Aus der römischen Zeit liegt gegenüber der griechischen nich

Produced by Peter Becker, Reiner Ruf, and the Online

Distributed Proofreading Team at http://www.pgdp.net

####################################################################

Anmerkungen zur Transkription

Der vorliegende Text wurde anhand der 1907 erschienenen Buchausgabe

so weit wie möglich originalgetreu wiedergegeben. Typographische

Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Fremdsprachliche

Orts- und Personennamen wurden vom Autor teilweise in deren

deutsche Schreibweisen übertragen; diese wurden nicht verändert.

Rechtschreibvarianten wurden nicht vereinheitlicht; ungewöhliche

und altertümliche Wortformen bleiben unverändert, sofern die

Verständlichkeit des Textes dadurch nicht berührt wird.

Das Original enthält offenbar einige Rechen- bzw. Rundungsfehler;

in mindestens einem Fall wurde von einem falschen Maßsystem

ausgegangen. Da die Zahlenwerte dennoch im Rahmen ihrer

Größenordnung korrekt erscheinen, wurde in der vorliegenden Version

auf eine Änderung verzichtet, insbesondere weil in den meisten

Fällen eine Fehlerquelle innerhalb des Textes nicht ermittelt

werden kann.

Besondere Schriftschnitte wurden in der vorliegenden Fassung mit

den folgenden Sonderzeichen gekennzeichnet:

kursiv: _Unterstriche_

fett: $Dollarzeichen$

gesperrt: ~Tilden~

Kapitälchen werden als VERSALIEN dargestellt.

####################################################################

Die Technik

der Lastenförderung

einst und jetzt

Eine Studie

über die

Entwicklung der Hebemaschinen und ihren Einfluß

auf Wirtschaftsleben und Kulturgeschichte

von

Kammerer-Charlottenburg

Mit Schmuck von ~O. Blümel~-München

[Illustration]

$München$ und $Berlin$

Druck und Verlag von R. Oldenbourg

1907

GEWIDMET DEM

DEUTSCHEN MUSEUM

VON MEISTERWERKEN DER NATURWISSENSCHAFT

UND TECHNIK

IN MÜNCHEN

CHARLOTTENBURG

IM DEZEMBER 1906

Entstehung der Studie.

Dem Steuermann eines Schiffes gleich muß der Ingenieur, der inmitten

des rastlos pulsenden Getriebes der modernen Welt steht, seine Augen

unablässig auf das gerichtet halten, was vor ihm liegt. Was überwunden

hinter ihm bleibt, entschwindet auch bald aus seiner Erinnerung.

Das unablässige Vorausschauen, zu welchem die stürmische Entwickelung

der Ingenieurkunst zwingt, hat es mit sich gebracht, daß die Ingenieure

der klangvollen Geschichte ihres eigenen Berufes bis jetzt nur wenig

Aufmerksamkeit geschenkt haben, daß sie dem Gedächtnis ihrer Pioniere

nicht immer die verdiente Ehre gewidmet und die Pietät gegen deren

Erstlingsschöpfungen nicht allezeit gewahrt haben. Darum ist es auch

gekommen, daß um so weniger andere Berufe die kulturgeschichtliche

Bedeutung der Ingenieure und ihrer Kunst gewürdigt haben: Kein

geschichtliches Werk verzeichnet den Einfluß ihrer Arbeit auf die

Entwicklung der Menschheit, und eine Gedenktafel für einen ihrer

Führer ist eine seltene Erscheinung in Deutschland, das sonst so viel

historischen Sinn zur Schau trägt.

Als ein erfreulicher Wandel ist das Geschenk zu begrüßen, welches das

beginnende Jahrhundert den deutschen Ingenieuren gebracht hat: die

Gründung eines Museums, das ihrer Kunst und ihrer Geschichte gewidmet

ist, und zwar an einer Stätte, die nicht ein Mittelpunkt der Industrie

sondern durch die Pflege der Kunst und durch künstlerische Tradition

als ein Kulturmittelpunkt Deutschlands mit Fug und Recht gilt.

Die Entwicklung der Technik bietet -- auch in früherer Zeit bereits

-- eine solche Fülle von fesselnden Bildern, daß der Aufbau dieses

Museums als eine dankbare Aufgabe erscheint; freilich ist der Stoff so

zerstreut, daß die Sammlung und Ordnung die Mitarbeit vieler notwendig

macht. Eine treffliche Grundlage hierfür bieten die wenigen Werke über

die Geschichte der Technik, die bisher entstanden sind: die »Geschichte

des Eisens« von Ludwig Beck, die »Ingenieurtechnik des Altertums« von

Merkel, die »Lebendigen Kräfte« und andere Arbeiten von Max Eyth und

die »Geschichte der Dampfmaschine« von Matschoß.

Für die Gruppe »Hebemaschinen« haben die »Beiträge zur Geschichte

des Maschinenbaues« von Theodor Beck für die Zeit vor dem Jahre

1500 wertvollen Stoff geliefert, während für die spätere Zeit

sehr zerstreutes Material aus einer großen Zahl von alten Werken

zusammengetragen werden mußte.

Es lag nun der Gedanke nahe, die Ergebnisse dieser historischen

Studien nicht nur in einem Bericht für das Museum von Meisterwerken

zusammenzustellen, sondern sie gleichzeitig den Fachgenossen

zugänglich zu machen, die der Geschichte ihrer Kunst einige Neigung

entgegenbringen.

Es braucht kaum gesagt zu werden, daß die vorliegende Studie keinen

abschließenden Bericht, sondern nur einen ersten Anfang mit vielen

Lücken vorstellen kann.

Den Persönlichkeiten und Werken, die diese Studie durch freundliche

Zusendung von Mitteilungen und Photogrammen unterstützt haben, sei auch

an dieser Stelle bestens gedankt, ebenso dem Künstler, der den Schmuck

des Buches entworfen hat.

Besonderer Dank aber sei dem Verleger ausgesprochen, auf dessen

Anregung die Veröffentlichung zurückzuführen ist, und der weder Mühe

noch Kosten gescheut hat, um die Studie in einer des Deutschen Museums

würdigen Gestalt erscheinen zu lassen.

Charlottenburg 1906.

$Der Verfasser.$

Inhaltsverzeichnis.

