Königstein

bei dem gleichnahmigen Städtchen, das am Fuße des hohen Felsens,

390 Par. Fuß über dem Meere liegt, und gegen 1300 Einwohner zählt,

die sich von einigen städtischen Gewerben nähren, aber gar keinen

Feldbau haben. Der Besuch der Veste fand in frühern Zeiten weniger

Schwierigkeiten, jetzt aber wird Niemanden der Zutritt gestattet.

Sie erhebt sich nordwestlich von der Stadt auf einem abgesonderten

Felsenkegel, ist der Schlüssel des Passes nach Böhmen durch das

Elbthal und von mehren Seiten unzugänglich. Wenn wir hinter dem

Städtchen in dem +Hüttengrunde+ (s. S. 128.) hinauf gehen, oder dem

Wege nach +Pirna+ bis zur +neuen Schenke+ am Fuße des Berges folgen,

sehen wir die Gebäude der Veste von den nächsten Standpunkten. Es

ist nicht zu bestimmen, ob bereits die Sorben den Felsen bevestigt

haben, aber gegen Ende des 13ten Jahrhunderts nennt ihn die Geschichte

als eine böhmische Veste, die König Wenzel späterhin einem Edlen

seines Reiches, Stirnad von Winterberg, verpfändete. Im Anfange des

folgenden Jahrhunderts aber gebot hier der mächtige Burggraf, Jeschke

von Dohna, nach dessen Falle (1403) +Königstein+ an den Markgrafen

von Meißen kam, dem der König von Böhmen im Vertrage zu Eger (1459)

seine Ansprüche abtrat. Die alte Burg wurde im Hussitenkriege (1425)

verbrannt. Herzog Georg von Sachsen baute 1516 auf den Trümmern ein

Cölestiner-Kloster, das er mit Mönchen vom +Oybin+ bei Zittau besetzte.

Kaum aber hatte die neue, dürftig begabte Stiftung 9 Jahre bestanden,

als die Mönche, bis auf einen einzigen, heimlich nach Wittenberg

gingen, wo der Prior heirathete. Der Herzog hob in seinem Unwillen das

Kloster auf. Nach seinem Tode wurde der Felsen seiner ursprünglichen

Bestimmung zurück gegeben. Kurfürst August legte den Grund zu der

neuen Veste, deren eigentlicher Schöpfer aber sein Sohn Christian

war. Unter seinen Nachfolgern, bis auf Friedrich August I. wurden

viele neue Werke angelegt und die alten verstärkt, besonders aber

hat der jetzige König durch die Erbauung vortrefflicher Kasematten,

eines künstlichen Backofens und neuer Außenwerke, die Verlegung der

Pulverbehältnisse unter die Mauern der Veste, und andre Anlagen, viel

für die alte Schutzwehr des Landes gethan. Seit dem Frieden hat der in

den Kriegsjahren größtentheils unterbrochene Bau wieder angefangen. Im

dreißigjährigen Kriege wurde die Veste weder von den Kaiserlichen, noch

von den Schweden angegriffen, im siebenjährigen Kriege war sie, Kraft

einer besondern Uebereinkunft, parteilos, und im Kriegsjahre 1813, wo

sie stets sächsische Besatzung behielt, ward ihr derselbe Vortheil

von den Verbündeten gewährt, die nach der Schlacht bei Leipzig das

obere Elbufer besetzt hatten. In Kriegszeiten werden die Schätze des

Staats hier aufbewahrt. Im Anfange des siebenjährigen Krieges flüchtete

König August selbst auf die Veste, und als das Schicksal seines Heeres

entschieden war, ging er von hier nach Polen.

Ein breiter Steinweg führt zu einer Zugbrücke, die in einen dunkeln

gewölbten Felsengang bringt. Ueber diesem Eingange war der, bei

der Feuersbrunst im Jahre 1806 zerstörte, in neuern Zeiten wieder

hergestellte +Johannissaal+, aus dessen Fallthüren der eingedrungene

Feind durch Steinwürfe und Gewehrfeuer abgewehrt werden kann. Der

Steinweg führt auf die Ebene des Felsens, der mehre zu verschiedenen

Zeiten errichtete kühne Gebäude trägt. Die +Christiansburg+, oder

+Friedrichsburg+, vom Kurfürsten Christian I. erbaut und von Friedrich

August I. verschönert, steht gerade dem +Lilienstein+ gegenüber, und

enthielt vor Zeiten einen prächtigen Spiegelsaal mit einer Vorrichtung

im Fußboden, wodurch eine besetzte Tafel herauf gehoben werden konnte.

Der Blitz zerstörte alles dieß um die Mitte des vorigen Jahrhunderts.

Man sieht hier jetzt die früher im Johannissaal aufbewahrten Bildnisse

sämmtlicher sächsischen Fürsten, bis in die Fabelzeit hinauf, aller

Feldobersten, die mit Johann Georg III. beim Entsatze von Wien waren

und aller Befehlhaber der Veste. Man zeigt in der Nähe das +Pagenbett+,

einen kaum zwei Fuß breiten Vorsprung der Brustwehr, auf welchem

ein Page Johann Georgs III., Heinrich von Grünau, im Taumel des

Rausches durch eine Schießscharte gekrochen war, und wo er, am Rande

des steilen Abgrundes ruhig schlief, bis der Kurfürst, der ihn auf

dem gefahrvollen Lager mit Stricken hatte vest binden lassen, durch

Trompetenschall ihn wecken ließ. In der Kirche bewahrt man ein, vom

Kurfürsten Johann Georg II. verfertigtes Kruzifix von Ebenholz und

Elfenbein und ein Gemählde, das von Lukas Kranach sein soll. In der

+Georgenburg+ wurden vor Zeiten Staatsgefangene aufbewahrt, unter

andern der unglückliche Kanzler Crell, der Betrüger Klettenberg (s. S.

