Vulcans von Ischia.