Seite

Entstehung der Studie V

I. Überblick über die Geschichte der Hebemaschinen 1

II. Die Hebemaschinen der Antike und des Mittelalters 7

1. Vorzeit 9

2. Antike 11

3. Mittelalter 14

4. Renaissance 17

III. Die Hebemaschinen der Neuzeit 25

A. Die Lastenförderung im Bergbau 27

1. 1500-1820: Antrieb durch Göpel und Wasserrad 27

2. 1820-1900: Antrieb durch Dampfkraft 35

3. Von 1900 an: Antrieb durch elektrischen Strom 49

B. Die Hebemaschinen im Hüttenwerk 69

a) Die Hebemaschinen des Hochofens 70

1. 1803-1900: Antrieb durch Druckluft und Dampf 71

2. Von 1900 an: Elektrischer Betrieb 72

b) Die Hebemaschinen des Stahlwerks 74

1. 1840-1900: Antrieb durch Druckwasser 77

2. Von 1900 an: Elektrischer Betrieb 83

c) Die Hebemaschinen des Walzwerks 89

Von 1900 an: Elektrischer Antrieb 91

d) Die Hebemaschinen des Lagerplatzes 101

C. Massentransport in Hafenanlagen 107

1. 1500-1850: Antrieb durch Tretrad und Kurbel 107

2. 1850-1890: Antrieb durch Dampf und Druckwasser 114

3. Von 1890 an: Elektrischer Antrieb 129

D. Lastenbewegung in Werften 151

a) Helling-Krane 153

b) Schwerlast-Werftkrane 160

c) Schwimmkrane 169

E. Hebemaschinen an Bord 177

a) Die Hebemaschinen auf Handelsschiffen 178

b) Die Hebemaschinen auf Kriegsschiffen 189

1. Bootskrane 190

2. Kohlenwinden 192

F. Schiffs-Hebewerke 203

a) Trogaufzüge. (Lotrechte Hebewerke) 205

b) Trogbahnen. (Geneigte Hebewerke mit Naßförderung) 216

c) Schiffsbahnen. (Geneigte Ebenen mit Trockenförderung) 224

IV. Rückblick auf die Entwicklung der Hebemaschinen im

19. Jahrhundert 237

1. Einfluß der Naturkraft auf die Gestaltung

der Hebemaschinen 239

2. Einfluß des Baustoffes auf die Gestaltung

der Hebemaschinen 246

3. Einfluß der Herstellung auf die Gestaltung

der Hebemaschinen 248

4. Einfluß der Hebemaschinen auf die Arbeitsverfahren 249

5. Einfluß der Hebemaschinen auf die Wirtschaftlichkeit

des Betriebes 251

6. Einfluß der Hebemaschinen auf die Häufigkeit

der Unfälle 253

7. Einfluß der Hebemaschinen auf den Arbeiterstand 255

8. Die Hebemaschinen in der Kulturgeschichte 257

I

Überblick über die Geschichte der Hebemaschinen

[Illustration]

I

Überblick über die Geschichte der Hebemaschinen.

Die Arbeit des Lastträgers ist von jeher als eine besonders harte

und drückende empfunden worden. Dies spricht sich aus in bildlichen

Ausdrucksformen: »Jemandem eine Last aufbürden« -- »Schwer daran

tragen« und anderen. Das Drückende liegt nicht etwa in der großen

Muskelanstrengung, denn die Arbeit des Schmiedes strengt gewiß nicht

minder an und ist gleichwohl seit alten Zeiten als eine vornehme

empfunden worden. Die drückende Empfindung wird vielmehr dadurch

hervorgerufen, daß einmal der Lastentransport eine nur körperliche

Arbeit ohne jeden Aufwand von Denkarbeit ist, und daß er zudem eine

unproduktive Arbeit ist. Denn durch den Transport wird keinerlei

Veredlung des Stoffes herbeigeführt sondern nur eine Raumveränderung.

Versuche, dem Menschen die Arbeit der Lastenförderung abzunehmen oder

sie wenigstens in eine minder harte Form zu bringen, sind uralt: sie

reichen in die Vorzeit zurück. Solange keine Naturkraft -- Wasserkraft

und Wärme -- zur Verfügung stand, konnte nichts anderes geschehen

als eine Umwandlung der harten Arbeit des unmittelbaren Schleppens

und Tragens in die minderanstrengende Arbeit des Drehens eines

Speichenrades, einer Kurbel oder eines Gangspills.

Auf diese Bestrebung, die Arbeit des Lastenhebens in eine den

menschlichen Muskeln besser angepaßte Form zu bringen, beschränken sich

alle Ausführungen bis zum 15. Jahrhundert. Tierkraft und Wasserkraft

waren zwar schon den Römern bekannt, wie uns Markus Vitruvius Pollio

um 16 v. Chr. berichtet, aber Pferdegöpel und Wasserrad wurden damals

nur zum Betrieb von Mahlmühlen verwendet und selbst diese ließ man

lieber durch Sklaven betreiben, die in dem günstigen Klima Italiens

billiger zu beschaffen und zu unterhalten waren als Pferde und hölzerne

Maschinen.

Erst gegen das Jahr 400 wurden in Rom die 300 Roßmühlen, welche bis

zu dieser Zeit dort bestanden, durch Wassermühlen verdrängt. Ausonius

erwähnt um 379 Wassermühlen in der Moselgegend: es scheint hiernach,

daß die Ausnutzung der Wasserkraft in Deutschland mindestens ebenso

früh eingeführt wurde als in Italien.

Die Windkraft war ihrer unsteten Natur nach wenig geeignet für den

Betrieb von Hebemaschinen; es finden sich daher Anwendungen dieser Art

nur als Anhängsel von Windmühlen und zwar erst im 15. Jahrhundert;

Windmühlen als solche finden sich zum erstenmal von Mabillon in

Frankreich 1105 erwähnt.

Ein Wandel trat erst um das Jahr 1500 ein. Um diese Zeit war der

Bergbau in Deutschland so weit entwickelt, daß er aus dem Tagebau der

antiken Zeit zu einem Tiefbau mit Schacht und Stollen sich umgebildet

hatte. Es lag daher das Bedürfnis vor, das gewonnene Erz aus Teufen

bis zu 200 m zu heben. Die Verwendung von Menschenkraft hierfür würde

in dem Klima Deutschlands zu kostspielig gewesen sein. Es war darum

notwendig geworden, Naturkräfte in den Dienst des Förderbetriebes zu

stellen. Anschauliche Zeichnungen von Göpel-Fördermaschinen und von

Wasserrad-Fördermaschinen sind uns in dem Werk »Bermannus« von Agricola

überliefert.

Die Anwendung dieser Naturkräfte für Hebemaschinen anderer Art, etwa

für den Umschlag vom Schiff auf das Landfahrzeug war kaum möglich,

denn die Wasserkraft war überhaupt nur in bergigem Gelände verfügbar

und ebenso wie der Tiergöpel zu schwerfällig und sperrig für den

beschränkten Raum am Kai. Wir finden daher vom Jahre 1500 bis gegen

die Mitte des 19. Jahrhunderts keinen wesentlichen Fortschritt. Die

Zeichnungen von Fördermaschinen und von Kaikranen aus dem Beginn des

19. Jahrhunderts sehen fast genau so aus wie diejenigen aus dem 15.

Jahrhundert; nur die Abmessungen sind mit den zunehmenden Teufen und

Lasten etwas gewachsen.

Eine völlig neue Periode begann erst mit der Beherrschung der

Dampfkraft und mit ihrer Anwendung auf den Lastentransport. Die

Dampfmaschine selbst stammt zwar schon aus dem Ende des 18.

