IV.

Nackte Zehen klatschen

über meiner Stirn. Bin ich wach, sind

die Nächte aller Frauen

mir auferlegt?

Gehen die Türen,

die Gemächer verdunkeln,

Fackeln stehen nicht mehr. Huschen

weiße Hemden und eilige Beine

an mir vorbei.

Erfaßte ich eine.

Ich zerdrückte sie tödlich an

meinem gestemmten Körper.

Meine Hände kriechen schon. Ich liege

versteckt und geduckt auf den Fließen.

Ruft der Mond euch heraus?

Aber ich zerfresse euch die Schritte,

ich zerschlage eure Knöchel klirrend.

Kommt nur, mit meinen Liedern, auf dem bereiten Mund,

an mir vorbei. Die Stunden sind wild gezählt.

Ich breche von unten

mit meinen Fäusten in euch hinein.

Der zerstörte Tasso: Ausgewählte Gedichte · 第 44 / 70 题