75.) und Menzel, der Friedrichs II. Gesandten geheime Staatsurkunden

treulos verrieth. Unter der +Magdalenenburg+ sind zwei Felsenkeller,

wovon einer seit 1624 stets ein großes Weinfaß enthielt. Das letzte

und größte, das in den Jahren 1722-1725 ein Böttcher aus Strasburg

erbaute, war 17 Ellen lang und faßte 3709 Dresdener Eimer; ward aber

vor einigen Jahren wegen Baufälligkeit aus einander genommen, und die

dabei aufbewahrten silbernen Trinkgefäße in Gestalt von Kanonen und

Mörsern wurden in die Kunstkammer in Dresden gebracht.[13] Der in

den Felsen gehauene +Brunnen+, der 1553 angefangen, aber erst 1593

vollendet ward, hat nach ältern Angaben 900, nach neuern jedoch nur

586 Ellen Tiefe und ist mit einem Gewölbe bedeckt. Eine Maschine, die

mit einem, von vier Soldaten getretenen Rade in Verbindung steht,

windet die Wassertonnen hinab und herauf. Das +Zeughaus+ enthält

eine Menge alter und neuer Waffen. Das Provianthaus faßt Vorräthe

für drei Jahre. Auf der Fläche des Felsens sieht man mehre kleine

Gemüsegärten, selbst einen Weingarten. Den Gipfel ziert auch ein

schattiger Lustwald von alten hochstämmigen Bäumen, den mehre Gänge

in verschiedenen Richtungen durchschlängeln. Die neuen bombenvesten

+Kasematten+, welche die Felsenburg in dem Umfange einer halben Stunde

umschließen, sind zum Theil ganz in den Felsen gehauen, aber sehr

geräumig und trocken. Jede kostet 1500 Thaler. Auf den Steinplatten,

welche die Gewölbe der Kasematten bedecken, und auf den Gängen der

Brustwehr geht man rings um die Veste, und genießt nach allen Seiten

reizende Aussichten. Der ganze Lauf der Elbe liegt vor dem entzückten

Blicke, und im Hintergrunde steigen die nahen und fernen Gipfel einer

Felsen- und Gebirgwelt über die reichen Landschaftgemählde, welche die

Ufer des Stromes schmücken. Die Veste hat einen Commandanten, einen

Unter-Commandanten, einen Platzadjutanten, einen Auditeur und einen

Ingenieur. Die bleibende Besatzung bestand früher aus Invaliden; nach

der 1821 verfügten Entlassung sämmtlicher Invaliden aber wird von jedem

Infanterie-Regimente Mannschaft zur Besatzung abgegeben, wozu auch eine

Abtheilung Artillerie gehört, die zu bestimmten Zeiten abgelöset wird.

Die Fahrstraße von +Königstein+ nach +Pirna+ geht über +Struppen+, oder

auf einem bessern Wege näher am Elbufer. Wir gehen in der Landzunge,

die der schöne Bogen des Stromes hier bildet, nach +Weißig+ hinauf, und

stehen bald am Fuße der

Bärsteine,

wovon der größte 1030 Par. Fuß über dem Meere liegt. Auf dem leicht

ersteigbaren Gipfel hat man eine reizende Aussicht auf die Gegenden

von +Pirna+, +Pillnitz+ und +Dresden+ und aufwärts über +Königstein+

nach den hohen Gränzgebirgen. Den +Bärsteinen+ gegenüber, ragt aus

dem Walde der +Nonnenstein+ hervor, den, wie die Sage erzählt, eine

Nonne mittels eines gefällten und angelegten Tannenstammes täglich

erstiegen hat, um auf dem Gipfel zu beten, und noch am Ende des 17ten

Jahrhunderts soll ein alter Mönch eine Wallfahrt dahin gemacht haben.

Nördlich von +Thürmsdorf+ erhebt sich eine hohe Felsenwand, wo ein

Kreuz das Andenken einer muthvollen Jungfrau erhält, die im Jahre 1639,

von schwedischen Kriegsleuten geängstigt und verfolgt, sich in den

Abgrund stürzte, um ihre Unschuld zu retten. Seitdem heißt der Felsen

der +Jungfernsprung+. In der Nähe zieht sich eine weite Höhle, der

+Diebskeller+, in den Felsen. Wir folgen dem anmuthigen Wege längs

der Elbe über +Pötscha+ und +Vogelsang+, oder von +Naundorf+ über

+Struppen+ und von hier auf dem hohen Uferrande der Elbe, wo oft der

Spiegel des Stromes aus dem reizenden Thale zu uns herauf blickt, über

+Cunnersdorf+ nach

Pirna,

eine der freundlichsten Elbstädte, die am Ausgange des Felsenthales

liegt, das von der böhmischen Gränze her die Ufer des Stromes

einschließt. +Pirna+ ward ohne Zweifel von den Sorben erbaut, und die

günstige Lage mußte den Ort bald blühend machen. Nach den ältesten

Nachrichten gehörte die Stadt im 12ten und 13ten Jahrhunderte zu

Böhmen, war aber den Bischöfen zu Meißen lehnpflichtig. Die Tochter des

böhmischen Königs Ottokar I. brachte sie im Jahre 1249 Heinrich dem

Erlauchten als Mitgift. Funfzig Jahre später aber kam die Stadt mit dem

+Sonnenstein+ wieder an Böhmen, und nach manchen Besitzveränderungen,

gelangte sie endlich 1404 an die meißnischen Markgrafen, welchen der

zu Eger 1458 geschlossene Vertrag das Eigenthum bestätigte. Eine

Seuche richtete 1532 furchtbare Verheerungen an, noch verderblicher

aber wurde der dreißigjährige Krieg, der den Handelsreichthum der

Stadt zerrüttete, und 4 Jahre nach dem Prager Frieden (1635), dessen

Grundlagen hier verabredet wurden, erduldete sie in dem furchtbaren

Jahre 1639, wo sie von dem schwedischen Feldherrn +Banner+ mit

Sturm genommen wurde, fünf Monate hindurch die härtesten Drangsale.