Jahrhunderts, die Einführung der Dampfkraft in den Landverkehr fällt

aber erst in das Jahr 1829, ihre Anwendung für Fördermaschinen

ungefähr in dieselbe Zeit und ihre Verwendung für Krane erst in

die Mitte des 19. Jahrhunderts. Die unmittelbare Anwendung der

Dampfkraft für Hebemaschinen blieb auch in der Folge auf Sondergebiete

wie Fördermaschinen, Schiffswinden und Kaikrane beschränkt; denn

Hebemaschinen mit eigenem Dampfkessel waren schwerfällig und

kostspielig, während der Anschluß an zentrale Kesselanlagen durch

lange Dampfleitungen hohe Instandhaltungskosten mit sich brachte. Das

Bedürfnis nach einer zweckmäßigen Energieverteilung machte sich lebhaft

geltend. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts tauchten zahlreiche

Bestrebungen dieser Art auf: Seilübertragung, Druckwasser und Druckluft

wurden in vielen Ausführungen zur Energieverteilung benutzt. Von diesen

Übertragungssystemen errang indessen kein einziges eine allgemeine

Verbreitung, weil alle zu geringe Beweglichkeit besaßen und zu wenig

für Fernübertragung geeignet waren. Es wurden daher bis zum Ende

des 19. Jahrhunderts noch zahlreiche Hebemaschinen mit Handbetrieb

ausgeführt.

Erst mit dem Jahre 1890 trat ein Umschwung ein. Die elektrische

Kraftübertragung, die um das Jahr 1880 bekannt geworden war, wurde

gegen 1890 für den Hebemaschinenbetrieb nutzbar gemacht.

Trotzdem anfänglich zahlreiche Schwierigkeiten zu überwinden waren,

bis die Einzelheiten der Elektromotoren und ihres Zubehörs dem

Hebemaschinenbetrieb völlig angepaßt waren, verbreitete sich dieses

System mit so großer Schnelligkeit, daß um 1900 der elektrische Antrieb

infolge seiner Beweglichkeit, Einfachheit und Billigkeit bereits alle

anderen Systeme fast völlig verdrängt hatte.

Die Beherrschung der Naturkraft ist daher das Leitmotiv für die

Gestaltung der Hebemaschinen; von diesem entscheidenden Gesichtspunkt

aus gesehen ergibt sich die Einteilung der Entwicklungsgeschichte wie

folgt:

~Antike und Mittelalter~: Von der Vorzeit bis zur Einführung

der Tierkraft und Wasserkraft in den Hebemaschinenbetrieb um das

Jahr 1500.

~16., 17. und 18. Jahrhundert~: Von der Zeit um 1500 bis zur

Einführung der Dampfkraft in den Hebemaschinenbetrieb um das Jahr

1820.

~19. Jahrhundert~: Vom Jahr 1820 bis zur Einführung der

elektrischen Kraftübertragung in den Hebemaschinenbetrieb um das

Jahr 1890.

~Jüngste Zeit~: Vom Jahre 1890 bis jetzt.

Naturgemäß hat -- abgesehen von dem Wechsel der Naturkraft --

noch eine Reihe von Einflüssen umgestaltend auf die Entwickelung

der Hebemaschinen eingewirkt, so der Wechsel im Material, in

der Herstellung, das zunehmende Bedürfnis nach Vergrößerung

des Arbeitsfeldes und der Geschwindigkeit, nach Ersparnis von

Hilfsarbeitern u. a. m. Aber alle diese Einflüsse waren nicht von so

entscheidender Bedeutung für die Gestaltung wie die Art des Antriebes.

Die Hebemaschinen aus der Zeit der Antike und aus dem Mittelalter

erscheinen durchweg nicht als dauernde Einrichtungen sondern als

provisorische Vorkehrungen, um sich gelegentlich bei der ausnahmsweise

vorkommenden Bewegung schwerer Lasten zu helfen. Es ist noch keine

typische Ausgestaltung zu erkennen, wie sie nach dem 15. Jahrhundert

eintritt.

Es ist daher eine Gliederung nach Anwendungsgebieten für Antike und

Mittelalter kaum möglich; für diese erste Entwicklungszeit kann wohl

nur eine rein chronologische Ordnung gewählt werden.

Vom 15. Jahrhundert an treten deutlich ausgeprägte typische

Gestaltungen von Hebemaschinen auf. Für die folgenden Zeiten würde

eine rein chronologische Darstellung wegen der unvermeidlichen

Wiederholungen unübersichtlich und ermüdend wirken. Eine Ordnung nach

fachwissenschaftlichem Gesichtpunkt -- etwa nach Zahl und Art der

Lastbewegungen -- würde für den Nichtfachmann ungenießbar sein. Es

soll daher für die Zeiten nach dem 15. Jahrhundert eine Gliederung

nach Anwendungsgebieten eingehalten werden, weil diese der typischen

Ausgestaltung am ehesten gerecht wird.

[Illustration]

II

Die Hebemaschinen der Antike und des Mittelalters

[Illustration]

1. Vorzeit.

Mit den ersten Hausteinbauten trat sofort das Bedürfnis nach sicherem

Heben und Bewegen der Steinblöcke auf. Die Monolithen der Egypter,

die bis zu 1000 t Gewicht hatten, waren naturgemäß nur mit besonderen

Hilfsmitteln zu transportieren und aufzustellen. Wenn wir auch keine

genaue Kenntnis der Ausführung dieser Bauten haben, so liegen in den

bildlichen Darstellungen Urkunden vor, die uns eine unzweifelhafte

Vorstellung von angewendeten Methoden geben. Letztere laufen darauf

hinaus, eine große Anzahl von Menschen zu gemeinsamer Zusammenwirkung

zu vereinigen.

Fig. 1 zeigt die Fortschaffung des Standbildes des Dhutotep durch

die Krieger und die Stadtleute des Hasengaues. Das Standbild ist auf

einen hölzernen Schlitten gestellt, der auf einer ebenfalls hölzernen

Bahn gleitet. Vier Reihen von Arbeitern ziehen mittels Tauen den

Schlitten vorwärts. Ein Mann gießt Wasser auf die Bahn, drei weitere

bringen Wasser hinzu. Ein Mann steht auf den Knien der Statue und gibt

von diesem erhöhten Standpunkt durch Händeklatschen das Signal zum

taktmäßigen Anziehen. Mit welchen Menschenmassen bei diesen Transporten

gearbeitet wurde, geht aus einer Mitteilung hervor, wonach zur

Fortschaffung eines Steinblockes von 4,2 m Länge, 2,1 m Breite und 1 m

Höhe 3000 Leute verwendet wurden.

[Illustration: Fig. 1.]

[Illustration: Fig. 2.]

Neuerdings hat Choisy an vorgefundenen Resten und Spuren Untersuchungen

über die Entstehung der egyptischen Bauten angestellt und in dem

Buch »L’art de bâtir chez les Egyptiens« dargelegt. Aus diesen

Forschungen geht zunächst hervor, daß schwere Lasten durch eine große

Zahl gleichzeitig angreifender Hebel mit Gewichtsbelastung gehoben

wurden (Fig. 2, entnommen aus Choisy, S. 76), wobei nach jeder Hebung

die Unterstützungspunkte der Hebel durch Aufschütten von Erde höher

gelegt wurden, während die Last selbst auf einer Erdschüttung aufruhte.

Einzelne Quadern wurden durch wiegenartige Wälzungshebel abwechselnd

gehoben und durch Unterlagen zeitweise unterstützt. (Fig. 3, entnommen

aus Choisy, S. 82.) Die Aufstellung von Monolithen ging in der Weise

vor sich, daß sie in wagrechter Lage zunächst durch Hebel stufenweise

gehoben und auf vorübergehend aufgestellte Mauern gelagert wurden.

