Im gleichen Verlag erschien ferner von

Waldemar Bonsels:

_Wartalun_

Eine Schloßgeschichte -- Siebzehnte Auflage

Preis M. 5.-- brosch., M. 6.50 geb.

_Urteil der Presse:_

Unter Waldemar Bonsels' immer kunstreichen Romanen ist »Wartalun« ein

herrlich großes Lebensgemälde voll hinreißender Schönheit und voll

tiefster, formzeugender Anschauung des Ewig-Menschlichen.

_Hessische Landeszeitung, Darmstadt._

* * * * *

Waldemar Bonsels:

_Der tiefste Traum_

Eine Erzählung -- Siebzehnte Auflage

Preis M. 3.-- brosch., M. 4.50 geb.

_Urteil der Presse:_

Ein Stimmungszauber geht von dem Buche aus, der die Sinne mit lockender

Gewalt zur innigsten Anteilnahme zwingt. Der eigenartige Zauber liegt

auf der rein menschlichen Seite des tiefen Problems, und die ganze

Entwicklung der beiden Charaktere ist einzig darauf gerichtet, alles in

eine ungemein vertiefte und goldgeklärte Harmonie ausklingen zu lassen.

_Generalanzeiger für Elberfeld._

* * * * *

Waldemar Bonsels:

_Die Heimat des Todes_

Empfindsame Kriegsberichte

Neunte Auflage

Preis M. 3.-- brosch., M. 4.50 geb.

_Urteil der Presse:_

Das Buch schrieb ein Dichter, der damit unseren betrübten Tagen ein so

schönes Licht entzündete, daß man an Gleichnisse und Seligpreisungen der

Heiligen Schrift gemahnt wird. »Die Heimat des Todes« könnte wohl zu den

wenigen Schriften zählen, die in späteren Zeiten eine Spur von dem

tieferen Wesen unserer Kämpfe und Leiden zu tragen bestimmt sind. Denn

das Buch schrieb ein Dichter, dem die Gabe verliehen ist, in das

Zwielicht unserer persönlichen Anteilnahme mit einem Strahl ewigen

Lichts zu leuchten.

_Die Rheinlande, Düsseldorf._

* * * * *

Im Verlag von Rütten & Loening, Frankfurt a. M., erschien

ferner von

Waldemar Bonsels:

_Indienfahrt_

Dreißigstes Tausend

Preis M. 5.-- brosch., M. 7.-- geb.

_Urteile der Presse:_

Ich gestehe offen, daß mir noch niemals ein so formvollendetes,

künstlerisch durchdachtes und von Schönheit überquellendes Buch unter

die Augen gekommen ist.

_Der Bund, Bern._

Waldemar Bonsels' Buch ist nicht nur das schönste, das ich je über

Indien gelesen habe, auch ohne Rücksicht auf den Gegenstand muß ich es

zu den wenigen großen Kunstwerken der Literatur der Gegenwart zählen,

die an sich vollkommen sind. In meiner tiefen Ergriffenheit möchte ich

auf dieses Buch alle die Lobsprüche häufen, wie sie schlagwortartig bei

Anerkennungen wiederkehren. Nach Jahren erst hat Bonsels seine reichen,

in der Zeit kaum bemessenen Eindrücke gestaltet, ein großes Kunstwerk

entstand, von wundervollem Aufbau der sich entschleiernden Wunder

Indiens. Ich kannte diesen großen Dichter kaum, auf den das deutsche

Volk gerade inmitten seiner heldenhaften Not stolz sein darf und von dem

es Außerordentliches für die Befreiung seiner seelischen Zukunft

erwartet.

_Die Hilfe, Berlin._

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Waldemar Bonsels:

_Menschenwege_

Aus den Notizen eines Vagabunden

Achtzehntes Tausend

Preis M. 5.-- brosch., M. 7.-- geb.

_Urteil der Presse:_

Der Dichter stellt in diesem Buch die natürliche Freiheit eines von

jedem Stand und jedem gesellschaftlichen Zwang befreiten Menschen gegen

die ganze Befangenheit der Gesellschaft. Der Vagabund ist ein

Landstreicher aus freiem Willen, er will durch nichts gelten als durch

die Kraft eines echten Gemütes, und er sucht Gott im Menschen. Dieser

Vagabund ist die Verkörperung der Sehnsucht der neuen Jugend. Wie alle

Werke von Waldemar Bonsels ist auch dieses neueste ein Meisterwerk

künstlerischer Form, in einer Sprache geschrieben, deren kraftvolle

Schönheit jeder Regung der Seele folgt, und die durch den

unerschöpflichen Reichtum der Bilder die Landschaften seiner Gedanken

mit der Anmut und Lieblichkeit, mit dem Ernst und der Macht einer

wahrhaft sittlichen Forderung erfüllt.

_Hannoverscher Courier._

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[ Im folgenden werden alle geänderten Textzeilen angeführt, wobei

jeweils zuerst die Zeile wie im Original, danach die geänderte

Zeile steht.

stand Hirte drüben und sah aufmerksam zu Er bändigte seine Ungeduld,

stand Hirte drüben und sah aufmerksam zu. Er bändigte seine Ungeduld,

»Steh auf! Geh heim! Geh gleich heim«

»Steh auf! Geh heim! Geh gleich heim!«

er es erfuhr, brummte er wie nebenhin: »Anje .. mag sie schlafen, wo

er es erfuhr, brummte er wie nebenhin: »Anje ... mag sie schlafen, wo

Natur verherrlichte. Sie kannte seine Stimme in der Ebene und ilte über

Natur verherrlichte. Sie kannte seine Stimme in der Ebene und eilte über

das Feld seinem freien Singen entgegen, dase eihre Arme in sinnloser

das Feld seinem freien Singen entgegen, das ihre Arme in sinnloser

Freude emporriß. Er beherrscht den Himmel und lenkte den Gang der

Freude emporriß. Er beherrschte den Himmel und lenkte den Gang der

Friedlin lehnte im Türrahmen, im grünen Lindenlicht, das durch den Hof

Fridlin lehnte im Türrahmen, im grünen Lindenlicht, das durch den Hof

Ein Schwindel seiner Ohnmacht überwältigte Friedlin, und er schlug die

Ein Schwindel seiner Ohnmacht überwältigte Fridlin, und er schlug die

Anje war einen Schrit näher getreten, hatte ihren Kittel fortgeworfen

Anje war einen Schritt näher getreten, hatte ihren Kittel fortgeworfen

der verdammten zum Himmel emportrug. Die leere Finsternis des Todes

der Verdammten zum Himmel emportrug. Die leere Finsternis des Todes

Da sagte Onne: »Oh, du gesegenetes Kind.«

Da sagte Onne: »Oh, du gesegnetes Kind.«

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Das Anjekind: Eine Erzählung · 第 20 / 20 题