Versetz' in jene Zeit zurück mich heute,
Wo zaumlos toben mochte blinde Glut!
Gib mir das Antlitz wieder engelgut,
Dem alle Jugendkraft gewelkt zur Seite;
Die Schritte ohne Zahl in alle Weite,
Die schwer und müh'voll nur das Alter tut,
Dem Busen Feuer gib und Tränenflut,
Willst du noch einmal, Amor, mich zur Beute.
Denn lebst von Zähren wirklich du, vergossen
In Leid und Lust, was macht den Greis dir teuer,
Der fast am andern Ufer angekommen?
Schon wehrt der Geist mit himmlischen Geschossen
Sich gegen deinen Pfeil. Das stärkste Feuer,
Es zündet nicht im Holz, das schon verglommen.