(Fig. 4, entnommen aus Choisy, S. 124.) Dann ließ man das untere Ende

des Monolithen auf einem Mauersektor heruntergleiten, wobei die

stützende Erdschüttung allmählich entfernt wurde. Schließlich wurden

Sandsäcke unter den Fuß gelegt, die stützenden Hölzer durchgesägt und

nun die Sandsäcke allmählich entleert, so daß sich der Steinblock ohne

Stoß auf sein Fundament aufsetzte.

[Illustration: Fig. 3.]

[Illustration: Fig. 4.]

Die technischen Hilfsmittel waren also: Gewichtshebel einfachster Art

und in großer Zahl angebracht, Schlittenkufen und Erdschüttungen. Zur

Handhabung dieser Mittel waren naturgemäß gewaltige Mengen von Menschen

erforderlich, die gefügig einem einzigen Willen gehorchten.

2. Antike.

Aus der griechischen Zeit liegen bereits Nachrichten vor, nach welchen

die einfachsten Hebemaschinen -- Flaschenzug, Trommelwelle, Stirnräder

und Wippkran -- damals bereits in Gebrauch waren. Das Werk »Barülkon«

über Hebemaschinen von Heron dem Älteren, der etwa 120 v. Chr. lebte,

ist freilich verloren gegangen (Theodor Beck, S. 5). Einen Auszug aus

diesem Werk bildet indessen das »Pappi Alexandrini collectionis liber

8«, das um das Jahr 300 n. Chr. geschrieben wurde. In diesem Buche

sind Flaschenzug, Trommelwelle mit Spillenrad, Stirnräder und ein

einmastiger Wippkran (Monokolos) einfachster Art deutlich beschrieben.

Die Beschreibung des Wippkrans lautet nach der Übersetzung von Theodor

Beck wie folgt: »Aber um Lasten in die Höhe zu heben konstruiert man

entweder einbeinige oder zwei- oder drei- oder vierbeinige Maschinen.

Was die einbeinige Maschine betrifft, so nimmt man ein festes Holz,

dessen Länge größer ist als die Höhe, bis zu welcher man die Last

aufziehen will. Wenn es auch an und für sich fest ist, so umschnürt

man es doch mit einem in Windungen darum geschlungenen Seile. Die

Zwischenräume dieser Windungen sollen nicht größer sein als vier

Handbreiten. So wird nicht nur das Holz fester, sondern die Windungen

können auch den Arbeitern wie Leitersprossen dienen, wenn sie in

die Höhe steigen wollen. Wenn das Holz nicht stark genug zu haben

ist, setzt man es aus mehreren Hölzern zusammen. Diese Säule wird

dann in einer Bohle aufgerichtet, und an ihrer Spitze werden drei

oder vier Seile befestigt, herabgeführt und an irgendeinen festen

Gegenstande angebunden, so daß die Holzsäule, wenn nach irgendeiner

Seite hin gezogen wird, nicht wankt, sondern von den gespannten Seilen

festgehalten wird. An der Spitze angebundene Flaschenzüge werden nach

der Last hingezogen und ziehen, entweder mit der Hand oder durch Göpel

in Bewegung gesetzt, die Last an, bis sie zur gewünschten Höhe gehoben

ist. Wenn ein Stein (der die Last bildet) auf eine Mauer, oder wo man

sonst hin will, gelegt werden soll, so läßt man, nachdem Vorstehendes

geschehen, eines von den an der Spitze befestigten Seilen, und zwar

dasjenige, welches sich auf der der Last gegenüberliegenden Seite

befindet, nach und neigt die Säule. Auch legt man Walzen unter solche

Stellen der Last, wo das Bindeseil nicht herumgeschlungen ist, und läßt

dann die angespannten Flaschenzugseile nach, bis die Last auf den

Walzen sitzt. Nachdem dann das Bindeseil gelöst ist, bewegt man die

Last mit Hebeln, bis sie an die Stelle gebracht ist, wo man sie haben

will. Dann bringt man die Bohle, worauf die Säule steht, indem man sie

mit Seilen an den Händen fortzieht, an eine andere Stelle des Gebäudes,

läßt die Seile wieder herab, bindet sie wieder an, und gebraucht die

Maschine wieder auf dieselbe Weise, wie wir es beschrieben haben.« --

Fig. 5 ist eine Zeichnung von Leonardo da Vinci (entnommen aus Th. Beck

S. 447), die dieser Beschreibung des Pappus entspricht.

[Illustration: Fig. 5.]

[Illustration: Fig. 6.]

Aus der römischen Zeit liegt gegenüber der griechischen nichts

wesentlich Neues auf dem Gebiet der Hebemaschinen vor, denn nach dem

eigenen Zeugnis des Marcus Vitruvius Pollio (um 16 vor Chr.) hat dieser

in seiner Darstellung nur zusammengetragen, was er in griechischen

Werken bereits vorfand. Die Figurentafeln des Vitruv sind verloren

gegangen, nachstehend eingefügte Figuren sind den Rekonstruktionen von

Theodor Beck entnommen. Fig. 6 (entnommen aus Beck S. 42) stellt einen

Wippkran vor, wie er heute noch als allereinfachstes Hilfsmittel zum

Heben von Lasten an Baustellen benutzt wird. Mit der schon erwähnten

Beschreibung eines einmastigen Wippkrans (Monokolos) von Pappus stimmt

folgende Darstellung des Vitruv überein: »Es gibt außerdem noch eine

andere ziemlich sinnreiche Art von Hebemaschinen, welche den Vorteil

der Arbeitsbeschleunigung bietet, die aber nur von kundigen Leuten

gehandhabt werden kann. Man stellt nämlich nur einen Baum auf und

spannt ihn auf vier Seiten mit Haltseilen fest, unter den Haltseilen

befestigt man zwei Backen (Auffütterungshölzer), knüpft die Flasche

mit Seilen über denselben fest und legt der (oberen) Flasche ein etwa

zwei Fuß langes, sechs Zoll breites und vier Zoll dickes Querholz

unter. Die Flaschen werden so eingerichtet, daß die Rollen zu je drei

nebeneinander laufen. Nun werden drei Zugseile an der oberen Flasche

festgeknüpft, dann zur unteren Flasche herabgeführt und von innen um

die drei oberen Rollen derselben geschlungen, dann werden sie wieder

zur oberen Flasche hinaufgeführt und von außen nach innen über die

unteren Rollen derselben geschlungen. Wenn dann die Seile wieder auf

den Boden herab gelangt sind, schlägt man sie von innen nach außen

über die drei Rollen, die an zweiter Stelle stehen, führt sie wieder

nach oben, zu den zweiten Rollen daselbst, schlingt sie über diese,

führt sie abermals nach unten und von unten noch einmal nach oben, und

nachdem sie über die obersten Rollen geschlagen sind, leitet man sie

bis an den Fuß des Hebebocks (Standbaums). Am unteren Ende der Maschine

aber ist ein drittes Rollengehäuse angebracht, welches die Griechen

Epagon (Zieher), wir Römer aber Artemon (Leitflasche), nennen. Dieses

Rollengehäuse wird am Fuße des Standbaumes festgeknüpft und enthält

drei Rollen, um welche die Seile geschlungen werden und dann ihre Enden

den Leuten zum Ziehen darbieten. So können ohne Göpel drei Reihen von

Leuten ziehen und die Last wird schnell in die Höhe gebracht.

