Im Herzen nicht ist meiner Liebe Leben;
Das Herz, das irdisch, sterblich ist, enthält
Die ew'ge Liebe nicht, sie lebt gesellt
Dem Wahn, der Sünde nicht, von Schuld umgeben.
_Mir_ hat die Liebe klaren Blick gegeben,
Die Schönheit _dir_ beim Eintritt in die Welt,
So dass ich selbst in dem, was einst zerfällt,
In deinem Reiz erkenn' der Gottheit Weben!
Vom ewig Schönen trennt in mir sich nimmer
Die Liebe, wie die Wärme nie vom Feuer;
Was ihm entstammt und gleicht, das möcht' ich schauen!
Du trägst in deiner Augen sel'gem Schimmer
Das Paradies, wo du zuerst mir teuer,
Und seine Pforten sind mir deine Brauen!