Der Krieg im Jahre 1813 schlug ihr neue Wunden, besonders als die

Franzosen den +Sonnenstein+ gegen die Angriffe der Verbündeten

hartnäckig vertheidigten. Die Stadt ist größtentheils gut gebaut und

hat in 483 Häusern 4500 Einwohner. Die große Hauptkirche, die 1803 im

Innern erneuert wurde, ist ein sehenswerthes Denkmahl altdeutscher

Baukunst, und hat in den Fenstern noch einige alte Glasgemählde. Die

Klosterkirche am Elbthore ist zum Theil noch von den alten Mauern

des ehemahligen Dominikanerklosters umgeben, das 1300 gegründet

wurde und vor der Reformation sehr berühmt war. Hier lebte der

sogenannte pirnaische Mönch, Paul Lindner, der von 1480 bis 1530

ein geschichtliches Werk zusammen trug, das für die gleichzeitige

sächsische Geschichte nicht ohne Werth ist. Die Handschrift dieses

Werkes wurde 1639 vom Untergang gerettet, und kam später in die

Rathsbibliothek zu Leipzig. Die Büchersammlung des Klosters wurde 1544

der Paulinerbibliothek zu Leipzig überlassen.

Unter den gemeinnützigen Anstalten ist außer der, aus einer ehemahligen

Gelehrtenschule entstandenen Bürgerschule, der Schule für die Kinder

in den Kattunfabriken und der 1822 gestifteten katholischen Schule,

vorzüglich die +Waisenanstalt+ des meißnischen Kreises zu erwähnen,

die gleich nach dem Ende des letzten Krieges, der so viele Kinder zu

Waisen gemacht hatte, durch die im Lande gesammelten milden Beiträge

und durch englische Hilfgelder gegründet wurde. Die Anstalt ist dadurch

zu einem nicht unbedeutendem Vermögen gekommen, erhält aber noch

jährlich Unterstützungen aus öffentlichen Kassen und durch Geschenke,

und erzieht in einem wohl eingerichteten Gebäude 50 Waisen. Die Leitung

der Anstalt besorgt ein Ausschuß von sechs Männern mit Theilnahme des

Frauenvereins in Pirna und die Oberaufsicht führt eine eigene Behörde,

an deren Spitze der Kreishauptmann steht. Die Knaben werden außer

den Unterrichtstunden mit Feldarbeit, Spinnen und mit Verfertigung

ihres Anzuges beschäftigt, und die Mädchen müssen überdieß die

wirthschaftlichen Arbeiten im Hause besorgen.

Handel, Schifffahrt und Kattunfabriken sind die vorzüglichsten

Erwerbzweige der Einwohner. Vor den Handelstörungen, die der Krieg

herbei führte, war der Verkehr, besonders in Colonialwaaren, die häufig

von hier nach Böhmen gingen, sehr bedeutend, und es ist zu erwarten,

daß auch hier die Freiheit der Elbschifffahrt ihn wieder beleben werde.

Auf dem Strome werden vorzüglich Sandsteine aus den benachbarten

Brüchen, und gute Töpferwaaren, wovon jährlich mehre Schiffladungen

nach Niedersachsen gehen, ausgeführt. Das alte, schon im 13ten

Jahrhunderte erworbene +Stapelrecht+, nach welchem alle, mit Getreide

und Kaufmannsgütern beladene Schiffe in +Pirna+ drei Tage anlegen, feil

halten und eine Abgabe bezahlen sollten, war schon lange fast ganz

unbräuchlich geworden, und ist nun durch die Elbschifffahrt-Akte für

immer aufgehoben. Zwei Kattunfabriken beschäftigen über 100 Arbeiter

und geben mehren 100 Menschen in der Umgegend Nahrung. Die Leinweberei

ist dagegen auch hier seit einigen Jahrzehnden in Verfall gerathen.

Eine, vor einigen Jahren angelegte Steingutfabrik liefert gute Waare in

schwarzer, gelber und weißer Masse.

Die Stadt ist zum Theil von einer Lindenallee umschlossen und ihre

Umgebungen sind neuerlich durch die Abtragung zweier alten Thürme über

dem Dohnaischen- und Elbthore noch freundlicher geworden. Auf einer

vorspringenden Felsenecke südöstlich von der Stadt liegt das Schloß

Sonnenstein,

wozu eine, hinter der Stadtkirche ansteigende Treppe führt, die uns

zunächst auf den Altan vor der Schloßschenke bringt, wo wir, 162 Par.