[Illustration: Fig. 7.]

Diese Art von Maschinen wird Polyspastos (vielzügig) genannt, weil sie,

in vielen Rollen gehend, sowohl leichte als rasche Handhabung zuläßt.

Der Umstand aber, daß nur ein Baum dabei aufgestellt ist, gewährt den

Vorteil, daß man vorher, ehe man eine Last versetzt, die Maschine nach

Belieben nach der rechten oder linken Seite hin neigen kann.« (Beck

S. 44.)

Neben dem Wippkran war den Römern auch der Drehkran bereits bekannt,

und zwar nicht in der einfachen Ausführung als Säulenkran, sondern in

dem weit schwierigeren Aufbau des modernen Drehscheibenkrans. Vitruv

schreibt hierüber: »Alle Maschinenarten, welche oben beschrieben worden

sind, finden bei Verladung und Ausladung von Schiffen Anwendung, bald

aufrechtstehend, bald wagrecht auf »Krandrehscheiben« angeordnet.«

(Beck S. 44.)

Theodor Beck fügt zur Erläuterung ein Bild aus dem 16. Jahrhundert bei:

Fig. 7 (entnommen aus Beck S. 45).

3. Mittelalter.

Es folgt nun eine große Lücke in der Überlieferung, die bis zum

Jahre 1400 sich erstreckt. Die nunmehr folgenden Berichte lassen

erkennen, daß der Fortschritt in dieser Zeit nur ein ganz geringer

war. Diese Erscheinung ist durchaus begreiflich. Denn die hohe Kultur

der griechischen und römischen Zeit kam nur einem winzigen Bruchteil

der Bevölkerung zugute; die ungeheure Mehrzahl hatte alle körperliche

Arbeit gegen geringes Entgelt zu liefern. Man mag vielleicht behaupten,

daß die materielle Lage der Sklaven nicht schlechter als diejenige von

Taglöhnern unsrer Zeit gewesen sei, jedenfalls nicht schlechter als die

Lage der untersten Volksschichten in Italien, insbesondere in Neapel.

Immerhin waren sie jeder Willkür ihrer Besitzer völlig preisgegeben,

denn diese hatten Recht über Arbeitskraft und Körper, über Leben und

Tod. Daß die Lage dieser Volksschichten keine beneidenswerte war, geht

jedenfalls aus der Tatsache hervor, daß mehrjährige Sklavenaufstände

sich wiederholten, die zum Teil nur mit Aufwendung aller Machtmittel

niedergeschlagen und nur durch brutale Abschreckungsmittel für einige

Zeit unterdrückt werden konnten. Die von Rom nach Neapel führende

Straße wurde nach Niederkämpfung eines Aufstandes mit 7000 an das Kreuz

geschlagenen Sklaven besetzt. Vollends unmöglich wäre eine solche auf

völliger Unterdrückung der breiten Masse beruhende Kultur in einem

Lande gewesen, das nicht das fruchtbare und milde Klima Italiens

besessen hätte, das mit einem Mindestmaß von Arbeit und Einkommen das

Leben zu fristen gestattet.

Die Verbreitung des Christentums und der Einbruch der Germanen

bereiteten dieser künstlerisch so hochwertigen und vom Standpunkt

der Humanität aus barbarischen Kultur das unausbleibliche Ende. Die

körperliche Arbeit konnte nun nicht mehr auf die Sklaven abgewälzt

werden, sondern mußte gemeinsam von allen geleistet werden. Die Folge

war, daß die Muße für künstlerische und wissenschaftliche Tätigkeit

fehlte, und daß daher ein mehr als tausendjähriger Stillstand und

Rückschritt auf diesen Gebieten eintrat.

Erst gegen das 15. Jahrhundert zu werden uns wieder Nachrichten über

Maschinen zur Bewegung schwerer Lasten übermittelt. Der erste Bericht

dieser Art stammt aus der Zeit der Hussitenkriege um das Jahr 1430.

Theodor Beck übermittelt uns aus dieser Schrift folgende Skizzen:

Fig. 8 (entnommen aus Beck S. 271) zeigt einen Drehkran, der nicht

wie die römischen Krane als Drehscheibenkran, sondern als Säulenkran

gestaltet ist, wobei indessen die Lagerung der Säule nicht dargestellt

ist.

[Illustration: Fig. 8.]

[Illustration: Fig. 9.]

In Fig. 9 (entnommen aus Beck S. 273) ist die Lagerung der Kransäule

deutlich erkennbar. Das Triebwerk ist hier nicht wie in Fig. 8 an der

drehbaren Säule sondern an dem feststehenden Gestell gelagert.

[Illustration: Fig. 10.]

[Illustration: Fig. 11.]

Fig. 10 (entnommen aus Beck S. 277) zeigt zum erstenmal

eine Hebemaschine, die durch Naturkraft betrieben wird. Die

Einzelkonstruktion ist nicht sichtbar, es ist aber zu vermuten, daß

die Trommelwelle parallel zur Windradwelle so gelagert ist, daß durch

Reibungsräder die Übertragung von der letzteren auf die Trommelwelle

stattfindet, sobald die Reibräder aneinander gepreßt werden. Wir haben

also anscheinend die Urform der sog. Friktionswinden vor uns, die

geradezu typisch für Mühlenaufzüge geworden sind.

[Illustration: Fig. 12.]

Aus derselben Zeit -- um das Jahr 1440 -- stammt eine zweite

Handschrift, die von dem Künstler und Ingenieur Marianus Jakobus aus

Siena verfaßt ist. Theodor Beck berichtet über seine Persönlichkeit:

»Marianus Jacobus, genannt Taccola, genoß im 15. Jahrhundert großen

Ruf. Er war Erfinder und wurde von seinen Zeitgenossen der Archimedes

von Siena genannt.«

In dieser Handschrift sind die ersten fahrbaren Winden und Krane

dargestellt. So zeigt Fig. 11 (entnommen aus Beck S. 284) eine

fahrbare Bauwinde, die durch ein Gangspill betrieben wird und von zwei

Lastseilen das eine aufwindet und gleichzeitig das andere senkt.

Fig. 12 (entnommen aus Beck S. 285) stellt einen Kaikran dar, der

gleichzeitig Wipp- und Drehbewegung ausführen kann.

[Illustration: Fig. 13.]

Fig. 13 (entnommen aus Beck S. 291) ist die erste Darstellung einer

Seilbahn mit festem Tragseil und mit einem besonderen Zugseil.

4. Renaissance.

Während uns die genannten beiden Berichte aus dem Ende des Mittelalters

nur einzelne Skizzen ausgeführter Maschinen überliefern, ist uns

in den Handschriften des Leonardo da Vinci und besonders in seinem

Codice atlantico zum erstenmal eine zusammenhängende Darstellung von

Maschinen verschiedenster Art überliefert, die ein deutliches Bild von

seiner Ingenieurtätigkeit entrollt.

