Höhnend kam es herauf: »Willst du das, willst du das?«

»Du kannst mich nach Hause lassen. Was hab' ich schon ausgehalten.«

»Noch nicht genug.«

Sie rasten vorbei an einem Schutzmann; der schnaubte sich die Nase. »Was

hat der Mensch für einen Gang am Leibe! Hoppa, hoppa, Reiter.«

Valentin wollte den Schutzmann anrufen, es ging zu rasch. Er heulte in

den Wind. »Ich verlier' meinen Hut.«

»Brauchst keinen Hut.«

»Meine Jacke, meinen Kragen.«

»Kannst nackt kommen.«

Greinend schlug Valentin die Hände vor die roten Augen: »Ich will nichts

mehr wissen von diesen Sachen. Werd' ich doch mal den kleinen Lorenz

fragen, was er dazu meint.«

Die Gleise der Maschinenfabrik tauchten auf, ganz in Finsternis

gelagert. Valentin brüllte, warf sich: »Keiner hilft, keiner hilft.« Die

Puppe hielt ihn fest wie Kautschuk. Und während er kratzte, mit Armen

und Beinen in den weichen Massen wühlte und sich wand auf seinem Sitz,

kam der schwarze Humboldthain heran, menschenleer, mit Eisengeländern,

starren Bäumen.

»Hi, hi, hi!« würgte er. Dröhnend lachte die Puppe: »Nimmst mich mit zu

Lorenz?«

Der leere Vorplatz. Der tintige Teich dehnte sich. Sie lockerte seine

Beine; schnellte zusammen. Mit einem Ruck sauste er kopfüber in das

Wasser.

Sie stürzte sich glucksend nach. Er schluckte hochsteigend. »Ich sterbe

schon, laß mich los.« Wie ein Schlagbaum lang war ihr Arm, mit dem sie

sich unter das Wasser drückte: »Es fängt erst an! Verlogener Hund!« Das

Wasser spritzte nach allen Seiten; sprudelte, gurgelte minutenlang.

»Verfaulen sollte ich dich lassen.«

Schräg über den Teich prasselte der Hagel in der Finsternis.

Blaubart und Miss Ilsebill · 第 12 / 19 题