Fuß über der Elbfläche bei Dresden, eine ungemein schöne Aussicht

genießen. Schon um die Mitte des 13ten Jahrhunderts stand hier eine

meißnische Gränzveste, die im Jahre 1573 zum Theil abgetragen und

neu erbaut wurde. Man hielt diese Veste lange für eine wichtigere

Schutzwehr als den Königstein, und sie diente, wie dieser, auch zu

einem Staatsgefängnisse. Der unglückliche +Patkul+ wurde hier seit

1705 aufbewahrt, bis er endlich, nach den Bedingungen des Friedens von

Alt-Ranstädt, im Jahre 1707 der grausamen Rache Karls XII. ausgeliefert

werden mußte, nachdem mehre, ihm auf Augusts heimlichen Befehl gegebene

Gelegenheiten zur Flucht waren vereitelt worden, weil er zu geizig

über das Lösegeld mit dem Befehlhaber der Veste unterhandelt haben

soll. Im Jahre 1758 eroberten die Preußen das Schloß und schleiften

die Außenwerke. Es wurde seitdem lange von verabschiedeten Offizieren

und Offizierwitwen bewohnt, bis es bei der Anlegung der Vestung Torgau

für die, seit 1781 mit dem dortigen Zucht- und Armenhause verbunden

gewesene +Pfleganstalt für Seelenkranke+ eingerichtet ward. Im Julius

1811 wurde die neu begründete Anstalt, die aber mehr, als es früher

der Fall gewesen war, die +Heilung+ der Irren als Hauptzweck verfolgen

sollte, unter der ärztlichen Leitung des ~Dr.~ Pienitz eröffnet, und

im folgenden Jahre der Bau größtentheils vollendet. Kaum aber war

die gleich anfangs musterhaft eingerichtete Anstalt unter der eifrig

sorgenden Oberaufsicht der königlichen Commission für die Straf- und

Versorganstalten glücklich gediehen, als das Schloß im Spätsommer

1813 geräumt werden mußte, um wieder als Veste zu dienen. Bei der

Eile und Härte, womit die französischen Kriegsbehörden die Räumung

betrieben, wurde die Anstalt fast ganz aufgelöset.[14] Nach der

Uebergabe des Schlosses im November 1813 aber, sorgte man so thätig für

die Wiedereinrichtung desselben, daß schon im Februar des folgenden

Jahres viele Kranke zurück kehren konnten. Zwei Jahre später war die

Wiederherstellung des Schlosses vollendet und am 2. November 1817 ward

auch die erneuerte Kirche feierlich eingeweiht.

Die Anstalt ist hauptsächlich für heilbare Seelenkranke, aber auch für

Personen von besserer Erziehung bestimmt, die sich zur Aufnahme in eine

Versorganstalt eignen. +Unheilbare+ Kranke werden an das Irrenhaus

in Waldheim abgegeben. Die Pfleglinge zerfallen in 3 Klassen, und

nach dieser Abtheilung sind die Kosten der Verpflegung verschieden.

In der ersten Klasse beträgt das Kostgeld bis zu 150 Thalern für

Wohnung, Tisch und ärztliche Pflege, jedoch wird für Frühstück, Wäsche

und Kleidung besonders bezahlt, was in den andern Klassen nicht der

Fall ist. Die zur dritten Klasse gehörenden +Gemeinen+ haben für ein

Pfleggeld von höchstens 60 Thalern geringere Kost und gleichförmige

Kleidung. Arme Inländer werden ganz unentgeltlich aufgenommen. Die Kost

ist gut und nach dem Zustande der Kranken sorgfältig eingerichtet. Nach

vierjährigem Durchschnitt wurde ungefähr ⅙ der Aufgenommenen theils

völlig genesen entlassen, theils auf unbestimmte Zeit beurlaubt, da es

Grundsatz der Anstalt ist, den Genesenen vor ihrer völligen Entlassung

erst einen unbestimmten Urlaub zu geben, um über die Fortdauer des

Gesundheitzustandes derselben unter veränderten Umgebungen Versuche

zu machen. Mit dem Urlaubpasse erhält der Pflegling eine gedruckte

musterhafte Anweisung für die Ortsobrigkeiten und Verwandten der

Beurlaubten, zur Behandlung der Genesenen.[15] Die Beamten der Anstalt

bestehen aus dem Arzte, dem Hausverwalter, dem Geistlichen und dem

Rechnungführer. Drei Aufseher theilen sich in die Aufsicht über die

Pfleglinge und die strenge Beobachtung der Hausordnung.

Die Anzahl der Kranken beträgt gewöhnlich über 200. Männliche und

weibliche Pfleglinge sind völlig gesondert, und für die letzten ist

das, von den übrigen Gebäuden getrennte Frauenhaus bestimmt. Gewöhnlich

wohnen 2 bis 4 Kranke beisammen, selten Einer allein, Wüthende

ausgenommen. Alle Pfleglinge stehen im Sommer um 5, im Winter um 6 Uhr

auf. Die einzelnen Abtheilungen versammeln sich alsdann zum Frühstücke,

und nach gemeinschaftlichem Gebete, beginnen um 7 Uhr die täglichen

Arbeiten und Beschäftigungen. Um 12 Uhr speisen die verschiedenen

Abtheilungen, wobei gleichfalls die Geschlechter abgesondert sind.

Nach einer Erhohlungstunde fängt um 2 Uhr die Arbeitzeit wieder

an, die bis 6 Uhr dauert. Nach dem Abendbrot ist eine Betstunde,

worauf alle in ihre Kammern gehen, die jeden Abend von den Aufsehern

untersucht werden. Der Arzt und der Hausverwalter ordnen die Arbeiten

und Beschäftigungen der Pfleglinge gemeinschaftlich an, und zwar mit

sorgfältiger Rücksicht auf die Kräfte und Anlagen der Einzelnen und

auf Anregung angemessener Thätigkeit. Einigen Pfleglingen gibt man

Beschäftigungen in den Gärten, oder bei häuslichen Arbeiten im Freien;

Andern in den Arbeitzimmern. Die zur ersten Klasse gehörenden Kranken

finden Unterhaltung in dem Musik- und Lesezimmer, wo eine zweckmäßig

und vorsichtig gewählte Büchersammlung und verschiedene musikalische

Instrumente aufbewahrt werden. Lustwandel in den Gärten, Kegelschub

und Billard gewähren Unterhaltung. Auch sind Uebungen im Exerciren mit

hölzernen Flinten eingeführt worden, die man heilsam gefunden hat.