[Illustration: Fig. 14.]

Künstlerische und technische Tätigkeit scheinen zwar dem Laien, der die

Technik meist nur im grob-materiellen Sinn auffaßt, einander völlig

fremd gegenüberzustehen; in Wirklichkeit beruhen sie beide auf der

Raum- und Formvorstellung, auf Phantasie; sie sind beide nichts anderes

als eine Kompositions- und Erfindungstätigkeit. Wenn es eines Beweises

hierfür bedürfte, so könnte die Persönlichkeit Leonardos hierfür

dienen, der ein gleich hervorragender Ingenieur wie Künstler war und

hierin seinen Vorgänger Marianus Jacobus aus Siena weit übertraf. Wenn

die Neuzeit keine Persönlichkeit aufzuweisen vermag, die künstlerische

und technische Leistungen in sich vereinigt zeigte, so mag es wohl

darum sein, weil im 19. Jahrhundert der Zusammenhang zwischen Kunst und

Leben ein sehr loser geworden ist. Eine vorzügliche Darstellung von

Leonardos Leben im Zusammenhang mit seiner Zeit findet sich in dem Werk

von Theodor Beck.

Leonardo war Wasserbau-Ingenieur im Dienst des Ludovico Sforza

in Mailand in den Jahren 1482 bis 1499 und Kriegsingenieur des

Césare Borgia 1502 bis 1507. Seine Lehrbücher über Mechanik und

Maschinenelemente sind leider verloren gegangen; die hinterlassenen

Handschriften sind gewissermaßen als der Rohstoff zu den ersteren

anzunehmen. Sie enthalten eine Fülle von konstruktiven Gedanken

und wissenschaftlichen Überlegungen und umfassen das gesamte

Gebiet damaliger Technik, von den Werkzeugen bis zu vollständigen

Wasserkraftanlagen, von der Herstellung der Geschützrohre bis zu dem

Projekt einer Dampfkanone.

[Illustration: Fig. 15.]

Zur Bewegung schwerer Lasten gibt Leonardo folgende Maschinen an:

Fig. 14 (entnommen aus Beck S. 329) ein Gangspill mit einem Gestell,

das bei größter Einfachheit den wirkenden Kräften vollkommen angepaßt

ist.

Fig. 15 (entnommen aus Beck S. 330) ein Drehkran, der durch die

statisch durchdachte Anordnung seines Gerüstes sich auszeichnet.

Während in Deutschland Drehkrane stets als Säulenkrane ausgeführt

wurden, hat sich in Italien die Drehscheibenanordnung der Römer

erhalten, die Vitruv beschrieben hat.

Fig. 16 (entnommen aus Beck S. 447) stellt zwei Wand-Drehkrane vor,

von denen der eine an einem Gebäude, der andere an einem Strebenwerk

gelagert ist. Letzterer ist so aufgestellt, daß er die Umladung aus

Schiffen eines tiefliegenden Kanals in einen hochliegenden bewirken

kann: er ersetzt also bis zu einem gewissen Grade eine Schleuse.

[Illustration: Fig. 16.]

Fig. 17 (entnommen aus Beck S. 481) gibt eine Darstellung von zwei

übereinander an demselben Stützgerüst angeordneten Drehkranen, zu dem

Ausheben eines Kanals bestimmt. Die durchaus zweckmäßige Anordnung

des Gerüstes mit den wohldurchdachten Einzelheiten ist besonders

bemerkenswert. Auch der Arbeitsvorgang ist gut überlegt: er gestattet

ein gleichzeitiges Arbeiten in zwei Geschossen und ein stetiges

Vorrücken der ganzen Maschine.

Besonders bemerkenswert erscheint, daß unter der Fülle von Skizzen

zahlreiche Wasserräder zum Betrieb von Mühlen und von Werkzeugmaschinen

dargestellt sind, daß aber keine einzige Hebemaschine mit

Wasserradantrieb oder auch nur mit Pferdegöpel sich findet. Man

kann aus diesem Umstand wohl schließen, daß auch im Mittelalter die

Menschenkraft in Italien noch sehr billig war; wird doch heutzutage

noch aus den Schwefelgruben Siziliens das geförderte Material durch

Knaben auf Leitern heraufgetragen.

Als Abschluß der ersten Epoche -- die durch ausschließliche Verwendung

von Menschenkraft für Heben von Lasten gekennzeichnet ist -- mögen

zwei Figuren beigegeben werden, die den Transport des Vatikanischen

Obelisken darstellen, der durch Domenico Fontana im Jahre 1590

ausgeführt wurde und wobei zum erstenmal Pferdegöpel verwendet wurden.

Theodor Beck gibt auf S. 485 und den folgenden eine ausführliche und

sehr anziehende Darstellung des Vorgangs nach dem eigenen Bericht des

Domenico Fontana.

[Illustration: Fig. 17.]

»In der genannten Absicht, sowie um den Platz und das neue, prachtvolle

Gebäude von St. Peter zu zieren, befahl Se. Heiligkeit der Papst am 24.

August 1585 den Zusammentritt einer Versammlung von Prälaten und den

intelligentesten Herren, die beraten sollten, welches die geeignetste

Stelle für den Obelisken sei und wie man sich zu verhalten habe, um

dessen Transport mit der größtmöglichen Sicherheit zu bewerkstelligen.

Auch sollten sie den Künstler nennen, den sie wegen seines Scharfsinnes

und seiner Erfahrung für den geeignetsten hielten, das Werk zum

gewünschten Ende zu führen. Das Unternehmen wurde allgemein für äußerst

schwierig gehalten, sowohl wegen des ungeheuren Gewichtes, als auch

wegen der Größe des Steines und seiner Neigung, bei der Bewegung zu

brechen. Viele der früheren Päpste, die denselben Stein zu versetzen

wünschten, waren durch die Bedenken, die die ersten Ingenieure ihrer

Zeit dagegen erhoben, davon abgeschreckt worden. Man hegte wegen

der Schwierigkeiten, die das Unternehmen habe, tausend Zweifel, da

kein Schriftsteller beschreibt oder erwähnt, wie die Alten sich

dabei verhielten, so daß man davon Regeln hätte abnehmen können, und

man übertrieb die Gefahren, die der Zufall bei derartigen Arbeiten

unversehens bringen könne. Man kam deshalb in der ersten Sitzung der

Versammlung trotz langer Beratung zu keinem befriedigenden Resultat

und beschloß, zum Zwecke der Klarstellung der Sache und damit eine so

hoch geschätzte Relique unversehrt transportiert werde, alle Gelehrten,

Mathematiker, Architekten und andere tüchtige Männer, die man

herbeibringen könne, zusammenzurufen, damit jeder seine Ansicht über

die Ausführung des Unternehmens ausspräche.

