Ein schönes Antlitz spornt mich himmelan,
Nichts andres freut mich mehr, da schon im Leben
Ich darf empor zu sel'gen Geistern schweben --
Ein Glück, wie selten es ein Mensch gewann.
So sehr zum Schöpfer stimmt sein Werk: ich kann
durch Gottgedanken mich zu Gott erheben,
Vom Himmel wird mir Geist und Wort gegeben,
Seit ich erglüht in holdem Liebesbann.
Drum kann ich von zwei schönen Augen nimmer
Den Blick abzieh'n, als ob zum höchsten Glück,
Empor zu Gott ihr Licht den Weg mir wiese.
Und fühl' ich mich durchglüht von ihrem Schimmer,
Strahlt mir aus ihrer edlen Glut zurück
Das ew'ge Lächeln sel'ger Paradiese.