DER FÜNFUNDVIERZIGSTE PSALM

Dichter Herz lobsingt einem König --

schönster Du der Menschen

holdselige Lippen,

umgürte leicht das Schwert

und ziehe gerechten Weges.

Wendet Deine Hand Stütze

und Erhaltung den Armen.

Versende die Pfeile,

fallen Völker in die Knie

und es fällt der Feinde König.

Unverrückbar in die Tage

steht der Herr Dein Stuhl

und es steilt der Szepter,

unter Freudenöl wandelt

des Königs Kopf und

Myrrhen sind Deine Gewänder

trittst Du aus den chryselephantinen Palästen.

Der zerstörte Tasso: Ausgewählte Gedichte · 第 63 / 70 题