Wöchentlich einmahl werden von mehren Pfleglingen Konzerte gegeben. In

der Behandlung der Kranken herrschen durchaus Theilnahme und Milde.

Ketten, Zwangstuhl und Schläge sind verbannt; Zwangriemen und Zwanghemd

werden nur bei Wuthanfällen gebraucht. In den schlimmsten Fällen dienen

die, nach Autenrieths Angabe angelegten +Tollstuben+, wo die Thüren

vester verwahrt, Oefen und Fenster durch hölzerne Gitter gesichert

sind. Alle zur Heilung erfoderlichen Mittel sind vorhanden, z. B. eine

musterhaft eingerichtete Badeanstalt, worin täglich über 40 Pfleglinge

gebadet werden können, Tropfbäder, ein Sturzbad, ein galvanischer und

electrischer Apparat, ein Drehstuhl, ein Schwungbett und ein Schwungrad

für unbändig Wüthende.

Die Gesuche um Aufnahme in die Anstalt werden durch die Ortsobrigkeiten

mit Beifügung ärztlicher Berichte über die Seelenkranken[16] an die

königliche Commission gebracht. Es ist jedoch dem Arzte der Anstalt

gestattet, Kranke als Pfleglinge bei sich aufzunehmen, und zwar sowohl

Ausländer als Inländer, die Bedingungen werden aber in solchen Fällen

mit ihm allein verabredet.[17]

Die reizende Umgegend von +Pirna+ könnte uns leicht noch länger

vesthalten, zumahl wenn wir von hier aus das anmuthige Thal der

+Gottleube+ (s. S. 129.) und +Gießhübel+ besuchen wollten. Andre

Wanderungen von hier in das meißnische Hochland, z. B. durch die +alte

Posta+ (s. S. 27.) oder über +Wehlen+ (s. S. 30.) nach der +Bastei+ und

nach +Rathen+, haben wir bereits früher angegeben. Eine Landstraße, die

sich von +Pirna+ durch die freundliche Ebene des Elbthals zieht, bringt

uns in 4 Stunden nach +Dresden+.

[12] S. +Heckels+ Beschreibung der Vestung Königstein. (Pirna 1737.)

[13] S. +Neues Gemählde von Dresden+. S. 231.

[14] S. Darstellung der Ereignisse in Dresden im Jahre 1813. S. 145.

[15] Abgedruckt in der Schrift: +Die sächsischen Medicinal-Gesetze

älterer und neuerer Zeit+ u. s. w. Von +K. G. Schmalz+

(Dresden 1819.) S. 441.

[16] Eine lesenswerthe Anleitung dazu steht in der angeführten

+Sammlung der sächsischen Medicinal-Gesetze+. S. 437.

[17] Eine umständliche Nachricht über die Heilanstalt ist im 2ten

Stücke der +Zeitschrift für das Königreich Sachsen+ (Dresden

1818) enthalten.

Anhang.

Man hat mancherlei gegen die Angemessenheit der Vergleichung des

meißnischen Hochlands mit dem herrlichen Alpenlande und gegen den

Nahmen: +sächsische Schweiz+ eingewendet; anziehender aber hat wohl

Niemand darüber gesprochen, als ein Wanderer, der im Spätsommer

1822 das Gebirgland besuchte, und in den Fremdenbüchern auf dem

+Prebischthor+ (er kam von Süden her), auf dem +Kuhstall+ und auf der

+Bastei+, mit der Unterschrift: Helvetius ein Andenken zurück ließ. Die

glücklichen Zeilen mögen hier eine Stelle finden.

Der Schweizer in der sächsischen Schweiz.

Ha[18] ghört, ’s gäb wo e Ländli Schwyz

Uf eusers Herr Gott’s Erde;

I frage gli[19]: Wo us[20], wo liet’s?

Muß luege[21], wie’s mag werde;

Das Ländli möcht’ i öbbe[22] gseh,

E Schwyz, sell wett’ i[23], git’s nid meh.

I griffe in mym Wanderstab,

De Bündel uf em Rucke,

Und lauf Berg uf, und lauf Berg ab,

Wohl über Thal und Brucke,

Viel Tage und viel Stunde wit,

Bis endli[24] ’s Ländli vor mer liet.

Da stand i denn am Prebischthor,

Und lueg is Ländli use,

Viel Berge gseht me[25] sell ist wohr,

Und Nebel, ’s ist e Gruse[26];

Doch wie n[27] i lueg und wie n i stand,

Bi doch nit in mym Vaterland.

Me ghört kei Jole, ghört keis Glüt,[28]

Kei See mag i ergschaue,

En andri Sprach un andri Lüt,

Und ach, ihr schöne blaue,

Verguldete Gletscher, wie Chrystall,

Umsonst such’ ich euch überall.

Au das ist anders, wie daheim,

Doch ha n i nüd darwider,

Es folget Alles nummen[29] +Ei’m+ --

+Er ist zwar gut und bieder+ --

Doch wie sys eben[30] anders gwohnt,

Wo de Fryhit uf de Berge thront.

Indesse syg’[31] es, wie n es will,

Es gfallt mer doch da obe,

Und will am Sunntig fyrlig[32] still

De Herr und Schöpfer lobe,

De zwar nur +Einmol+ d’ Schwyz häd gmacht,

Deß Sunne doch zentumme[33] lacht.

Schweizer Kühreigen auf dem Kuhstall.

Syd Gottwilche[34] mir, ihr Berge,

Juchze’n ich us voller Brust --

Will die Glieder wieder stärke

Recht mit neuer Schwyzerlust;

Will e frischen Odem hole,

Und will singen und will jole[35]

Daß es ’s Echo wiedergellet,

Und von Berg zu Berge trait[36] --

Jodl di jodli ju etc.