Die zweite Sitzung wurde auf einen um 25 Tage späteren Termin verlegt,

damit Fremden Zeit gelassen würde, nach Rom zu kommen und Beweise ihres

Scharfsinnes abzulegen. Durch das Gerücht von einer solchen Arbeit

angelockt, kamen viele, zum Teil ohne die Absichten des Papstes genau

zu kennen, aus allen Weltgegenden, so daß bei der genannten zweiten

Sitzung am 18. September an 500 Personen der genannten Berufsarten

aus den verschiedensten Ländern erschienen, aus Mailand, Venedig,

Florenz, Lucca, Como, Sizilien, Rhodos und Griechenland. Mehrere waren

Geistliche, und ein jeder trug seine Erfindung bei sich, der eine in

Zeichnungen, der andere im Modell, einige erklärten sich auch nur

mündlich. Die meisten stimmten darin überein, daß der Obelisk aufrecht

zu transportieren sei, da man es für das Allerschwierigste hielt,

ihn umzulegen und wieder aufzurichten. Einige wollten nicht nur den

Obelisk, sondern ihn samt seinem Piedestal und Fundament aufrecht

transportieren, andere nicht aufrecht und nicht wagrecht, sondern

schräg liegend, im Winkel von 45° gegen den Horizont geneigt. Dann

zeigten sie die Art, wie er bewegt werden sollte. Der eine meinte

mit einem einzigen Hebel, der andere mit Schrauben, der andere mit

Zahnrädern.«

Dieser Transport war für die damalige Zeit eine Aufgabe von besonderer

Schwierigkeit. Der Obelisk mußte auf seinem alten Platz umgelegt,

auf den rund 200 in entfernten Petersplatz gebracht und dort wieder

aufgerichtet werden. Das Gewicht des Monolithen betrug rund 300 t.

Fontana löste die Aufgabe sehr zweckmäßig dadurch, daß er den Obelisken

nicht um seine Fußkante, sondern um seine Schwerpunktsachse kippte

und gleichzeitig den Schwerpunkt vertikal senkte, so daß der Fuß des

Obelisk stets in einer Horizontalbahn sich bewegte. Der Vorgang ist aus

Fig. 18 (entnommen aus Beck S. 493) deutlich erkennbar.

[Illustration: Fig. 18.]

Der mit einer Holzverschalung und eisernen Bändern armierte Obelisk

wurde durch 40 über die ganze Länge verteilte Flaschenzüge gefaßt,

deren Taue zu 40 Pferdegöpeln führten. Die Seile waren an den

Trommelwellen der Göpel nicht befestigt, sondern nur durch Reibung

mittels mehrfacher Umschlingung gehalten, um eine einfache Regelung der

Seilspannung zu ermöglichen.

Fig. 19 (entnommen aus Beck S. 491) zeigt die Anordnung der Göpel.

[Illustration: Fig. 19.]

Den Beginn der Arbeit schildert Domenico in der Übersetzung von Beck

wie folgt:

»Am 30. April, zwei Stunden vor Tagesanbruch, wurden zwei Messen in der

Heiligengeistkirche gelesen, damit Gott, zu dessen und des heiligen

Kreuzes Ehre dieses merkwürdige Unternehmen ausgeführt werden sollte,

ihm seine Gunst schenken und es gelingen lassen sollte. Und damit

er die Bitten aller erhöre, gingen sämtliche Arbeiter, Aufseher und

Fuhrleute, die bei dem großen Werk zu tun hatten, und nach meiner

Anordnung tags zuvor gebeichtet hatten, zur Kommunion. Auch hatte unser

Herr mir den Tag vorher seinen Segen gegeben und mir anempfohlen, was

ich zu tun habe. Nachdem alle kommuniziert hatten und angemessene Reden

gehalten worden waren, trat er aus der Kirche in die Umzäunung, und

alle Arbeiter wurden an ihre Plätze beordert. Jeder Göpel erhielt zwei

Aufseher, deren Anweisung besagte, daß jedesmal, wenn das Signal eines

Trompeters gehört würde, den ich auf einem erhöhten Platze aufstellte,

so daß er allen sichtbar war, die Göpel in Gang zu setzen seien,

und er ein scharfes Auge darauf haben müsse, daß richtig gearbeitet

werde; wenn aber der Ton einer Glocke erklinge, die oben an dem Gerüst

aufgehangen war, müsse er sofort Halt machen lassen. Innerhalb einer

Umzäunung am Ende des Platzes stand der Chef der Fuhrleute mit 20

starken Reservepferden und 20 Mann zu ihrer Bedienung. Außerdem hatte

ich noch acht bis zehn tüchtige Männer auf dem Platze verteilt, die

herumgingen und Überall nachsahen, daß während der Arbeit keinerlei

Unordnung vorkäme. Ferner hatte ich eine Abteilung von 12 Mann

angewiesen, die nötigen Reserveteile, Flaschenzüge, Rollen usw. nach

Bedarf hin und her zu tragen. Diese waren vor dem Vorratshause auf

einem erhöhten Platze aufgestellt, wo sie auf jeden Wink oder Befehl

das auszuführen hatten, was ihnen aufgetragen wurde, so daß kein

Göpelaufseher seinen Platz zu verlassen brauchte. An jeden Göpel aber

hatte ich sowohl Menschen als Pferde gestellt, um ihn zu bewegen, damit

ihn erstere mit Vernunft nach den Befehlen der Aufseher regierten,

da Pferde allein manchmal stehen bleiben oder sich zu rasch bewegen.

Unter dem Gerüste waren 12 Zimmerleute aufgestellt, welche fortwährend

hölzerne und eiserne Keile unter den Obelisk zu schlagen hatten,

einesteils um damit heben zu helfen, andernteils um ihn fortwährend

zu unterstützen, so daß er niemals frei hing. Diese Zimmerleute

trugen eiserne Helme auf dem Kopfe, um sie zu schützen, wenn ein

Gegenstand von dem Gerüste herabfiel. Zur Beobachtung des Gerüstes,

der Flaschenzüge und Verschnürungen daran bestimmte ich 30 Mann. An

die drei Hebel gegen Westen (nach der Sakristei hin) stellte ich 35

Mann zur Bedienung und an die gegenüberliegenden zwei Hebel 18 Mann mit

einem kleinen Handgöpel.«

»Nachdem von allen ein Paternoster und Ave Maria gesprochen war,

gab ich dem Trompeter das Zeichen, und sobald sein Signal ertönte,

begannen die 5 Hebel und 40 Göpel mit 907 Menschen und 75 Pferden zu

arbeiten. Bei der ersten Bewegung schien es, als ob die Erde zittere,

und das Gerüst krachte laut, indem sich alle Hölzer durch das Gewicht

zusammendrückten, und der Obelisk, welcher um 44 cm gegen den Chor von

St. Peter hin geneigt gewesen war, stellte sich senkrecht. Alsdann fuhr

man fort und hob den Obelisken in 12 Bewegungen (Hitzen) um 60 cm,

was genügte, um die Schleife darunter zu schieben und die metallenen

Knäufe, worauf der Obelisk gestanden hatte, wegzunehmen. In dieser Höhe

wurde daher angehalten und wurden die vier Ecken des Obelisken mit sehr

starken Unterlaghölzern, hölzernen und eisernen Keilen unterschlagen.

Und als dies um 22 Uhr desselben Tages geschehen war, wurde mit einigen

Mörsern auf dem Gerüste das Signal gegeben und die ganze Artillerie gab

mit lautem Donner das Zeichen der Freude.«

[Illustration]

III

Die Hebemaschinen der Neuzeit

[Illustration]

A.

