Dich lass an jedem Ort mich schau'n! Dein Feuer
Verschlinge jeder Erdenliebe Flammen,
In Gluten brenn' ich dann, die dir entflammen,
So hell wie damals, als die Welt mir teuer.
Zerreisse du des Irrtums dunkle Schleier,
Die Sünden, die das Herz zur Qual verdammen,
Vernichte sie; o lass ersteh'n zusammen
Vernunft und Kraft und Willen, mein Befreier!
Der Zeit hast du die Seele übergeben,
Mit hartem Spruch hältst du ein göttlich Wesen
Gefangen in des Leibes Kerkerwänden,
Nicht ich kann wandeln dies mein sündig Leben;
Nichts ohne dich ist gut in mir, erlösen
Kannst du allein, nur du mein Schicksal wenden!