Syd Gottwilche mir, ihr Brüeder,

I dem frömde Schwyzerland;

Euri Sitte, euri Lieder

Sy mir zwor nit viel bikannt;

Und ihr Meidschi sufer gwasche,[37]

Syd Gottwilche mir in Sachse --

Doch daheim in meine Berge

Gilt mer ’s[38] +Eisi+[39] zehnmohl mehr.

Jodl di jodli ju etc.

’S Geld ist alles bald verlumpet,[40]

Aber nit myst fröhlichs Bluet;

Wie der Fisch im Bächli gumpet,[41]

Juchzet frisch mi frohe Mueth.

Chum[42] i da in mine Gselle,

Kann i d’heime viel verzelle[43]

Vo de schöne frömde Lande,

Vo der chlyne[44] Sachse Schwyz --

Jodl di jodli ju etc.

Auf der Bastei.

Chor.

Was brucht die Sachse Schwyz?

Was brucht das Sachse Schwyzerland,

Bis daß es ist e Vaterland --

Was brucht die Sachse Schwyz?

Solo.

E weni höhere Flüeh,[45]

E weni feißere[46] Chüeh,[47]

E Rhüfall[48] un e Thunersee

Un öppen[49] nu[50] e hampfle[51] Schnee --

Das brucht die Sachse Schwyz.

Chor.

Das brucht das Sachse Schwyzerland,

Bis daß es ist e Vaterland,

Das brucht die Sachse Schwyz.

Solo.

Der Chäs[52] ist nu gar chly,[53]

Gar dünn[54] die Nidli sy[55]

Es battet[56] nit, es beschüßet[57] nüd[58] --

Drum säge ’n ich, ihr liebe Lüt,

Es ist nit die rechti Schwyz.

Chor.

Es ist numme ’s[59] Sachse Schwyzerland,

Und ist halt nit mys Vaterland,

Ist nit die rechti Schwyz.

Solo.

Es fehlti sust no[60] meh,

Doch wemmer’s[61] überseh,

Es ist hie doch manches schön und guet;

Und d’ Meidschi[62] sy wie Milch und Bluet,

Wie d’heimen[63] in der Schwyz.

Chor.

Wie d’heimen in dem Schwyzerland --

Juchheisasa o Vaterland!

Wie d’heimen in der Schwyz.

[18] habe,

[19] gleich,

[20] hinaus,

[21] schauen,

[22] etwa,

[23] das wett’ ich,

[24] endlich,

[25] man,

[26] Grausen,

[27] wie ich auch,

[28] Geläut,

[29] nur Einem,

[30] einmal,

[31] sey es,

[32] feierlich,

[33] rings um,

[34] willkommen, gegrüßt,

[35] jubeln,

[36] trägt,

[37] sauber gewaschen, reinlich,

[38] mir das,

[39] Lieschen,

[40] durchgebracht,

[41] munter bewegt,

[42] Komme,

[43] erzählen,

[44] Kleinen,

[45] Berge,

[46] fettere,

[47] Kühe,

[48] Rheinfall,

[49] etwa,

[50] nur,

[51] handvoll,

[52] Käse,

[53] klein,

[54] Rahm,

[55] sind,

[56] nährt,

[57] genügt,

[58] nichts (sättigt nicht, wie viel man auch esse),

[59] nur das,

[60] sonst noch,

[61] wenn wir es,

[62] die Mädchen,

[63] daheim.

Register.

A

Affenstein, Seite 110.

Altarstein, 119.

Altendorf, 90.

Alte Schanze, 39.

Altes Schloß (bei Gosdorf), 86.

Amselgrund, 40.

Amselloch, 40.

Amselstein, 34. 40.

Arnstein, 104 ff.

Aussig, 137.

B

Backofen, 41 ff. (großer) 99.

Bärecke, 30.

Bärfangwände, 113.

Bärgarten, 75-76.

Bärsteine, 147.

Basalt, 123.

Basaltberge, 7.

Basaltbrunnen, 32.

Bastei, 32-33.

Bauerloch, 110.

Belvedere (bei Hirniskretschen), 66.

Beuthenwasser, 55. 109.

Biela, 5. 127.

Bielbach, 66.

Bielergrund, 127.

Bielgrund, 66.

Bierwände, 102.

Birka von der Duba, 10. 73.

Birkicht, 89.

Blankhorn, 34.

Bloßen, 117.

Böchhorn, 65.

Borsberg, 19.

Brand (am Prebischthor), 64. (bei Hohnstein) 71.

Brausenitz, 25.

Brausenstein, 131.

Breite Kluft, 100.

Brömmerstall, 124.

Buchberg, 91.

Buchhübel, 100.

Buschmühle, 104.

Butterweck, 102.

C

Christiansburg, 144.

Colmberg, s. Kolmberg.

Cunnersdorf, 123.

D

Dachsenhälter, 40.

Darnstein, 118.

Daube, 22.

Daumühle, 22.

Daunenstellge, 119.

Diebskeller, 128.

Dietrichsgrund, 55. 109.

Dietzmühle, 27.

Doberzeit, 26.

Dürre Grund, 135.

E

Ebenheit, 140.

Elbthal, 4.

Ehrlichsmühle, 127.

Eremitage (bei Pillnitz), 19.

F

Falkenberg, 3, 8, 93, 95.

Falkenheger Grund, 101.

Falkenstein, 98, 103.

Feldstein, 35.

Friedrichsburg, 144.

Frynsberg, 70.

Fuchsbach, 125.

G

Gallstein, s. Kahlstein.

