Dem Tod entgegen steu'r ich will'ger nicht,
Als wer mit Widerstreben
Zum Richtplatz folgt dem strafenden Gericht
Und lassen muss sein Leben.
Wie dieser bin dem Tod ich nah' vielleicht,
Falls nicht mein Restchen minder schnell entweicht;
Und dennoch gönnt mir nicht die Minne,
Dass ich ein Stündchen Rast gewinne.
Ich wach' und schlafe zwischen zwei Gefahren:
Kaum dass ich leise Lebenshoffnung fühlt',
Ist tiefer Seelenkummer aufgewühlt,
Weil ich noch Gluten habe zu befahren,
Und weil die Lieb' um so viel minder frommt,
Als spät sie kommt.