Die Lastenförderung im Bergbau.

1. 1500 bis 1820: Antrieb durch Göpel und Wasserrad.

Der Bergbau des Altertums war kein Tiefbau, sondern nur ein Tagebau.

Die technischen Mittel konnten daher die denkbar einfachsten sein;

denn bei einem Tagebau bietet die Herausschaffung des geförderten

Erzes und des Grundwassers keinerlei Schwierigkeit. Zur Erzielung

der erforderlichen Leistung waren wegen der fehlenden technischen

Mittel naturgemäß zahlreiche Arbeitskräfte erforderlich. Es darf uns

daher nicht in Erstaunen setzen, wenn uns berichtet wird, daß in den

Silberbergwerken von Laurion bei Athen mehrere Tausende von Sklaven

tätig waren.

In Deutschland wurde der Bergbau zuerst als Tiefbau betrieben; der

Tiefbau erschwert das Herausschaffen von Erz und Wasser nicht nur

darum, weil die Hubhöhe größer ist, sondern vor allem deshalb, weil

für diesen Transport nur der enge Querschnitt des Schachtes zur

Verfügung steht. Man war daher gezwungen, technische Mittel, d. h.

leistungsfähige Hebemaschinen für Wasserhaltung und Erzförderung zu

Hilfe zu nehmen.

Die Dienstbarmachung der Naturkraft war schon durch den Tiefbau allein

zu einer Notwendigkeit geworden; dazu kam, daß die Lebenshaltung in dem

rauhen nordischen Klima eine weit kostspieligere war als im sonnigen

Italien, und daß die Menschenkraft bei uns daher schon damals weit

höher im Werte stand wie im Süden.

[Illustration: Fig. 20.]

Eine Nachricht über die Entwicklung des Bergbaues im südlichen

Deutschland übermittelt uns Vannuccio Biringuccio (um 1540), der in

seiner »Pirotechnia« nach der Übersetzung von Theodor Beck folgendes

berichtet:

»Ich erinnere mich, in Deutschland, wo solche Kunst vielleicht am

meisten in der ganzen Christenheit blüht und geübt wird, nicht

nur die Anordnung der Schacht- und Flammöfen, sondern auch die

Aufbereitungsarbeiten gesehen zu haben.«

[Illustration: Fig. 21.]

»Ich suchte Gelegenheit, von anderen etwas abzusehen, und ging deshalb

zweimal nach Deutschland, um die Gruben zu sehen, welche in diesem

Lande sind, und um mir Erfahrung zu sammeln.«

»Und als es später dazu kam, daß ich wieder nach Hochdeutschland

zurückkehrte, suchte ich mit noch größerem Fleiße als zuerst mich dort

umzusehen, und zwar in Sbozzo (Schwaz), Plaiper (Bleiberg), Ispruch

(Innsbruck), Alla (Hall) und Arotimbergh (Rattenberg).«

Ein ausführliches Werk über den deutschen Bergbau im 15. Jahrhundert

hat uns Georg Bauer, genannt Agricola, hinterlassen, der 1490 bis 1555

lebte. Sein Werk führt den Titel: »Bermannus, sive de re metallica.«

Sein wechselvolles und arbeitsreiches Leben schildert Theodor Beck in

anziehender Weise.

Aus diesem Werk geht zunächst hervor, daß schon damals (1550) die

Erzwagen auf hölzernen Schienen liefen, daß also die Spurbahnen nicht

eine englische, sondern eine deutsche Erfindung sind.

Fig. 20 (entnommen aus Beck S. 131) und Fig. 21 (entnommen aus Beck

S. 132) geben ausgezeichnet klare Darstellungen von Fördermaschinen

mit Göpelbetrieb. Auf der letzteren Figur ist sehr deutlich die Bremse

dargestellt, welche zum Stillhalten der Fördermaschine dient: der

Arbeiter setzt sich auf das an der Bremsstange angebrachte Querholz,

sobald er die Fördermaschine anhalten will.

[Illustration: Fig. 22.]

Fig. 22 (entnommen aus Beck S. 142) zeigt in sehr anschaulicher Weise

eine Fördermaschine, die durch ein Kehrrad betrieben wird, d. h.

durch ein Wasserrad mit einem rechtsgängigen und einem linksgängigen

Schaufelkranz. Man erkennt deutlich die beiden Zuaufschützen, von

denen der eine geschlossen ist, während der andere geöffnet ist;

man sieht den Steuermann, der die beiden Schützen bedient und

die beiden Hilfsarbeiter, welche das Entleeren der Fördergefäße

besorgen. Ein vierter Mann bedient die Bremse. Diese Maschine hatte

ein Kehrrad von 10,40 m Durchmesser, die Welle war 60 cm stark und

10,40 m lang. Die Bremsscheibe hatte 1,80 m Durchmesser und war 30 cm

breit. Es wurden also diese Fördermaschinen bereits in ansehnlichen

Abmessungen ausgeführt; sie waren in ihren Einzelheiten den damaligen

Herstellungsmethoden durchaus angepaßt und in der Gesamtordnung wohl

durchdacht; für die damalige Zeit stellen sie eine erstaunliche

Leistung dar.

Von dieser Zeit -- um 1500 -- bis zum Jahre 1800 bleibt die typische

Gestaltung der Fördermaschinen unverändert. Aus dem Jahre 1826 liegt

uns ein sehr umfangreiches und wertvolles Werk vor: »Ausführliches

System der Maschinen-Kunde« von Prof. Langsdorf, ordentlichem Lehrer

der Mathematik zu Heidelberg.

Kennzeichnend für das unbefangene Urteil dieses Verfassers sind die

einleitenden Sätze, die er seinem Werk vorausschickt:

»Die Wichtigkeit einer Zusammenstellung von Lehren, die zur

~industriellen~ Mechanik gehören, ist allgemein anerkannt. Aber

hat die industrielle Mechanik weniger Bedeutung als die Mechanik

überhaupt? und haben wir nicht Anleitungen zu letzterer, selbst in

unserer Muttersprache zum Überfluß? Man nehme Euler oder Lagrange,

oder Kästner und ähnliche Werke zur Hand: Von besonderen Zwecken der

Bewegung ist in diesen Behandlungen der ~allgemeinen~ Mechanik

nicht die Rede, daher auch nicht von Anordnungen zur Erreichung

bestimmter Zwecke; mit letzteren geht die Wissenschaft in die

~Technik über, die der reinen Wissenschaft, und oft genug auch dem

Subjekte, das sie besitzt, ganz fremd ist~.«

»Karsten ging ungleich weiter als Kästner; er betrachtet schon

mannigfaltige Maschinen, die für das bürgerliche Leben von großer

Wichtigkeit sind. Ich glaube aber den großen Verdiensten dieses

trefflichen scharfsichtigen und gründlichen Mathematikers unbeschadet

bemerken zu dürfen, daß er, ich möchte sagen, zu sehr Mathematiker war.«

Die Technik der Lastenförderung einst und jetzt Eine Studie über die Entwicklung der Hebemaschinen und ihren Einfluß auf Wirtschaftsleben und Kulturgeschichte · 第 1 / 15 段