Gammrichstein, 40.

Gans, große, 33., kleine, 34.

Gemsgarten, 99.

Georgenthal, 132.

Georgswalde, 96.

Gießhübel, 129.

Gneis, 7. 129.

Goldstein, 113.

Gorischstein, 124.

Gosdorf, 86.

Gostge, 102.

Granit, 7.

Grauen (bei Schandau), 90.

Grauer Storch, 26.

Groß-Graupe, 19.

Grünbachthal, 31. 35.

Grünstelle, 116-117.

Grundmühle (bei Liebethal), 19.

H

Habichtsgrund, 59.

Hainsbach, 96.

Hankenhübel, 86.

Hantschberg, 116.

Hartstein, 129.

Harzgründel, 65.

Hausberg, 56.

Heeselicht, 79.

Heidelbach, 116.

Heidelbachmühle, 116.

Heidelbeergründel, 63.

Heidemühle, 54. 55.

Heilenberg, 108. 111.

Heilige Hallen, 66.

Heilige Stiege, 101.

Heilquelle (zu Gießhübel), 129. (bei Schandau), 47 ff.

Hennersdorfer Stein, 124.

Heringsloch, 101.

Hiekels Schlüchte, 111.

Hinterhermsdorf, 115.

Hinterjessen, 19. 21.

Hintermühle, 24.

Hirniskretschen, 66.

Hirschgrund, 64.

Hirschmühle, 120.

Hirschwald, 108.

Hochwald, 7. 93.

Hockstein, 76 ff.

Höhle (am Wildenstein), 56. 109. (große), 111.

Hölle (bei der Bastei), 29.

Höllengrund, 118.

Hohburkersdorfer Linde, 33. 44.

Hohe Holzig, 117.

Hohe Liebe, 99. 107.

Hohe Straße, 90.

Hohle Stein, 56. 128.

Hohnstein, 72 ff. (Schloß), 74. 95.

Holzengrund, 29.

Honigstein, 35.

Horn (langes), 110.

Hütten, 128.

Hüttengrund, 128.

Hundskirche, 120.

Huschen, 117.

I

Irrenanstalt (in Sonnenstein), 152.

J

Jäger (an der Kirnitsch), 132.

Johannisthurm, 82.

Jordan, 64.

Josefsbad (in Tetschen), 137.

Jungfernsprung, 147.

Jungfernstein, 128.

K

Kahlstein, 121.

Kaltenberg, 134.

Kamnitzbach, 66.

Kanapee, 38.

Kanzel, 59.

Kanzelstein, 127.

Karlsruhe, 51.

Katzstein, 125.

Keßlers Mühle, 104.

Kiefericht, 45.

Kikelsberg, 4. 88.

Kirnitsch, 5. 116. 117.

--flöße, 117-118.

--horn, 118.

--thal, 53.

Kleiner Zschand, 104.

Klein-Gießhübel, 123.

Kleinstein, 107.

Klima, 8.

Kluft (bei Ottowalde), 28.

Klunker, 94.

Königsnase, 51.

Königstein (Veste und Städtchen), 142 ff.

Kohlberg, 27.

Kohlgraben, 86.

Kohlicht, 77.

Kohlmühle, 85.

Kreybitz, 134.

Krippen, 53. 120.

Kroatenschlüchte, 55.

Kronenberg, s. Kahlstein.

Kühnberg, 104.

Kühzahl (am Hühnerkropf), 118.

Kuhstall, 57 ff.

L

Lachsbach, 44.

Lachsfang (bei Porschdorf), 69.

Lange Grund, 102.

Langhennersdorfer Bach, 130.

Lehne, 100.

Lichtenhain, 90.

Lichtenhainer Mühle, 90. 103.

Liebethal, 20. 21.

Liebethaler Grund, 20 ff.

Liebethaler Wäldchen, 22.

Lilienstein, 139 ff.

Lobendau, 96.

Lochmühle (bei Liebethal), 21. (bei Rathewalde), 41.

Lohmen, 23-25.

Lohmner Grund, 24. 25.

Lohmner Schloß, 23. 31.

Lorenzstein, 107.

Loschwitz, 16.

Lottersteig, 43.

M

Magneteisensand, 111.

Mardertelle, 32. 39.

Markersbach, 129.

Meißnisches Hochland, 2.

Metze, 55.

Mittelmühle, 116.

Mittelndorf, 90.

Mittelndorfer Mühle, 54.

Mockethal, 26.

Mönchsloch, 38.

Mönchsstein, 38.

Mühlsdorf, 22.

Münzborn, 56.

Münze, 56.

Münzweg, 56.

N

Napoleonstraße, 74. 142.

Nasser Grund, 35.

Nasses Gründel, 35.

Nasse Schlüchte, 109.

Neukirch, 94.

Neumanns Mühle, 104.

Neu-Rathen, 34. 37-39.

Neustadt, 4. 93.

Neuweg, 43.

Niedergrund (bei Schönlinde), 132. (bei Tetschen), 135.

Nixdorf, 116.

Nonnenstein, 147.

O

Obere Schleuse, 108. 117.

Oberhüttenmühle, 127.

Ochelgrund, 70. 85 ff.

Ochelwände, 85.

Oelsengrund, 129.

Ostrau, 51. 54.

Ostrauer Scheibe, 51.

Ostrau-Mühle, 54.

Ostrau Wände, 54.

Ottowalde, 27. 28.

Ottowalder Grund, 27 ff.

P

Papstdorf, 124.

Papststein, 124.

Pechschlüchte, 113.

Pfaffenklunst, 59.

Pfaffenloch, 59.

Pfaffenstein, 128.

Pfarrberg, 90.

Pillnitz, 17-18.

Pirna, 1. 148 ff.

Podskalsky Weinberge, 138.

Polenzbach, 5. 70.

Polenzer Berg, s. Richters B.

Porschdorf, 44.

Porschdorfer Mühle, 69.

Porschendorf, 25.

Porzen, 3. 96.

Poste (alte), 27.

Postelwitz, 51. 52.

Postelwitzer Steinbrüche, 102.

Prebischgrund, 64. 66.

--horn, 64.

--kegel, 64. 66.

--thor, 65 ff.

Puttrichsberg, 4.

Putzkauer Wald, 94.

Q

Quirl, 128.

R

Rabenbad, 122.

--grund, 34.

--teufe, 22.

Raingrund, 30.

Rappern, 28.

Rathen, (Dorf), 36.

-- Alt- und Neu-, 36-38.

-- Ober- und Nieder-, 36.

Rathner Grund, 36.

Raubeberg, 96.

Raubschloß (bei Pillnitz), 19.

Raubstein, 113.

Reinertshau, 59.

Reinhardsdorf, 120.

Reischengrund, 101. 102.

--schloß, 101.

--stein, 101.

--thor, 101.

Reißersgrund, 116.

--höhle, 116.

Rennersdorf, 83. 84.

Richters Berg, 95.

Richters Schlüchte, 109. 112.

Riesenfuß, 27.

Rietschgrund, 125.

Rosenberg, 134.

--bett, 38.

--garten, 38.

--thal, 125.

Roßsteig, 64. 113.

Rothstein, 125.

Rugiswalde, 8. 92.

Ruhebänke, 92.

Ruprechtsberg, 95.

S

Sächsische Schweiz, 2. (Geschichte), 9-10.

Sandstein, 5-6. 34. (Pirnaischer), 5-6.

--brüche, 6-7.

--gebirge, 1. 2.

Saugrund, 35.

Saupsdorf, 107. 115.

Schäferei (spanische), 83-84.

Schandau, 45 ff.

Schandauer Heilquelle, 47-49.

Schleifgrund, 28.

Schleuse (obere), 117 ff.

Schleusenberg, 117.

Schluckenau, 96.

Schlüssel, 112.

Schmilka, 52. 63.

Schneeberg, 4. 8. 126.

Schneiderloch, 58.

Schönau, 120.

Schönlinde, 132.

Schrammstein, 100.

Schrammthor, 102.

Schrammsteinwände, 102.

Schreckenstein, 138.

Schwarzbach, 86.

Schwarzes Loch (im Mordgrunde), 86.

Schwedenloch (im Bielergrund), 127.

Schwedenlöcher, 34.

Sebnitz (Bach), 5. (Stadt), 92.

Sebnitzer Zeuge, 92.

Seufzengründel, 118.

Sonnenstein, 151 ff.

Spaltenstein, 137.

Speichenhörner, 109.

Spitzberg (bei Neudörfel), 96.

Spreebrunnen (bei Gersdorf), 96.

Steinberge, 116.

Steinbrüche (bei Liebethal), 20-21.

Steinernes Haus, 28.

Steinschleuder, 39.

Stimmersdorfer Wand, 64.

Stolpen, 79 ff.

Struppen, 148.

T

Tannenberg, 134.

Teichstein, 113.

-- Brüche, 120.

Tempel (in Richters Schlüchte), 112.

Teufelsgründel, 30.

--küche, 29.

Tetschen, 134. 136 ff.

Thiergarten (bei Stolpen), 83.

Thorgrund, 65.

Thorwalder Wände, 119.

Tichlowitz, 137.

Tiefer Grund, 70-71.

Toffel im Fleckel, 116.

Tollenstein, 133.

U

Unger, 3. 92. 97.

V

Vogeltelle, 32.

Vordere Raubschloß (an den Speichenhörnern), 110.

W

Wachberg, 115.

Wachhäusel, 37.

Waizdorf, 67.

Waizdorfer Bach, 71.

-- Berg, 87 ff.

Walterdorf, 43. 133.

Wartenberg, 77.

Webers Schlüchte, 111.

Wehle, 29.

Wehlen, 23. 30-31.

Wehlner Grund, 31. 38.

Weifberg, 115.

Wendischfähre, 69.

Wesenitz, 5. 24.

Weyer, 137.

Wildenstein, 114.

Winkel (vorderer, mittler und hintrer), 100.

Winterberg (großer), 61 ff. (kleiner), 59 ff.

Winterhaus (auf d. kleinen Winterberg), 60.

Wochenbett, 58.

Z

Zahngrund, 51. 52. 99. 103.

Zauke, 45.

Zeughaus (im Zschand), 110.

Ziegengrund, 41. 118.

Zinkenstein, 137.

Ziegenrück, 43.

Zirkelstein, 121.

Zschand (großer), 109. 110 ff.

Zschiepmühle, 121.

Zschirnstein (großer), 121 ff. (kleiner), 121.

Zschirregrund, 29.

Zwergloch, 130.

Zwiesel (bei Schmilka), 64. (an der Gottleube), 130.

Nachricht für den Käufer.

Von diesem Taschenbuch sind verschiedene Ausgaben:

1) mit einem Titelkupfer und einer neuen Reisekarte nach Lehmann,

gut eingebunden für 1 Thlr. 3 Gr.

2) dasselbe Buch, mit noch 30 ganz neuen An- und Aussichten von A.

L. Richter, in einer besondern Kapsel, für 2 Thlr. 16 Gr.

3) dasselbe mit 30 kolorirten Kupfern für 8 Thlr. (nur auf

ausdrückliche Bestellung);

Vergißmeinnicht Ein Taschenbuch für den Besuch der sächsischen Schweiz und der angränzenden Theile Böhmens · 第 40 / 44 题